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Rossi fährt zum Testende in Sepang Bestzeit

Rossi fährt zum Testende in Sepang Bestzeit

Am zweiten und letzten Tag des ersten MotoGP-Tests 2010 war wieder der regierende Weltmeister an der Spitze.

Am Freitag endete der erste MotoGP-Test des Jahres in Malaysia mit der zweiten Bestzeit von Fiat Yamaha Pilot Valentino Rossi.

Eine große Rolle spielte den ganzen Tag über aber auch das Wetter. Zu Testbeginn um 9:00 Uhr morgens war es nass und in der Zeit zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr wurde kaum gefahren. Sonnenschein am Nachmittag verbesserte die Situation und nach 13:00 Uhr wurde es trocken. Dann wagten sich auch Rossi und Ducati Marlboro Fahrer Casey Stoner auf die Strecke.

0.486 Sekunden konnte Rossi schließlich von seiner Zeit des Vortages abkratzen und seine Runde in 2:00.925, im 20. von 32 Umläufen auf seiner Yamaha M1, blieb die einzige unter 2:01 Minuten. Die Lücke zu Stoner auf Rang zwei betrug 0.395 Sekunden. Mit einer 2:01.320 war der Australier allerdings mehr als eine halbe Sekunde schneller als am Donnerstag und fand sich damit immer besser auf der Ducati Desmosedici GP10 zurecht, von der er meint, sie sei sehr gut ausbalanciert.

Rossis Teamkollege Jorge Lorenzo war der Drittschnellste des Freitags und fand sich 0.755 Sekunden hinter der Zeit des Italieners. 2:01.680 Minuten hatte die schnellste Runde des Spaniers gedauert. Er war mit der generellen Richtung seiner Maschine zufrieden, was sich nicht nur an seiner im Vergleich zum Donnerstag verbesserten Zeit zeigte, sondern auch an den 60 Runden, die er fuhr. Damit war er von den 17 Fahrern am Freitag der fleißigste.

Dani Pedrosa konnte sich im Vergleich zum Vortag um eine Sekunde steigern, machte mit seiner RC212V also echte Fortschritte. Der Repsol Honda Fahrer arbeitete weiter an den Öhlins Aufhängungs-Teilen und war mit der Gewichtsverteilung der Maschine durchaus zufrieden. Seine beste Zeit wurde bei 2:01.822 gestoppt.

Vom Jetlag des ersten Tages sichtlich erholt schien Monster Yamaha Tech 3 Fahrer Ben Spies. Er fand sich mit einer Freitagszeit von 2:02.266 auf dem fünften Rang. Der Amerikaner steigerte sich weit mehr als die von ihm anvisierte halbe Sekunde und legte bei seiner Anpassung an die M1 um 0.876 Sekunden im Vergleich zum ersten Tag zu.

Die Arbeit von Pedrosas Teamkollegen Andrea Dovizioso an der RC212V brachte ihn auf den sechsten Platz. Dank der weiteren Eingewöhnung an die neue Elektronik konnte er eine Runde von 2:02.272 drehen. Colin Edwards (Monster Yamaha Tech 3) war weitere 0.207 Sekunden dahinter zu finden, nachdem er sich mit der Gasannahme an der neuen M1 sehr zufrieden gezeigt hatte.

Ducati Marlboro Fahrer Nicky Hayden (2:02.493) und Pramac Racing Pilot Aleix Espargaró (2:02.647) zeigten beide Fortschritte auf der GP10 und Loris Capirossi von Rizla Suzuki fand gute Punkte an den drei verschiedenen Chassis, die er ausprobierte. Er durfte am Ende eine beste Zeit von 2:02.763 Minuten notieren.

Der erste Fahrer, der um 9:30 Uhr morgens auf der Strecke zu sehen war, hieß Marco Melandri (San Carlo honda Gresini). Der Italiener fuhr insgesamt 55 Runden und erreichte die elftbeste Zeit. Héctor Barberá (Team Aspar), Randy de Puniet (LCR Honda) und Hiroshi Aoyama (Interwetten Honda MotoGP) folgten hinter dem Spanier.

Marco Simoncelli erlebte um die Mittagszeit einen Highsider mit seiner RC212V, konnte aber um 15:00 Uhr ohne gröbere Verletzungen wieder weiterarbeiten. Der San Carlo Honda Gresini Pilot rangierte in der Zeitenliste auf Position 15, sein Rookie-Kollege Álvaro Bautista (Rizla Suzuki) und Mika Kallio (Pramac Racing) lagen beide innerhalb von zwei Zehntelsekunden hinter der 2:03.245 des Italieners.

Während des Tests trafen sich auch Vertreter der MSMA am Sepang International Circuit, um über die zukünftigen Motoren-Regeln der MotoGP zu sprechen. Im Dezember hatte sich die Grand Prix Kommission nach Gesprächen zwischen dem MotoGP-Dachverband FIM, dem Rechteinhaber Dorna und der MSMA dazu entschlossen, den maximalen Hubraum der MotoGP ab der Saison 2012 auf 1000cc anzuheben.

Dorna Sports CEO Carmelo Ezpeleta deutete an, dass die vorgeschlagenen Änderungen mit Wohlwollen aufgenommen wurden und dass ein weiteres Treffen diesen Monat in Barcelona die Gelegenheit bieten sollte, das neue technische Reglement der Königsklasse weiter auszuformulieren.

Sepang Testergebnisse: Tag 1 & 2

Tags:
MotoGP, 2010

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