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Alberto Puig: "Wir gehen nicht gesenkten Hauptes nach Katar"

Alberto Puig: 'Wir gehen nicht gesenkten Hauptes nach Katar'

Dani Pedrosas Repsol Honda Teammanager geht positiv an den Start der neuen Saison und sagt, dass die MotoGP eine "Meisterschaft der Ausdauer" ist.

Nur knapp über einer Woche vor dem ersten Rennen der MotoGP hat Alberto Puig gesagt, dass trotz der Probleme, die Dani Pedrosa bei den Saisonvorbereitungs-Test hatte, gerade in Katar, noch immer eine große Zuversicht im Team und bei den Fahrern herrsche.

"Wie jedes Jahr müssen wir auf eine neue lange Saison vorbereitet sein", sagte der Teammanager von Pedrosa im Repsol Honda-Team bevor er sich dem Auftakt in Losail widmete. "Katar ist das erste Rennen, aber am Ende ist es eine Langstrecken-Meisterschaft von acht oder neun Monaten und wir müssen genau darauf vorbereitet sein. Wir gehen nur nach Katar, um diesen Ausdauer-Wettstreit anzugehen."

2009 beendete Pedrosa das Nachtrennen als Elfter, da er die Saison noch mit einer Verletzung aus der Jahresvorbereitung angehen musste. Puig setze fort: "Ja, letztes Jahr waren wir physisch erschöpft als es losging. Der Fahrer ging verletzt raus und wir konnten das nicht verbessern. Dieses Jahr kommen wir zumindest mit einem Fahrer zum ersten Rennen, der gut in Form ist. Und damit ist es bereits besser. Das war unser Ziel in der Saisonvorbereitung: Ohne Probleme mit dem Fahrer zu beginnen."

Jetzt, wo Pedrosa das erste Rennen in guter körperlicher Verfassung angehen kann, war das Problem in der Vor-Saison die Leistung der RC212V bei den Tests.

Puig sagte: "Natürlich wollen wir dass das Bike am Besten ist und dass die Fahrer das komfortabelste Gefühl auf ihm haben. Aber bisher waren es nur Tests. Das gibt vielleicht ein paar Anzeichen, wie es bei den Rennen auf der Strecke aussehen könne, aber es ist noch nichts ausschlaggebendes. Was wirklich zählt ist, was am Sonntag, der Rennnacht, in Katar passiert."

Pedrosas Teammanager sagt, dass er nicht sagen kann, ob die Rivalen Yamaha und Ducati jetzt einen Schritt vor dem 2010er Prototypen von Honda liegen. Er kommentierte: "Ich weiß nicht, ich fahre die Motorräder nicht. Ich sehe die Zeiten und die, die sie abgeliefert haben, sind schnell. Wir haben verschiedene Dinge auszuprobieren und eventuell müssen wir das auch noch während des Grand Prix-Wochenendes tun. Aber eines, was ich sagen kann, ist, dass wir nicht nach Katar gehen und unsere Köpfe hängen lassen. In jedem Rennen werden wir raus gehen, um zu gewinnen. Die Mentalität des offiziellen Honda-Teams ist es, Rennen zu gewinnen und wir gehen nach Katar, um das Beste für das Team und für uns zu tun."

Während der Tests sah man sich vor allem Problemen am Heck des Motorrades und der Instabilität der RC212V ausgesetzt. Bei der jüngsten Ausfahrt in Katar kamen einige Sorgenfalten mehr hinzu, als Pedrosas Leistung gerade einmal zu Rang 13 - 1,5Sekunden hinter der schnellsten Zeit von Casey Stoner - reichte. Andere Fahrer mit demselben Prototypen, so Andrea Dovizioso (Dritter) und Randy de Puniet (Siebter), waren viel zufriedener mit dem Motorrad und wie es sich anfühlt. Auf die Frage, ob die Probleme die Pedrosa entdeckt hat, bei allen RC212V-Piloten auftreten, sagte Puig:

"Ich kann es nicht sagen, denn ich weiß nicht, ob die Anderen diese Probleme auch hatten und ich bin dafür auch nicht zuständig. Ich weiß welche Probleme wir hatten und wir wollen die während des Wochenendes so gut es geht läsen. Wir haben uns mit verschiedenen Elementen zu beschäftigen und wir werden sehen, ob wir alles sortiert und diese kleinen Probleme in den Griff bekommen können."

Hinsichtlich der Ankunft einiger neuer Fahrer in der Königsklasse in 2010 und die Möglichen Änderungen in der Reihenfolge blieb Puig pragmatisch.

"Wir müssen uns auf unser Motorrad und unseren Fahrer konzentrieren. Wenn wir ordentlich fokussiert sind und bei jedem Rennen das Maximum geben, dann werden wir sehen, wer da oben sein kann. Es könnte genauso aussehen wie letztes Jahr oder aber könnte es ein paar neue Fahrer geben. Aber das Ziel bleibt das gleich: So weit vorn wie möglich zu sein, unbeeindruckt dessen, wer an der Front ist."

Tags:
MotoGP, 2010, Dani Pedrosa, Repsol Honda Team

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