Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Bridgestone nimmt Positives aus Jerez mit

Bridgestone nimmt Positives aus Jerez mit

Die weiterentwickelte Hinterradreifenmischung brachte einen neuen Rundenrekord und eine neue schnellste Gesamtzeit bei dem Gran Premio bwin de España. Der darauffolgende Test erlaubte eine fortführende Entwicklung der Reifenmischung für das Vorderrad.

Der Gran Premio bwin de España war nicht nur ein großes Spektakel für die Fans, sondern auch für den offiziellen Reifenlieferant Bridgestone ein voller Erfolg. Bridgestone nahm exzellente Rückmeldungen und Resultate aus dem Wochenende mit.

Alle 17 MotoGP-Piloten wählten die harte Mischung für den Vorderreifen, auch mit der Option auf eine mittlere Reifenmischung. Aleix Espargaró war der Einizige, der sich nicht für die mittlere Reifenmischung entschied und die weichen Reifen bevorzugte.

Die Kombination, die die Mehrheit wählte, zahlte sich in einem exzellenten Rennen aus. Dani Pedrosa setzte einen neuen Rundenrekord mit einer Zeit von 1’39.731 in der zweiten Runden und auch die neue schnellste Gesamtrennzeit wurde gefahren. Auch die Haltbarkeit der Reifen zeigte sich, während der Rennsieger, Jorge Lorenzo von der fünften Position ins Rennen ging und sich noch in der letzten Runde Pedrosa schnappte. Der Bridgestone Reifenentwicklungs-Manager Tohru Ubukata war extrem zufrieden damit, was sein Team aus dem Wochenende mitnehmen konnte.

"Ich bin sehr glücklich, weil wir mit den weiterentwickelten Hinterradreifen in Jerez gleich zwei Schritte nach vorne machen konnten – mehr Grip führte zu einem neuen Rundenrekord und die erhöhte Haltbarkeit zu einer schnelleren Gesamtzeit", erklärte er. "Die warm-up Performance war mit der hohen Strecken- und Außentemparatur nicht gerade perfekt. Dennoch haben wir von den Fahrer positive Rückmeldungen bekommen", meint Ubukata.

Er fügte hinzu: "Die Performance zwischen den harten und weichen Hinterreifen zeigte auch eine gute Überschneidung. Alle Fahrer, außer Aleix, haben bei den Rennen die harten Reifen verwendet. Freitag und Samstag gab es einen ausgeglichen Mix zwischen Fahrern, die beide Mischungen verwendet haben. Wir stellten fest, dass die härteren Reifen bei kälterer Strecke besser funktionieren. Während des zweiten freien Trainings am Samstagmorgen gaben die weicheren Reifen eine bessere Performance ab. Als die Streckentemperatur am Samstagnachmittag während des Qualifyings um die 17 Grad hatte, waren die Weichen besser.

"Die Performance der Reifen war gut, was uns der neue Streckenrekord verdeutlicht. Der Abnutzungsgrad der Reifen war wie erwartet. Und das Jorge seine persönliche Bestzeit drei Runden vor Schluss fuhr, zeigt uns wie konstant die Reifen sind", fügte er hinzu.

Auf das Rennwochenende folgte am Montag ein eintägiger Test. Das Fiat Yamaha Duo Lorenzo und Valentino Rossi, das Rizla Suzuki Paar Loris Capirossi und Álvaro Bautista und die Monster Yamaha Tech3’s von Colin Edwards waren diejenigen, die einen neuen Vorderreifen ausprobierten.

"Wir machen mit der Entwicklung der Vorderreifen bei den Tests weiter, und bieten jedem Fahrer neben dem normalen Reifenkontingent einen Testreifen an", erklärte Ubukata. "Das Testen während der Saison ist sehr begrenzt und ich danke besonders den Fahrern und Teams die uns unterstützen, damit wir für die Zukunft an dem weiterentwickelten Vorderreifen arbeiten können", sagt Ubukata.

Tags:
MotoGP, 2010, GRAN PREMIO bwin DE ESPAÑA

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›