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Rossi von der italienischen Regierung ausgezeichnet

Rossi von der italienischen Regierung ausgezeichnet

Der neunfache Weltmeister wurde vom italienischen Außenminister für seine repräsentative Rolle als Botschafter Italiens ausgezeichnet.

Der amtierende MotoGP Weltmeister Valentino Rossi erhielt in der Villa Madame in Rom den ersten “Winning Italy Award”, vom Außenminister Franco Frattini. Der Italiener wurde für seine vielen Siege (103) gelobt, die dafür sorgen, dass die Italienische Nationalhymne rund um die Welt gespielt wird.

Persönlichkeiten wie Vito Ippolito (Präsident der FIM) Carmelo Ezpeleta (CEO der Dorna), und MotoGP-Legende Giacomo Agostini waren ebenfalls bei der Verleihung anwesend, genauso wie Botschafter verschiedener Länder und von Rossi geladene Gäste. Das Highlight des Abends war die Übergabe des Preises durch Frattini an Rossi, mit der Gravur “Winning Doctor, Botschafter made in Italy”. Hernach beantwortete Rossi einige Pressefragen.

“Seit ich zurück in Italien bin, habe ich mich von einigen Leuten fern gehalten und mich mit echten Freunden umgeben”, sagte Rossi. “Ich kann den Sport wieder genießen und ich bin wieder hungrig nach Erfolg, ich denke ich werde noch ein paar Jahre fahren. Das Geheimnis, warum man so lange ganz oben stehen kann, ist Spaß zu haben. Das ist die treibende Kraft, ich versuche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Als ich noch jünger war hingegen, habe ich die eher genossen.”

Die Medien versäumten natürlich nicht weitere Fragen zu stellen und sprachen das Thema Ducati an, Rossi machte eine klare Ansage dazu: “Ein Italiener auf einer italienischen Maschine wäre natürlich etwas tolles. Aber ich denke ich würde lieber bei Yamaha bleiben, die sind ja auch ein bisschen italienisch. Ich würde mir wie ein Verräter vorkommen, wenn ich anders Handeln würde. Ich fühle mich wohl bei Yamaha.”

Rossi gab auch einen kleinen Ausblick auf die anstehende MotoGP-Saison: “Die jungen Fahrer wie Stoner und Lorenzo scheinen gut vorbereitet zu sein, als Gegner wie Biaggi oder Gibernau. Vor wem habe ich am meisten zu fürchten? Vielleicht Stoner, aber nur weil sich Jorge verletzt hat und etwas brauchen wird ehe er wieder Top-Fit ist.”

Abschließend richtete Rossi noch einmal seine Worte an Giacomo Agostini.

“Ich weiß nicht, ob ich ihn jemals einholen werde”, sagte Rossi. “Dahin zu kommen wo er war, verlangt viel Mut und es ist nicht vergleichbar mit dem, wie es heute ist.”

Tags:
MotoGP, 2010, Valentino Rossi

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