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Bridgestone beim ersten Test wieder im Einsatz

Bridgestone beim ersten Test wieder im Einsatz

Beim ersten Test der MotoGP Saison 2010 waren neue Maschinen, neue Teams und neue Fahrer dabei. Die Reifen von Bridgestone zeigten sich im typisch malaysischen Mix aus hohen Temperaturen und Regen wieder stark und die besten vier Fahrer konnten jeden Tag schnellere Zeiten als der Rundenrekord fahren.

Die Maschinen mögen neu gewesen sein, die Bridgestone-Reifen waren genau die gleichen wie beim Malaysia Grand Prix im Vorjahr. Dadurch hatten die Teams zumindest eine Bekannte, die ihnen bei der Arbeit an ihren Setups half.

An beiden Tagen gab es nasse und trockene Bedingungen, dadurch konnten die Fahrer wertvolle Erfahrungen auf Slicks und harten Regenreifen sammeln. Viele Piloten begannen ihre Ausfahrten auf den weicheren Slicks, zogen aufgrund der besseren Haltbarkeit aber die härtere Mischung vor, da die Streckentemperaturen einen Höchstwert von 55 Grad Celsius erreichten.

Der Test war zudem eine wichtige Gelegenheit für Bridgestone, um eng mit den neuen Teams und Fahrern zu arbeiten, die dieses Jahr in die Weltmeisterschaft kommen.

Die Rolle der Bridgestone-Ingenieure wird diese Saison noch wichtiger, da es während der Saisonvorbereitung lediglich sechs Testtage gibt. Dadurch ist die Zeit auf der Strecke von besonderer Bedeutung, die Menge an gesammelten Informationen und das Verständnis der Ingenieure kann daher eine entscheidende Rolle dabei spielen, wenn es für die Fahrer um die passende Auswahl der richtigen Reifenmischungen und das optimale Setup für das Paket aus Fahrer und Maschine geht. Vor allem für Rookie-Fahrer kann das ein Vorteil sein, da sie nur wenig Erfahrung mit Bridgestone-Reifen in der Königsklasse haben.

Tohru Ubukata - Manager in der Reifenentwicklungs-Abteilung bei Bridgestone
"Ich bin zufrieden damit, wie der Test aus Reifensicht gelaufen ist, das betraf sowohl die Leistung als auch die Haltbarkeit. Wir konnten sehen, dass unsere Reifen immer noch auf alle neuen Maschinen der Hersteller passen und Jorge fuhr am Ende des letzten Tages eine Renndistanz, bei der die Rundenzeiten durchwegs konstant waren. Das ist also gut."

"Wir haben deswegen entschieden, die gleichen Reifen zu verwenden wie voriges Jahr beim Grand Prix, weil wir den Teams dabei helfen wollten, ihre neuen Maschinen abzustimmen, indem wir die Reifen als Konstante behielten. Dadurch waren ihre existierenden Daten besser nutzbar. Beim Test war es ebenfalls wichtig, und das wird es bei allen Rennen diese Saison sein, dass wir eng mit allen Teams und Fahrern gearbeitet haben, um das Meiste aus der limitierten Test- und Streckenzeit herauszuholen."

Tags:
MotoGP, 2010

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