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Rossi feiert 31. Geburtstag

Rossi feiert 31. Geburtstag

MotoGP-Weltmeister Valentino Rossi feiert heute, am 16. Februar seinen 31. Geburtstag. Er geht in diesem Jahr seine 15. Saison in der Motorradweltmeisterschaft an.

2009 wurde Valentino Rossi zum neunten Mal Weltmeister, das siebente Mal in der MotoGP-Klasse, doch seine Karriere ist damit noch lang nicht beendet, auch in diesem Jahr geht es in eine neue Runde und der 31. Jährige gehört noch längst nicht zum alten Eisen.

In der vergangenen Saison erwies sich der Titelkampf als besondere Herausforderung, doch der Italiener holte ihn dennoch, mit sechs Siegen und nutzte perfekt die Fehler der Gegner aus. Rossis Duell mit Teamkollege Jorge Lorenzo machte die Saison zu einer der Spannendsten und trieb beide Fahrer zu Höchstleistungen. Unvergessen bleibt das Rennen von Barcelona bei dem Rossi seinen jungen Gegner in der letzten Kurve niederringen konnte.

In Mugello allerdings musste er zum ersten Mal seit Jahren eine Niederlage wegstecken, dafür holte er sich in Misano die siebente Poleposition und feierte beim Rennen in Assen seinen 100. Grand Prix Sieg, in Sepang folgte der WM-Titel und auch 2010 ist er einer der Top-Favoriten.

Geboren wurde das Ausnahmetalent in Urbino, Italien am 16. Februar 1979. Schon mit jungen Jahren begann Rossi Motorrad zu fahren, auch beeinflusst durch Vater Graziano, selbst einst ein Grand Prix Sieger. Dann verschlug es ihn erst einmal zum Kartfahren, doch das währte nicht lang und er wechselte zu den Minimotos und wurde 1992 Lokalmeister. Rossi arbeitete sich schnell nach oben und gewann 1994 die Italienische Sport Production Meisterschaft und 1995 die Italienische 125cc-Meisterschaft. (Zudem wurde er Dritter in der Europäischen Meisterschaft). Im Jahr darauf gab er sein Debüt in der Weltmeisterschaft.

Seinen ersten Grand Prix fuhr Rossi in Malaysia, der erste Sieg kam in Brünn und die Saison selbst schloss er als Neunter ab. Im darauf folgendem Jahr wurde er der jüngste Fahrer, der den 125cc-Titel gewinnen konnte, mit elf Siegen und auf Aprilia. Er wiederholte seinen Triumph in der 250cc-Klasse. In seiner ersten Saison wurde er Vizeweltmeister, 1999 holte er sich den Titel – wiederum mit Aprilia.

Im Jahr 2000 stieg er in die MotoGP-Klasse auf, wo er zu Honda wechselte und auf einer 500cc sein Rookie Jahr absolvierte. Wie schon in der 125cc und der 250cc-Klasse, nutzte Rossi die erste Saison zur Eingewöhnung und wurde Zweiter in der Gesamtwertung mit zwei Saisonsiegen und insgesamt zehn Podestplätzen. In seinem zweiten Jahr krönte sich Rossi zum Weltmeister der 500cc-Klasse, mit elf Siegen und sollte es noch vier weitere Male in Folge schaffen.

Rossi wurde zum Dominator und holte auch 2002 den Titel, trotz Wechsel auf die 4-Takt-Maschinen. In Rio de Janeiro wurde er Champion, wieder mit elf Siegen und schaffte es bis auf einmal immer auf das Podest.

2003 schaffte er es dann in allen 16 Saisonrennen auf das Podest zu fahren und verbrachte seine vierte und letzte Saison mit Honda – und holte den dritten Titel in Folge. Zu dieser Zeit waren Rossis Feierrituale bereits legendär geworden und zum Markenzeichen des Italieners.

Rossi schrieb ein weiteres Mal Geschichte, als er 2004 zu Yamaha wechselte und gleich das erste Rennen in Südamerika gewann. Damit wurde er der erste Fahrer, der zwei Rennen hintereinander mit zwei verschiedenen Herstellern gewinnen konnte. Es wurden insgesamt neun Siege in seiner ersten Yamaha - Saison und der erneute Titelgewinn. Es war der Erste für Yamaha nach zwölf Jahren Wartezeit und mit dem Sieg in Valencia konnte auch der Titel für das Team gesichert werden.

2005 dominierte er weiter, wieder holte Rossi elf Siege, fünf Polepositionen und wurde einer von nur fünf Fahrern, die fünf Mal den Titel in der Königsklasse holen konnten. Yamaha konnte sich Dank Rossi den Konstrukteurstitel, sowie den Team-Titel sichern, damit wurde der 50. Jahrestag für die Japaner perfekt. Es war eines der erfolgreichsten Jahre des Italieners.

2006 musste er sich mit dem Vizetitel zufrieden geben, erst zum zweiten Mal überhaupt in seiner Zeit in der Königsklasse. Nicky Hayden gewann mit fünf Punkten Vorsprung auf Honda, nach einem dramatischen Finale in Valencia. Fünf Siege und zehn Podestplätze zeugten dennoch von einer erfolgreichen Saison.

2007 holte Rossi nur vier Siege und ein paar Podestplätze, es war eines seiner schwersten Jahre in der Königsklasse. Ein neues Reglement, Reifenregeln und ein bisschen Pech machten es ihm nicht leicht. Der Italiener verpasste aber nicht nur den Titel, sondern auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung, mit gerade mal einem Punkt. Es ist bislang seine schlechteste Platzierung in der Königsklasse.

2008 kehrte Rossi auf die Siegerstraße zurück und wurde erneut Weltmeister mit neun Siegen und insgesamt 16 Podestplätzen, bei 18 Rennen. Besonders war ebenso, dass er zum siebenten Mal in Mugello gewinnen konnte. Highlight der Saison blieb aber das Duell mit Casey Stoner in Laguna Seca (eine Strecke auf der Rossi bis dato noch nicht gewonnen hatte) sowie ein historischer Sieg in Indianapolis. Der Yamaha-Fahrer sicherte sich den Titel in Japan, den insgesamt Achten seiner Karriere.

Mit nun 31 Jahren geht Rossi in seine siebente Saison mit Yamaha, wo er weiter mit Crew-Chef Jeremy Burgess zusammen arbeitet.

Tags:
MotoGP, 2010, Valentino Rossi, Fiat Yamaha Team

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