Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Die Prototypen für 2010 im Check

Die Prototypen für 2010 im Check

Bevor es in das erste Rennwochenende geht werden alle Maschinen noch einmal gründlich auf ihre Zulässigkeit und Legalität überprüft. Der Technische Direktor der MotoGP, Mike Webb, erklärt, wie es funktioniert.

Unter den genauen Anweisungen vom technischen Direktor der MotoGP, Mike Webb, wurden am Donnerstag alle Maschinen der Motorradweltmeisterschaft noch einmal überprüft, bevor es in den Commercialbank Grand Prix von Katar geht.

Webb erklärte, wie alles funktioniert und was sein technischer Stab alles untersucht, welche Herausforderungen für 2010 gegeben sind, denn es gibt nur noch sechs Motoren in dieser Saison und die Moto2-Klasse debütiert.

“Es ist die technische Kontrolle”, sagte Webb. “ Es ist das erste Rennen des Jahres und wir müssen uns jedes Motorrad ansehen, denn für uns sind sie alle brandneu und wir müssen alles genau aufnehmen, so dass wir alle notwendigen Daten aller Maschinen zur Verfügung haben. Danach können wir diese Referenzen bei jedem weiteren Rennen als Checkliste benutzen und sehen was geändert wurde.”

“Die verschiedenen Klassen haben jeweils verschiedene Regeln, aber im Allgemeinen nehmen wir das Gewicht auf, die Lautstärke, das Tankvolumen in der MotoGP, in der 125cc-Klasse das Gewicht der Fahrer, die Stats der Maschinen, wenn man es so sagen will. Wir halten fest welche Maschine zu welchem Fahrer gehört, so dass wir auch wissen was wir nach dem Rennen überprüfen.”

Er fügte an: “Gerade sind wir dabei alle Grunddaten aufzunehmen. Wir überprüfen die Legalität, aber noch viel wichtiger ist das Scrutineering nach dem Rennen. Da erst fungieren wir als 'TÜV'!”

Webb erklärte außerdem einiges zu der neuen Motorenregel und wie sie die technischen Checks beeinflussen wird.

“Es bedeutet für uns eine Menge mehr Arbeit, denn ich muss Techniker bereitstellen die die einzelnen Motoren überprüfen, sie müssen sicher stellen, dass sie versiegelt sind. Die Teams dürfen das Siegel nicht 'brechen'. Wir müssen genau überprüfen welcher Motor sich in welcher Maschine befindet.”

“Die Hersteller können die neuen Motoren immer mitbringen, wie es ihnen passt, sie sind eben nur auf sechs Stück limitiert. Bislang haben die meisten Teams zwei oder drei Motoren mit, die von meinen Technikern versiegelt wurden. Damit haben wir schon ungefähr die Hälfte aller Motoren die verwendet werden dürfen versiegelt.”

Über die Weiterentwicklung der Motoren durch die Teams sagte Webb:

“Bis sie ihr Limit von sechs Stück erreicht haben, können sie die normalen Updates für die Motoren bringen. Es hängt jeweils von den Herstellern ab. Aber wenn sie alle sechs registriert haben können sie nichts mehr ändern.”

Tags:
MotoGP, 2010, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›