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Die Wahrheit über Wilco Zeelenberg

Die Wahrheit über Wilco Zeelenberg

Der neue Teammanager von Jorge Lorenzo gibt auf motogp.com einen Einblick in sein bisheriges Leben und erklärt welche Ziele er mit seinem Spanischen Schützling anstrebt.

Der Niederländer Wilco Zeelenberg ist ein neues Gesicht in der MotoGP, er übernimmt die Position des Team Managers von Jorge Lorenzo beim Fiat Yamaha Team.

Zeelenberg wechselte damit vom Yamaha Supersport Team, wo er 2009 mit Fahrer Cal Crutchlow den Titel einfahren konnte, in die Königsklasse und hat auch selbst Erfahrungen als Fahrer sammeln können. Seine aktive Zeit erstreckt sich von den späten 80er Jahren bis 1995. Insgesamt holte er elf Podestplätze und einen Sieg bei 100 Grand Prix Starts.

”Es war sehr schade den Supersport zu verlassen, aber das hier ist eine wirklich große Herausforderung für mich, in der höchsten Disziplin des Motorradsports tätig zu sein, in der MotoGP”, sagte Zeelenberg zur Entscheidung. “Der Druck Resultate zu bringen ist nichts neues für mich, das kenne ich seit ich drei Jahre alt bin, denn da habe ich mit dem Fahren angefangen.”

Über die Rückkehr in den Grand Prix Sport als Teammanger sagte Zeelenberg: “Ich habe dieses Fahrerlager vielleicht vor circa 15 Jahren verlassen, dennoch werde ich bei meiner Rückkehr viele bekannte Gesichter wieder treffen, es ist schön zurück zu kommen.”

Natürlich hat sich der neue Manager auch Ziele für die erste Saison mit Jorge Lorenzo gesetzt, der in der letzten Saison Vizeweltmeister werden konnte. “Er ist ein sehr motivierter und konzentrierter junger Fahrer, ich denke das ist ein großer Vorteil. Wir brauchen ihn nicht erst zu motivieren, er ist heiß auf Siege. Ich denke die ersten drei, vier Rennen der Saison werden sehr entscheidend sein – da müssen wir gute Leistung bringen und dürfen keine Fehler machen. Valentino ist ein sehr erfahrener Fahrer, aus jedem Fehler den wir machen, wird er einen Vorteil schlagen können. Ich glaube die jungen Fahrer versuchen mehr ans Limit zu gehen, wenn sie einen Fehler machen und um das fünfte bis siebente Rennen geben sie auch wieder mehr und machen vielleicht noch mehr Fehler. Jorge weiß, dass er alle schlagen kann, wenn alles zusammenkommt und passt, aber er muss auch lernen sich mit einem Podestplatz zufrieden zu geben, wenn eben nicht alles passt.”

Er sagte weiter: “Ich glaube Jorge braucht jemanden, der an ihn glaubt, denn in diesem Team gibt es nun einmal zwei gute Fahrer. Ich glaube wir sollten uns voll und ganz auf ihn konzentrieren. Er hat jetzt zehn Leute, die für ihn arbeiten und wir sollten ihm genau das zeigen. Ich glaube dann kann er das beweisen was er kann und das sollte ihm die gesamte Saison lang helfen. Man muss im richtigen Moment die richtige Leistung abliefern und wenn nicht alles zu 100% stimmt, dann muss man die richtige Entscheidung treffen.”

Zeelenberg bringt aus früherer Erfahrung auch technisches Verständnis mit zum Team und gab daher auch seine Sicht zur YZR-M1 wieder:

“Die Basis ist nicht so anders als 2009, ich denke das ist für uns ein Vorteil. Auf jeder Strecke können wir unser Grundsetup verwenden, das wir schon letztes Jahr hatten. Heißt also wenn wir auf eine Strecke kommen auf der wir in der letzten Saison gewonnen haben, können wir mit einer guten Basis ins Wochenende starten und auf einer Strecke auf der es Probleme gab, wissen wir, was wir anpassen müssen.”

Zu den Regeländerungen die 2010 in Kraft treten fügte Zeelenberg hinzu: “Das die Motorenzahl auf sechs limitiert wurde ist schon eine Herausforderung. Alle haben sich besonders darauf konzentriert, es war einer der Hauptpunkte für die Hersteller.”

Tags:
MotoGP, 2010, Jorge Lorenzo, Fiat Yamaha Team

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