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Die Leidenschaft der MotoGP Rookies

Die Leidenschaft der MotoGP Rookies

Die MotoGP wartet stets mit den besten Talenten auf doch in dieser Saison gibt es davon eine besonders hohe Dichte in der Königsklasse. Sechs Rookies und einige davon über ihre Eindrücke vor und nach dem Rennen von Katar.

In der MotoGP zu starten ist der Traum eines jeden jungen Teilnehmers der Motorradweltmeisterschaft. Doch der Wettbewerb ist hart und der Weg dahin ist lang. Daher schaffen es nicht alle in der Köningsklasse zu fahren. In dieser Saison aber konnten gleich sechs Rookies aufsteigen, einige auf direktem Weg, andere über Umwege.

“Wenn man mich vor fünf Jahren gefragt hätte, ob ich mal in der MotoGP fahre, dann hätte ich wahrscheinlich mit nein geantwortet”, sagt Ben Spies, der in dieser Saison sein Vollzeitdebüt bei Monster Yamaha Tech3 gibt. Der Amerikaner kam als Superbike Weltmeister in die MotoGP. “Du kommst hier her und denkst darüber nach, was geht und was nicht geht, aber es ist und bleibt ein Traum und ich habe in erster Linie Spaß. Wenn die Arbeit beginnt, dann versuchen wir immer unser Bestes.”

Beim Commercialbank Grand Prix von Katar konnte Spies auf Rang fünf fahren, obwohl es erst seine erste vollständige Saison in der MotoGP ist. ”Es hat sich gut angefühlt, dafür dass es das erste Rennen des Jahres war. Ich bin sehr zufrieden damit und froh, dass es vorbei ist. Jetzt kann ich einen Rhythmus aufnehmen, auch wenn wir auf eine Strecke kommen, die ich noch nicht kenne, das wird nicht einfach.”

Alvaro Bautista stieg aus der 250cc Klasse in die MotoGP auf. Der frühere 125cc-Fahrer fährt für das Rizla Suzuki Team und wollte schon immer in die MotoGP

“Als ich in die Motorradweltmeisterschaft gekommen bin, war mir bewusst, dass ein Aufstieg in die MotoGP nicht einfach werden würde. Dann kommt man hier her und es ist eher etwas normales, nicht mehr ein Traum, komisch bleibt es dennoch”, sagt der 25-Jährige. “Ich habe meinen Manager Armando Guerrero, er kommt zu all meinen Rennen und er hilft mir und auch meine Freundin unterstützt mich.”

Bautista erlebte allerdings nicht das erfolgreichste Debüt, in der Runde vor der Zielflagge stürzte der Spanier aus dem Rennen. “Das war nicht die beste Art und weise meine MotoGP Karriere zu beginnen. In der letzten Kurve zu stürzen. Ich habe Simoncelli vor mir gesehen und noch versucht ihn einzuholen, stattdessen bin ich gestürzt.”

Landsmann Hector Barbera fährt bereits seine neunte Saison in der Motorradweltmeisterschaft, er war Vizeweltmeister in der 125cc und der 250cc und fährt für das Paginas Amarillas Aspar Team.

“Das ist immer ein Traum, wenn man mit dem Rennfahren anfängt”, sagte Barbera über die MotoGP. “Am Anfang scheint es so weit entfernt zu sein, dann kommt man immer näher und plötzlich ist man da und bereit.”

Beim Debüt konnte er auf den zwölften Platz fahren. “Ich bin zufrieden. Für das erste Rennen war das nicht schlecht, aber wir haben noch viel Arbeit.”

Tags:
MotoGP, 2010, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR, Alvaro Bautista, Ben Spies, Hector Barbera

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