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Tom Houseworth über die Arbeit mit Ben Spies

Tom Houseworth über die Arbeit mit Ben Spies

Der Chefmechaniker des Amerikaners bei Monster Yamaha Tech3 spricht in einem Video-Interview über seine Erwartungen von der ersten vollen Saison für Spies.

Zu Ben Spies gesellt sich bei Monster Yamaha Tech3 sein alter Freund und Chefmechaniker Tom Houseworth. Houseworth war schon im Vorjahr ein Mitglied des Teams, mit dem Spies in der Superbike-WM den Titel holte. Jetzt beweist er seine Fachkompetenz in der MotoGP.

"Ich habe in den späten 80er Jahren in der AMA angefangen und mich hochgearbeitet. Mit Ben arbeite ich seit 2003 zusammen", sagte Houseworth bevor er seine Rolle als Chefmechaniker von Spies bei Tech3 zu erklären begann. "Ich habe alles aufgesammelt, was Ben auf der Strecke hatte und brachte es zu den Ingenieuren und unseren Daten-Jungs. Ich versuchte Ben das beste Paket für den Renntag zu geben."

Er fügte hinzu: "Für mich ist er wirklich gut. Er ist einer der wenigen Piloten, mit denen ich zusammengearbeitet habe, die hereinkommen und sagen: 'Es liegt an mir, nicht an der Maschine. Ich muss ein wenig schneller werden bevor wir irgendetwas ändern.' Das ist wirklich erfrischend. Man kann einen Piloten haben, der für drei Runden hinausfährt und sagt, das Bike ist Schrott, aber Ben macht das nie. Er stellt immer sicher, dass er schnell genug gefahren ist bevor er etwas ändert. Das ist ein echtes Plus für ihn."

Eine beeindruckende Anzeige von Spies am zweiten Testtag in Sepang hat die Erwartungen für die kommende Saison hochgeschraubt. Trotzdem betonte Houseworth, dass der Fokus des Piloten weiterhin darauf liege, die M1-Maschine besser kennen zum lernen.

"Was die Ziele angeht, weiß ich, dass Ben Top-10 oder Top-5 gesagt hat", meinte Houseworth. "Die Top-10 wären gut und natürlich wollen wir gewinnen. Ist das möglich? Ich weiß es nicht. Wie müssen die ersten Rennen abwarten und schauen, wo wir stehen. Er lernt das Bike immer noch kennen. Wir haben die Maschine noch nie richtig hart gepusht und kaum etwas verändert. Es ist eine Frage wie gut Ben lernt, ans Limit des Bikes zu gehen und dann werden wir sehen, was passiert."

Angesprochen auf die Zukunft und ob Spies ein zukünftiger MotoGP-Champion ist, sagte Houseworth: "Ich sehe keinen Grund, warum nicht. Meiner Meinung nach ist er genauso gut wie die Anderen da draußen. Mit der richtigen Ausrüstung und dem richtig zusammengestellten Team, was wir gerade versuchen aufzustellen, wird man sehen, was in der Zukunft passiert."

Tags:
MotoGP, 2010, Ben Spies, Monster Yamaha Tech 3

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