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Zehn Jahre Grand Prix von Silverstone

Zehn Jahre Grand Prix von Silverstone

Die MotoGP Weltmeisterschaft kehrt das erste Mal seit 1986 zum Rennen nach Silverstone zurück, an diesem Wochenende beim AirAsia British Grand Prix. motogp.com blickt auf zehn Jahre Grand Prix in Northamptonshire zurück.

Der erste Grand Prix von Silverstone fand 1977 statt damals wechselte das Rennen von der traditionellen Strecke von der TT Isle of Man nach Northamptonshire.

Der Grand Prix wurde ab da zehn Jahre lang ununterbrochen in Silverstone ausgetragen, bevor es ab 1986 nach Donington ging. An diesem Wochenende findet mit dem AirAsia British Grand Prix erstmals wieder ein Rennen in Silverstone statt. Wir blicken auf die Jahre 1977-1986.

1977 – War das Rennen in Großbritannien das Saisonfinale und die heimischen Fans konnten auf einen Lokalhelden als Sieger in der 500cc hoffen. Der amtierende Weltmeister war Barry Sheene und er qualifizierte sich mit Suzuki für die Pole. Doch Sheene musste das Rennen durch einen technischen Defekt vorzeitig aufgeben. Damit war der Weg frei für Teamkollege Steve Parrish, der das Rennen bis wenige Runden vor Schluss anführte. Doch ein Sturz bedeutete das Aus. John Williams übernahm die Spitze, stürzte aber ebenfalls. So siegte am Ende Suzuki Fahrer Pat Hennen aus den USA. Kork Ballington holte sich gleich zwei Siege in der 350cc und der 250cc Klasse mit seiner privaten Yamaha und in der 125cc gewann Pierluigi Conforti seinen ersten und einzigen GP.

1978 – Das Rennen der 500cc endete im Chaos, aufgrund von Regen, der zur Mitte des Rennens auf die Strecke nieder ging. Damals gab es noch kein Reglement für solche Situationen, die Fahrer gingen an die Box, um Reifen zu wechseln Barry Sheene (Suzuki) war einer der Schnellsten, nachdem er seine Reifen wechselte, allerdings hatte der Wechsel selbst sieben Minuten gedauert. Der spätere Sieger Kenny Roberts (Yamaha) hingegen hatte nur drei Minuten benötigt. Auf Rang zwei kam Steve Manship ins Ziel, der das Rennen auf Intermediate Reifen begonnen hatte Kork Ballington (Kawasaki) gewann das Rennen in der 350c, vor Tom Harron und Mick Grant. Toni Mang holte seinen ersten von später insgesamt 33 Siegen in der 250cc, Herron wurde Zweiter. Angel Nieto gewann in der 125cc auf Minarelli vom Briten Clive Horton.

1979 – Die zwei Top-Fahrer Barry Sheen und Kenny Roberts tauschten die Plätze im Rennen der 500cc. Roberts holte den Sieg mit 0.03s Vorsprung, einer der knappsten Zieleinläufe aller Zeiten. In der 250cc stürzte Morbidelli Werksfahrer Graziano Rossi (Valentino's Vater) in der letzten Runde, mit einer Führung von zwei Sekunden. Ballington (Kawasaki) nutzte die Chance und holte sich erneut den Sieg, ebenso wie in der 350cc. Angel Nieto wiederholte seinen Triumph in der 125cc Klasse.

1980 – Nach tollen Duellen zu Beginn des Rennens der 500cc, konnte sich Randy Mamola (Suzuki) von Kenny Roberts absetzen und das Rennen gewinnen. Marco Lucchinelli kam auf drei und Graziano Rossi auf Vier. Toni Mang (Kawasaki) gewann das 350cc Rennen und Kork Ballington (Kawasaki) siegte erneut in der 250cc. In der 125cc gewann Loris Reggiani (Minarelli) seinen ersten Grand Prix.

1981 – Die Spannung war schon früh auf dem Rennen, als der Polesetter und Führende im Rennen, Graeme Crosby stürzte und Barry Sheene übernahm aber nicht gewann. Der Niederländer Jack Middelburg (Suzuki) holte sich den Sieg von Randy Mamola und Kenny Roberts. Es war das letzte Mal, dass ein GP von einem Privatier gewonnen werden konnte. Toni Mang (Kawasaki) gewann die Rennen der 250ccund 350cc. Keith Huewen kam im 350cc Rennen auf Zwei und erfreute die Fans. Angel Nieto (Minarelli) gewann die 125cc Klasse in Silverstone zum dritten Mal.

1982 – Barry Sheene musste im Training einen heftigen Abflug hinnehmen, so dass er nicht am 500cc Rennen teilnehmen konnte. Kenny Roberts blieb nur kurz im Rennen, er stürzte in der ersten Kurve. Franco Uncini (Suzuki) konnte ungefärdet den Sieg holen und damit auch den WM-Titel. Jean-Francois Balde (Kawasaki) gewann das 350cc Rennen und Martin Wimmer (Yamaha) das 250cc Rennen – während er in der 350cc noch gestürzt war. Angel Nieto gewann wieder in der 125cc mit Garelli.

1983 – Das 500cc Rennen wurde in zwei Teilen ausgetragen. Es musste aufgrund eines heftigen Unfalls gestoppt werden, bei dem Norman Brown und Peter Huber verstarben. Kenny Roberts siegte vor Freddie Spencer und Randy Mamola war der dritte Amerikaner auf dem Podium. Jacque Bolle holte in der 250cc den einzigen Sieg für Pernod, Angel Nieto gewann zum fünften Mal das Rennen der 125cc in Silverstone.

1984 – Ersetzte Randy Mamola den verletzten Freddie Spencer und gewann das erste Rennen mit einem V-Vier Honda Motor. Eddie Lawson und Ron Haslam folgten dahinter. Christian Sarron (Yamaha) gewann in der 250cc Klasse auf dem Weg zum WM-Titel und Angel Nieto gewann in der 125cc-Klasse.

1985 – Bei schlechtesten Bedingungen gewann Freddie Spencer mit Honda das 500cc Rennen, nachdem er im 250cc-Rennen Vierter geworden war und sich den WM-Titel sicherte. Alan Carter hatte das 250cc Rennenbis zur Halbzeit geführt, stürzte aber, fuhr weiter und wurde Siebenter. Toni Mang holte sich den Sieg vor Reinhold Roth und Manfred Herweh, drei Deutsche auf dem Podium. Der Australier August Auinger (Monnet) gewann das Rennen der 125cc Klasse.

1986 – Wie im Jahr zuvor regnete es stark beim Rennen. Wayne Gardner (Honda) holte einen Start-Ziel-Sieg. In der 250cc siegte Dominique Sarron (Honda) – der Bruder vom Sieger aus dem Jahr 1984. Alan Carter stürzte im Rennen der 250cc dieses mal in der letzten Runde und um die Führung kämpfend. August Auinger (Bartol) wiederholte seinen Sieg in der 125cc. Geschichte wurde in der 80cc geschrieben, das bei Sonnenschein ausgetragen wurde, als Ian McConnachie (Krauser) als einziger Brite bei einem Rennen in UK einen Grand Prix Sieg einfahren konnte.

Tags:
MotoGP, 2010

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