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Ein Führer zu Rossis M1 mit Davide Brivio

Ein Führer zu Rossis M1 mit Davide Brivio

Valentino Rossis Fiat Yamaha-Teammanager erklärt den YZR-M1-Prototypen des MotoGP-Weltmeisters.

Während das Fiat Yamaha Team und Valentino Rossi bereits einen Gang höher schalten, um den Titel des Italieners in der diesjährigen MotoGP-Weltmeisterschaft zu verteidigen, nahm sich sein Teammanager Davide Brivio Zeit und sprach mit motogp.com die M1 durch, die Rossi in der Saison 2010 benutzen wird.

Beim zweiten offiziellen Vorsaison-Test in Sepang, erklärte Brivio: "Sie ist ein kleinwenig anders als die Maschine von 2009, das fängt beim Kühlergrill an. Yamaha hat an der Aerodynamik des neuen Motorrades gearbeitet, um die Leistung und den Top Speed zu erhöhen und auch die Kühlung zu verbessern. Sepang ist ein guter Ort zum Testen, denn die Temperatur ist sehr hoch und wir sehen so, ob das alles einen guten Effekt bringt. Wir haben das eigentlich schon das letzte Mal getestet und es war gut, darum wird das auch die finale Version des Kühlers für 2010."

Weiterhin, im Hinblick auf die neuen Regeln mit maximal sechs Motoren pro Saison und Fahrer, sagte Brivio: "Ein weiterer wichtiger Bereich, an welchem wir bei diesem Motorrad gearbeitet haben, ist der Motor. Denn die Regeln besagen dieses Jahr, dass man nur sechs Motoren benutzen darf. Wir mussten die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit des Motors verbessen, denn die müssen viel länger halten. Die Schwierigkeit lag darin, die Haltbarkeit zu finden ohne dabei Leistung zu verlieren. Wir hatten bereits einige gute Resultate, denn im unteren und mittleren Drehzahlbereich ist unser Motor besser als 2009 und wir haben bislang nichts an Top Speed verloren."

Auch der Rahmen ist ein Beriech, welcher einige Aufmerksamkeit gezogen hat und Brivio betonte auch hier die Schwierigkeit davon, Verbesserungen zu erzielen und dabei keine Leistung zu verlieren.

"Wir arbeiten auch sehr viel am Chassis und versuchen eine andere Balance der Steifigkeit zu finden, um den Grip der Reifen zu verbessern und dabei nicht zu viel beim Motor zu verlieren. Wir müssen also den besten Kompromiss dazwischen finden Grip zu bekommen und die guten Charakterzüge des Motorrades zu halten", sagte Brivio bevor er den letzten Aspekt der Entwicklung anschnitt. "Der letzte Bereich, an dem wir arbeiten, ist die Elektronik, welche sich noch immer von Test zu Test verbessert."

Tags:
MotoGP, 2010, Fiat Yamaha Team

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