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MotoGP-Logistik für Jerez an Ort und Stelle

MotoGP-Logistik für Jerez an Ort und Stelle

Nach der Verschiebung des Grand Prix von Japan haben die Organisatoren der MotoGP, Dorna Sports, die Rückkehr der gesamten Fracht nach Europa geplant und vorbereitet. Sie wird für die nächste Saisonstation benötigt, welche nächste Woche in Jerez steigen wird.

Die drei Boeing 747 Flugzeuge, welche für den Transport der 270 Tonnen Material für jedes Rennen im MotoGP-Kalender notwendig sind, wurden für die Rückkehr von Japan nach Europa vorbereitet. Es muss sicher gestellt werden, dass alles rechtzeitig auf der Piste von Jerez für das zweite Rennen der Saison 2010 ankommt.

Mehr als 100 Protoypen-Motorräder, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen, sowie die restlichen Materialien, die von den Teams und den Organisatoren benötigt werden, wurden letzte Woche vom Schauplatz des Auftaktrennens in Katar nach Japan gebracht. Nachdem der Grand Prix von Japan aber verschoben wurde, muss nun die Fracht wieder zurück nach Europa gebracht werden. Dort spielt nämlich der nächste Termin im Kalender, der Gran Premio bwin de España. Am 2. Mai soll der in Jerez de la Frontera steigen.

Als eine Vorsichtsmaßnahme, dass die Luftfahrt-Einschränkungen durch den Vulkanausbruch in Island in den nächsten Tagen anhalten werden, haben die Verantwortlichen für diese Operation gemeinsam mit der Dorna einen logistischen Fahrplan erstellt. Dieser enthält auch zwei alternative Routen zum Transport der Fracht, damit auch nichts schief gehen kann.

Die drei Frachtflugzeuge werden am Samstagmorgen ihre Reise in Etappen antreten. Die ersten beiden Flugzeuge der Spezialfirma Nippon Cargo Airlines werden den Narita International Airport (in der Nähe von Tokio) verlassen und in Helsinki in Finnland zwischenlanden, ehe sie auf dem Flughafen von Sevilla ankommen. Die Landungen hierbei sind für Montag den 26. und Dienstag den 27. April vorgesehen. Sollte es auf den geplanten Routen zu irgendwelchen Schwierigkeiten kommen, dann können die beiden Flugzeuge auf die amerikanische Route ausweichen. Dort müssten sie in Anchorage (Alaska) und New York zwischenlanden, bevor sie in Sevilla ankommen.

Die dritte Boeing 747 der amerikanischen Firma Atlas wird auch von Narita aus starten, doch wird sie die sibirische Route fliegen. Ein Stop ist hierbei in Karaganda (Kasachstan) geplant und die Ankunft in Sevilla wird für den Nachmittag am Dienstag, den 27. April erwartet.

Die für jede Saisonstation der Weltmeisterschaft benötigten Materialien kommen auf insgesamt 270 Tonnen an Frachtgewicht. Sie sind in 600 Kisten verstaut, die die Motorräder und das Zubehör der Teams (180 Tonnen) beinhalten. Außerdem dabei: Das Equipment, welches die Dorna für die TV-Übertragungen benötigt (50 Tonnen), Werbematerialien (23 Tonnen), Zeitnahme-Equipment (7 Tonnen) und die offiziellen BMW-Autos und -Motorräder der Weltmeisterschaft (5,5 Tonnen).

Tags:
MotoGP, 2010, GRAN PREMIO bwin DE ESPAÑA

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