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Die Fahrer über ihre Le Mans Erwartungen

Die Fahrer über ihre Le Mans Erwartungen

Randy de Puniet, Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa und Casey Stoner waren die Fahrer auf der Pressekonferenz zum Rennen in Le Mans, dem Monster Energy Grand Prix de France.

Jorge Lorenzo kommt als Führender in der WM-Wertung nach Le Mans, dem erst dritten Rennen der Saison 2010. Er will seine hauchdünne Führung nicht nur behalten, sondern wenn es geht auch ausbauen.

Seit seinem Sieg von Jerez hat der Fiat Yamaha Fahrer die Spitze der Tabelle übernommen, er ist zuversichtlich auch an diesem Wochenende ein gutes Resultat erzielen zu können. Lorenzo konnte in seinem MotoGP-Debüt Jahr Zweiter in Le Mans werden und gewann in der letzten Saison das Flag-to-Flag Rennen in Frankreich.

"Jetzt kommen viele Rennen hintereinander. Du hast als Fahrer keine Zeit zu verschnaufen, wobei das an sich eine gute Sache ist, fast an jedem Wochenende kommt jetzt ein Rennen”, sagte Lorenzo, der vier Punkte Vorsprung auf Teamkollege Valentino Rossi hat, bevor es in die nächsten Rennen geht.

Der Spanier sagte weiter, das Le Mans zu den Strecken gehört. Wo er das Fahren richtig genießen kann. “Ich mag diese Strecke und alle Wettervorhersagen haben angekündigt, dass es nicht regnen wird. Ich bin froh, dass wir diese schöne Strecke bei schönem Wetter genießen werden können.”

Mit einem guten Test nach dem Rennen von Jerez wurde auch der Optimismus von Lorenzo weiter gesteigert. “Wir haben ein bisschen Elektronik getestet und daran gearbeitet unsere ersten Runden im Rennen zu verbessern und vor allem haben wir Starts geübt. Ich musste in den Rennen zu viel Druck machen, um die verlorenen Plätze wieder gut zu machen. Also mussten wir das verbessern.

Rossi ist der nächste Verfolger von Lorenzo und konnte sich in der Zwischenzeit von seiner Schulterverletzung fast vollständig erholen.

"Meine Schulter fühlt sich viel besser an. Ganz 100% ist es sicher noch nicht, aber auf jeden Fall viel besser, als in Jerez”, sagte der Italiener, der schon dreimal mit der Königsklasse in Le Mans gewinnen konnte. Im letzten Jahr kam er allerdings nur auf einen enttäuschenden 16. Platz.

"Ich hatte in Le Mans schon die unterschiedlichsten Ergebnisse. Ich hatte schon super tolle Rennen hier mit fantastischen Siegen, aber auch Rennen wo ich viel Pech und schlechte Resultate eingefahren hab.Letztes Jahr war mein schlechtestes Rennen. Ich war zu keinem Zeitpunkt schnell genug, um an der Spitze mitfahren zu können. Das war kein schönes Gefühl.”

"Diese Strecke ist nie einfach zu fahren, man muss die Maschine komisch abstimmen, damit sie stabil ist beim Anbremsen. Das Vorderrad hebt hier gern ab, beim Beschleunigen aus der engen Haarnadelkurve, nur gleichen Zeit braucht man aber auch eine schnelle Maschine für den letzten Streckenabschnitt.”

Repsol Honda Fahrer Dani Pedrosa konnte in Le Mans ebenfalls schon erfolgreiche Rennen bestreiten, er gewann in der 250cc und 125cc Klasse. Nach dem guten Rennen von Jerez vor drei Wochen geht Pedrosa optimistisch in seinen 150. GP.

"Auf der einen Seite ist die Strecke sehr schnell, aber es ist auch ein schweres Rennen, weil man hier so hart Anbremsen muss und es gibt viele Möglichkeiten zum Überholen. Die Rennen hier sind immer gut und wir mussten die Maschinen sehr oft umbauen, insgesamt war es immer wieder viel Spaß.“

Casey Stoner, der derzeit nur Achter in der Gesamtwertung ist, ist optimistisch, dass er sich in der Gesamtwertung um einiges verbessern kann. Beginnen will der Australier damit an diesem Wochenende. Gerüchte besage auch, dass er bereits in den Verhandlungen für die Saison 2011 steckt.

Randy de Puniet bestreitet an diesem Wochenende seinen Heim Grand Prix, in den Qualifikationen läuft es schon gut für den Franzosen, die Rennresultate will er weiter verbessern. Seine Chancen für das Wochenende schätzt er aber sehr nüchtern ein.

"Dieses Rennen ist so schwer für mich, die letzten fünf Jahre in der MotoGP waren immer ein Desaster, aber in der 250cc Klasse war ich erfolgreich hier. Ich will dieses Jahr auf jeden Fall weiter nach vorn und wenn ich am Sonntag hinter den Top-4 ins Ziel komme wäre das super. Ich bin zuversichtlich aber es wird kein leichtes Rennen.”

Tags:
MotoGP, 2010, MONSTER ENERGY GRAND PRIX DE FRANCE

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