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GP10 Stoner voran, Hayden noch vorsichtig

GP10 Stoner voran, Hayden noch vorsichtig

Die Ducati Marlboro-Fahrer blickten auf ihren ersten Testtag in Sepang zurück. Casey Stoner konnte Zweiter werden.

Der neue Ducati Desmosedici GP10 Motor entwickelt sich in eine Richtung, die Casey Stoner sehr gut gefällt. Der Australier legte an seinem ersten Testtag in Malaysia die zweitschnellste Zeit des Tages hin.

Mit einer Rundenzeit von 2:01.219 Minuten war Stoner am Ende 0.151 Sekunden langsamer, als Valentino Rossi an der Spitze. Der Ex-Weltmeister absolvierte insgesamt 33 Runden und zeigte sich hochzufrieden mit den Fortschritten des neuen Motors.

“Heute ist alles sehr gut gelaufen, wir haben im Vergleich zum letzten Test einen großen Schritt nach vorn gemacht. Natürlich waren auch die Streckenverhältnisse heute um einiges besser”, sagte Stoner. “Insgesamt hat sich die Maschine sehr gut angefühlt, wir brauchten gar nicht so viel verändern. Wir haben zwar viel an beiden Maschinen ausprobiert, aber am Ende sind wir wieder auf den Ausgang zurückgekommen. Wir hätten noch um einiges schneller fahren können, wir haben noch Reserven, damit kann man zufrieden sein.”

Besonders mit dem neuen GP10 Motor war der Australier glücklich: “Das Chassis ist nicht so anders als letztes Jahr, wir haben nur verschiedene Härtestufen bei der Radschwinge. Der Motor läuft runder als in der letzten Saison, er ist viel einfacher zu fahren, selbst wenn das Gripniveau nicht so gut ist. Wir haben versucht uns im Vergleich zum letzten Jahr zu verbessern und die Maschine für alle Strecken ein bisschen einfacher zu machen. Ich kann sagen für mich lässt sich die Maschine viel einfacher fahren und sie ist sehr gut auf der Bremse.”

Teamkollege Nicky Hayden hingegen fand sich um einiges weiter hinten wieder, dafür absolvierte der Amerikaner trotz Nachwirkungen seiner Arm-OP 61 Runden. Eine 2:02.221 Rundenzeit reichte aber nur für Rang 11.

“Wir haben erst einmal versucht ein paar Erkenntnisse vom letzten Test zu bestätigen und ein paar letzte Dinge in Sachen Geometrie-Einstellung vorgenommen, nichts Wildes also. Wir stellen nur erst Mal sicher, dass alles gut läuft”, sagte Hayden.

“Ich war nicht so zufrieden wie es am Morgen gelaufen ist, ich wäre gern ein bisschen schneller gewesen und hätte gern mehr Sachen abgehakt. Aber nach der Armoperation soll ich noch vorsichtig sein und immer nur ein paar Runden am Stück fahren, um sicher zu gehen, dass alles gut verheilt. Es geht schon ganz gut und viele Schmerzen habe ich auch nicht.

Tags:
MotoGP, 2010, Nicky Hayden, Casey Stoner, Ducati Team

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