Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Yonny Hernandez, ein kolumbianisches Talent in der Moto2

Yonny Hernandez, ein kolumbianisches Talent in der Moto2

Das Spanische Team Blusens-STX hat sich für eine ungewöhnliche Fahrerkombination für die Debütsaison entschieden.

Während der Testfahrten in Barcelona in der vergangenen Woche konnte man das erste Mal das Blusens-STX Team in Action erleben. Yonny Hernandez (Kolumbien) und Mashel Al Naimi (Katar) starten für das neue Team in der Moto2.

Hernandez zeigte gleich zu Beginn sein Geschick auf der Prototyp-Maschine und legte die zweitschnellste Zeit des Tages hin. Er lag nur zwei Zehntel hinter der Bestzeit und zog damit einige neugierige Blicke auf sich. Der Kolumbianer sprach danach mit motogp.com über seine Laufbahn.

“Ich habe 2003 in Kolumbien angefangen. Ich bin für fünf oder sechs Jahre in der Latein-Amerikanischen Motocross-Serie gestartet und später in die Supermotard gewechselt. Ich war nationaler Meister in dieser Klasse. 2008 bin ich für eine Saison nach Spanien gekommen und war dort recht gut in der Supermotard unterwegs, ich bin Dritter in meinem ersten Jahr geworden.”

Danach wechselte Hernandez in die Supersport Klasse der CEV Buckler, wo er auf einer Suzuki GSXR600 unterwegs war.

“Ich habe einfach mein Glück in der Spanischen Meisterschaft versucht und es ist ganz gut gelaufen. In meinem ersten Rennen bin ich auf das Podest gefahren und es war mein erster Versuch in der Supersport.” Insgesamt konnte Hernandez vier Mal auf das Podest klettern und kam in der Gesamtwertung ebenfalls auf Rang vier. “Das hat mir schon Zuversicht gegeben und Dank der Kolumbianischen Motorrad Föderation habe ich die Möglichkeit bekommen in der Motorrad-WM zu starten. Ich werde versuchen gute Leistungen zu bringen.”

Hernández sagte über seine Testfahrt in Montmelo: “Am ersten Tag bin ich gleich auf meiner ersten Runde gestürzt, es war nass! Wir haben die Maschine repariert aber viele Daten konnten wir dennoch nicht sammeln. Am zweiten Tag konnte ich den ganzen Tag fahren und das war ein gutes Gefühl. Ich konnte 50 oder 60 Runden absolvieren und habe mich wohl gefühlt, auch mit dem Team. Mal sehen wie es in Valencia läuft.”

Er fügte an: “Ich fühle mich schon gut, aber ich muss noch mehr Runden absolvieren. Es ist eine hart umkämpfte Weltmeisterschaft und ich möchte lernen perfekt mit der Maschine umgehen zu können und das Team gut kennen lernen. Ich will versuchen bei allen Rennen ins Ziel zu kommen und immer 100% geben. Aber natürlich werden das alle versuchen, es wird ein hartes Stück Arbeit. Ich will auch nichts überstürzen, bislang ist es ganz gut gelaufen, aber das ist erst der Anfang.”

Tags:
Moto2, 2010, MZ Racing Team

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›