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Jerez Test im Rückblick

Jerez Test im Rückblick

Die MotoGP-Klasse testete nach dem Rennen von Jerez in Spanien, wir blicken auf die Top-Fahrer des Testtages.

Nach einem ereignisreichen Wochenende hieß es am Montag nach dem Rennen für die MotoGP-Fahrer noch einen Testtag zu absolvieren. Wertvolle Streckenzeit für die Fahrer, die erst wieder nach dem Rennen von Brünn am 16. August testen dürfen.

Der schnellste Fahrer des Tages war Repsol Honda Mann Dani Pedrosa, der zwar auch einen kleinen Sturz hinnehmen musste, ansonsten mit der RC212V aber zufrieden war. “Es war ein guter Tag für uns, wir haben viel mit der Aufhängung gearbeitet, wir hatten bislang noch nicht Zeit einige Dinge aus zu probieren und das konnten wir jetzt tun. Während der anderen Tests mussten wir andere Probleme beheben.”

Er sagte weiter: “Wir haben auch eine neue Motoren-Spezifikation ausprobiert und ein paar Daten dazu aufgezeichnet, aber man kann noch nicht sagen, ob uns das einen Schritt voran bringen wird. Dafür sind wir zu wenig gefahren. Der Sturz war komisch, ich hatte ihn nicht erwartet, wichtig ist nur, dass ich mich nicht verletzt habe. Ich freue mich jetzt auf Le Mans.”

Pedrosa fuhr eine Bestzeit von 1:39.425 Minuten und war damit 0.055 Sekunden schneller als Valentino Rossi, der ebenfalls einen Sturz hinnehmen musste. Der Italiener war dennoch zufrieden mit dem Testtag und will beim Monster Energy Grand Prix de France wieder topfit sein.

"Wir konnten unser Rennsetup weiter verbessern und haben mehr Grip gefunden, auch wenn es zu spät für das Rennen ist, ist das ein guter Fortschritt. Wir haben einen neuen Vorderreifen getestet und der war gut und der Motor war ebenfalls etwas modifiziert, wir haben versucht die Beschleunigung zu verbessern”, erklärte Rossi. “Es war nur ein kleiner Unterschied, aber wir wissen noch nicht, wann wir ihn das erste Mal im Rennen einsetzen können. Jetzt haben wir erst einmal Pause und dann sind wir in voller Stärke bereit für Le Mans.”

Teamkollege Jorge Lorenzo fuhr ein ähnliches Testprogramm wie Rossi, konzentrierte sich aber auch auf seine Starts mit der M1. “Es war ein interessanter Tag. Hauptsächlich haben wir an den Starts gearbeitet, ich glaube ich habe so um die 25 hingelegt. Es ist nicht so einfach, denn die Kupplung und die Beschleunigung passt nicht immer perfekt, aber es war heute gut zu testen, wie wir das verbessern können. Wir haben auch mit der Elektronik getestet, mit der Traktionskontrolle, dem Chassis und einem modifizieren Motor. Ein kleinen Unterschied konnte man merken. Ich freue mich jetzt drauf, meinen Geburtstag zu feiern.”

Unter die ersten Vier kam ebenfalls LCR Honda Fahrer Randy de Puniet, der damit der beste Fahrer eines Privatteams war. “Ich bin zufrieden mit den Fortschritten”, sagte der Franzose. “Die Anpassungen beim Chassis und der Aufhängung sind gut gewesen. Nach zwei Rennen hatten wir einige Punkte, die wir in Ordnung bringen mussten, dafür hatten wir bislang noch keine Zeit. Wir haben auch an den Starts gearbeitet, meine Rennresultate wurden hauptsächlich von meinen schlechten Starts beeinflusst.”

Andrea Dovizioso war ein weiterer Honda Fahrer in der Spitzengruppe, er konnte konstante Rundenzeiten zurück legen. “Unsere Maschine liegt nicht so stabil, wie ich es gern hätte, dadurch ist es nicht einfach konstant schnelle Runden zu fahren. Mit den neuen Teilen, die Honda mit hier her gebracht hat bin ich zufrieden. Wir haben mit dem neuen Chassis und der Radschwinge getestet, damit konnten wir schon das Anbremsen und die Kurveneinfahrt verbessern.”

Die Ducati Marlboro Fahrer Casey Stoner und Nicky Hayden lagen dicht beieinander mit ihren Rundenzeiten. Beide zeigten sich zufrieden mit den gemachten Fortschritten und der Desmosedici GP10.

Stoner sagte: “Wir haben ein neues Rennsetup für diese Strecke gefunden, dass besser ist, als das vom Wochenende. Wir haben ein paar radikale Änderungen vorgenommen, die haben funktioniert und damit hat sich mein Gefühl für die Front verbessert. Wir müssen jetzt warten und sehen wie es in Le Mans geht. Dort hat man mehr Druck auf dem Vorderrad, als auf den meisten anderen Strecken. Wir hoffen unsere aufgezeichneten Daten helfen uns für Le Mans.”

Teamkollege Nicky Hayden fügte an: “Wir haben nicht spektakuläres gefunden, aber der Tag war dennoch gut. Bis hierher haben wir große Schritte nach vorn gemacht und nun kommen die kleinen Verbesserungen, das ist immer schwieriger. Wir haben ein paar Änderungen bei der Geometrie, der Aufhängung und anderen Bereichen vorgenommen, die wir bislang noch nicht testen konnten.”

Alle Testergebnisse können hier eingesehen werden.

Tags:
MotoGP, 2010, GRAN PREMIO bwin DE ESPAÑA

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