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Unterschiede bei Hinterreifenwahl in Mugello ein Erfolg

Unterschiede bei Hinterreifenwahl in Mugello ein Erfolg

Der offizielle MotoGP-Reifenhersteller Bridgestone war mit der Leistung der zwei verschiedenen Hinterreifen beim Gran Premio d’Italia TIM sehr zufrieden.

Bridgestone war mit den Ergebnisse in Mugello extrem zufrieden. Den Fahrern stand in Italien die breiteste Auswahl an Hinterreifen in dieser Saison zur Verfügung. Jeder Fahrer entschied sich wegen der heißen Bedingungen und der starken Bremsmanöver für die harte Mischung an der Front. Sieben Fahrer wählten die weicheren (medium) Hinterreifen, neun die härteren.

Das erlaubte einen direkten Vergleich der beiden Spezifikationen. Rennsieger Dani Pedrosa setzte in Runde fünf in 1:4.9.531 Minuten einen neuen Streckenrekord auf den härteren Hinterreifen.

"Das ist der zweite neue Rundenrekord mit unseren Reifen in den ersten vier Saisonrennen, darauf bin ich sehr stolz", sagte Bridgestone Entwicklungsmanager Tohru Ubukata. "Obwohl er seine schnellste Runde in Runde 5 fuhr, brach er den alten Rekord auch auf Runde 4, was eine starke Performance des Reifens vom Start weg bedeutet. Die neue, schnellste Gesamtrennzeit auf dieser Strecke beweist zudem, die gute Konstanz unserer Reifen auf einer Renndistanz."

Die Zahl der Fahrer mit den weicheren Hinterreifen bewies zudem das Vertrauen in die Performance und Haltbarkeit der Slicks. "Casey und Marco Melandri waren zwei der Fahrer, welche die weicheren Hinterreifen fuhren und sie kamen auf die Plätze 4 und 5. Das zeigt, dass sie auf einer Renndistanz gut waren", erklärte Ubukata. "Casey und Marco duellierten sich auch lange mit Randy de Puniet, der die härteren Hinterreifen fuhr. Alle drei Fahrer fuhren sehr ähnliche Rundenzeiten."

Der Unterschied bei der Hinterreifenauswahl lag in dem größeren Temperaturarbeitsfenster der beiden Mischungen. Beide kamen mit den Anforderungen des heißen Asphalts klar. Die Streckentemperatur stieg während des Rennens bis auf 54 Grad Celsius. Die Fahrer konnten ihre Entscheidung also auf Basis ihres Setups und Fahrstils treffen.

"Dani, Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso wählten die härteren Hinterreifen, weil sie mit ihren individuellen Setups damit viel Grip und mehr Stabilität hatten, weil der Gummi steifer war", erklärte Ubukata. "Casey und Marco wählten zum Beispiel die weichere Hinterreifenmischung, weil sie damit mehr Grip am Limit hatten. Für ihre Fahrstile und Setups war die Haltbarkeit keine Sorge, obwohl die Streckentemperaturen so hoch waren."

Tags:
MotoGP, 2010, GRAN PREMIO D'ITALIA TIM

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