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Edwards und Spies blicken auf hartes Le Mans-Wochenende zurück

Edwards und Spies blicken auf hartes Le Mans-Wochenende zurück

Das Monster Yamaha Tech 3-Duo hatte zum HeimGP ihres Teams hart zu pushen, doch hatten sie bei der dritten Saisonstation die verschiedensten Hürden zu überwinden.

Der Monster Energy Grand Prix von Frankreich sollte für das Monster Yamaha Tech 3-Team ein hartes Wochenende werden. Das wahre Potenzial der Fahrer Colin Edwards und Ben Spies auf der M1-Maschine wurde durch verschiedene Probleme nicht zu Tage getragen.

Edwards, der in Le Mans schon einige persönliche Rekorde einfahren konnte, unter anderem sein erstes Podium mit dem Tech 3-Team in der Saison 2008, konnte sich auf seiner Maschine nicht wirklich wohl fühlen. Er konnte den Fight um die Top Ten zwar aufrecht erhalten, doch wurde er am Ende Zwölfter.

"Ich kenne dieses Motorrad in- und auswendig und ich hatte einige der besten Rennen meiner Karriere in Le Mans, aber im Moment kann ich die Probleme, die ich habe, einfach nicht in den Griff bekommen. Ich kann nur schnell fahren, wenn ich mich wohlfühlen kann und es rund läuft und im Moment kann ich das nicht tun, denn mir fehlt es an Vertrauen", erklärte der erfahrene Amerikaner.

"Ich arbeite mit meinen Jungs bei Tech 3 wirklich hart, aber wir scheinen momentan nicht bis an die Spitze der Probleme vordringen zu können. Ich fuhr im Rennen lange Zeit hinter Simoncelli und er konnte viel härter als ich bremsen. Sobald ich bremste und das Motorrad in die Kurve legte, bekam ich ein Problem und im Moment kann ich die Antwort nicht finden. Das ist echt nervig, denn ich kam hier her und erwartete ein viel besseres Resultat. Aber wir werden uns jetzt umorientieren und dann versuchen in Mugello um einiges stärker zu sein", fasste Edwards zusammen.

Auf der anderen Seite der Garage hatte Ben Spies an diesem Wochenende im Training am Samstag einen Sturz zu beklagen, bei dem sich der Rookie sein linkes Fußgelenk verletzte. Im Qualifying eroberte er sich die zwölfte Position, der 25-jährige machte gute Fortschritte und fuhr trotz seiner Schmerzen. Im Rennen stürzte er in Runde sieben unglücklicherweise erneut.

"Es war ein hartes Wochenende und ich habe es mir selbst schwer gemacht", analysierte Spies, der die Piste von Le Mans bei seiner ersten Ausfahrt hier an diesem Wochenende unglaublich schnell hatte lernen können. "Samstagmorgen war meine Schuld und mit dem Crash und dem Verpassen einer Session half ich mir nicht. Ich brauche so viel Zeit auf der Strecke, wie nur irgendwie möglich, daher ist es nicht gut, eine ganze Stunde zu verpassen."

"Ich bekam einen guten Start hin und nach den ersten zwei Runden hatte ich einen annehmbaren Rhythmus gefunden. Capirossi und Colin kamen mir wieder etwas näher und ich fühlte mich recht zuversichtlich, aber ich schaute nach oben und sah, wie Capirossi das Vorderrad wegrutschte und sobald ich die Bremse antippte, rutschte auch mir das Vorderrad weg und ich lag da. Es war ein verwirrender Sturz, aber glücklicherweise zog ich mir keine weiteren Verletzungen zu."

Spies hat nun etwas Zeit, sein Fußgelenk auszukurieren, bevor es in zehn Zagen zur nächsten Saisonstation in Mugello geht. Er fügte an: "Ich kann mir diese Woche und den Rest freinehmen und nach Mugello gehen, um zu 100 Prozent zu pushen. Das waren ein paar holprige letzte Rennen, aber ich bin noch immer zuversichtlich, dass ich näher an die Spitze kommen kann, wenn die Dinge richtig sind und ich es um einiges besser anstelle."

Tags:
MotoGP, 2010, MONSTER ENERGY GRAND PRIX DE FRANCE, Ben Spies, Colin Edwards, Monster Yamaha Tech 3

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