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Bridgestone-Slicks zeigen Konstanz und Haltbarkeit

Bridgestone-Slicks zeigen Konstanz und Haltbarkeit

Die unüblich hohen Streckentemperaturen in Le Mans wurden vom offiziellen Reifenlieferanten der MotoGP mit der weichen und der medium-Mischung Slicks angegangen.

Während des Monster Energy Grand Prix von Frankreich am Sonntag stiegen die Streckentemperaturen auf 48°C und trotzdem zeigte die weichere Komponenten-Mischung an Bridgestone-Slickreifen, dass sie in Punkto Haltbarkeit und Konstanz das 28-Rundenrennen perfekt mangen konnten.

"Die Bedingungen in Le Mans waren heißer, als wir das erwarten durften - die Streckentemperatur liegt normalerweise um die 35°C, wenn es sonnig ist - und meistens hatten wir hier Regen. Wie auch immer, selbst wenn wir das im Vorfeld gewusst hätten, hätten wir unsere Auswahl an Reifenmischungen nicht mehr ändern können", erklärte der Reifenentwicklungsmanager von Bridgestone, Tohru Ubukata. "Le Mans ist eine smoothe und rutschige Strecke und daher braucht es relativ weiche Mischungen, um Grip aufzubauen und unsere weichen und Medium-Slicks konnten mit den erhöhten Temperaturen perfekt umgehen, da sie ein breiteres Temperaturfenster haben, in dem sie funktionieren."

"Ich kann auch sagen, dass ich mit ihrer Leistung auch voll und ganz zufrieden bin. Unser brandneuer asymmetrischer Komponenten-Slick für hinten stellte sich im Rennen als konstant heraus und seine Haltbarkeit war sehr gut, denn seine schnellste Runde fuhr er in der 20. des 28-Runden-Rennens, was zeigt, dass er seine Reifen gut nutze."

Bridgestone brachte den Fahrern der Königsklasse auch zum ersten Mal in dieser Saison asymmetrische Slickreifen für hinten mit, um auf der Piste von Frankreich etwas mehr Haltbarkeit zu erreichen, da es hier neun Rechts- und nur vier Linkskurven hat.

"Le Mans ist eine Strecke mit einigen heftigen Bremspunkten, weshalb sich alle Fahrer, außer Mika (Kallio) für die härtere Variante des Vorderreifens entschieden, da dieser beim Bremsen jetzt noch stabiler ist", sagte Ubukata. "Im Rennen nutzten allerdings drei Fahrer den wichen Slickreifen hinten: Aleix (Espargaró), Hiroshi (Aoyama) und Mika. Aleix wurde mit dem weicheren Hinterreifen Neunter, was eine sehr gute Leistung war und zeigte, dass sogar die weichere Hinterreifenmischung die über die Renndistanz eine gute Haltbarkeit zeigte. Tatsächlich war Aleixs letzte Runde im Rennen nur 0,3 Sekunden langsamer, als seine schnellste. Das zeigt, dass auch unsere weiche Spezifikation die ganze Zeit eine gute Leistung hatte."

"Wir konnten den Beweis der Funktionalität des breiteren Temperaturspektrums in Frankreich besser als jemals zuvor sehen: Vom Training am Samstagmorgen bis zum Rennen erhöhte sich die Streckentemperatur um 23°C und sogar unsere weichere Mischung hatte ein genügend großes Fenster, um unter beiden Bedingungen zu funktionieren, was mich sehr froh stimmt", fasste er zusammen.

Tags:
MotoGP, 2010, MONSTER ENERGY GRAND PRIX DE FRANCE

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