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Melandri: “Es ist die letzte Chance”

Melandri: “Es ist die letzte Chance”

Der Italiener entschied sich beim Monster Energy Grand Prix de France mit der Aufhängung von Showa zu fahren und konnte sein Fahrgefühl dadurch verbessern. Er holte Platz sechs für das San Carlo Honda Gresini Team.

Marco Melandri zeigte sich hoch erfreut über sein Rennen und das Ergebnis beim Grand Prix in Le Mans, wo er auf Platz sechs fahren konnte. Die deutliche Verbesserung kam nach der Entscheidung des Italieners von Öhlins zurück zur Showa Aufhängung zu wechseln.

Der 27-Jährige hatte bis dato mit der RC212V Öhlins Aufhängungen verwendet, doch um sein Fahrgefühl verbessern zu können wechselte er wieder zu Showa. Zumindest für das Rennen in Le Mans scheint sich dieser Wechsel gelohnt zu haben, doch Melandri erklärte, dass er auch nach einer Lösung mit Öhlins sucht.

“Wir haben offen mit Öhlins darüber verhandelt. Wir haben die Showa Aufhängung eingesetzt aber Öhlins wusste darüber genau bescheid”, sagte Melandri.”Wir haben erklärt, wo mein Problem liegt. Es ist die letzte Chance für mich in dieser Saison, ich kann mir keine schlechten Rennen erlauben, wenn ich in der kommenden Saison noch weiter fahren will und das haben sie verstanden.”

“Öhlins arbeitet sehr hart daran unser Problem in den Griff zu bekommen, aber bislang war es für mich nicht dasselbe, als eine Honda mit Showa zu fahren. Darüber haben wir gesprochen und dann Showa probiert, um zu sehen, ob es damit für mich besser wird. Es war ein wenig besser an diesem Wochenende, aber ich bin sicher Öhlins wird helfen und eine Lösung finden, so dass ich weiter mit ihnen arbeiten kann. Es ist sehr wichtig, dass wir das jetzt bestätigen. Wir werden uns zusammensetzen und ich hoffe wir finden eine Lösung.”

Zum Rennen selbst erklärte Melandri, dass er hart kämpfen musste, um den sechsten Platz halten zu können. “Es war ein gutes Rennen für mich. Die Qualifikation war nicht einfach, aber das Team hat sehr hart gearbeitet, um im Warm-Up noch eine Lösung für das Setup zu finden. Ich hatte einen guten Start, war am Anfang des Rennens aber nicht sehr aggressiv unterwegs, denn ich hatte hinten nicht den richtigen Grip. Nach ein paar Runden, als die Reifen die richtige Temperatur hatten ging es besser. Die Strecke war nicht einfach zu fahren, denn es war sehr windig heute. Ich habe viel Druck gemacht und versucht auf Nicky aufzuschließen, aber ich habe dabei ein paar Fahrfehler gemacht. Vielleicht klappt es im nächsten Rennen besser und ich kann an den Jungens vorn dran bleiben. Ich möchte mich beim Team bedanken, denn sie haben mich sehr unterstützt.”

Für Melandri geht es nun zum Heimrennen nach Mugello, er hofft auch dort vorn dabei sein zu können.

“Die Strecke ist eine der Besten. Der Streckenbelag ist sehr uneben, aber ich hoffe, dass wir tolles Wetter haben und dass ich einen guten Start hinlegen kann und dann um die vorderen Plätze mitkämpfe. Es wird nicht einfach, aber ich will es versuchen.”

Tags:
MotoGP, 2010, MONSTER ENERGY GRAND PRIX DE FRANCE, Marco Melandri, San Carlo Honda Gresini

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