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Ein Blick in Silverstones Vergangenheit

Ein Blick in Silverstones Vergangenheit

Die MotoGP kehrt zum ersten Mal seit 1986 auf diese Strecke zurück - zum AirAsia British Grand Prix an diesem Wochenende. Hier einige interessante Fakten und Statistiken zur Geschichte des GP auf dieser Strecke.

Dieses Wochenende kehrt die MotoGP nach 24 Jahren Abwesenheit nach Silverstone zurück. Zehn Jahre lang, zwischen 1977 und 1986, sah die Anlage in Northamptonshire aber schon einige, erinnerungswürdige GPs.

Während dieser Epoche kam es zu einigen bestimmenden Momenten, die nie vergessen werden können, darunter der erste Doppelsieg für amerikanische Fahrer im GP-Rennsport. Pat Hennen und Steve Baker wurden im ersten 500ccm-Rennen, welches in Silverstone gefahren wurde, Erster und Zweiter. Hinzu kommt, dass bei allen zwischen 1977 und 1986 ausgetragenen Rennen alle Solo-GP-Klassen und die Seitenwagen am Start waren.

In jenen Tagen ging die Zeitnahme nur bis auf eine Hundertstelsekunde herunter. Der engste Zieleinlauf der 500ccm-Ära wurde 1979 in Silverstone gestoppt, als Kenny Roberts und Barry Sheene durch nur 0,03 Sekunden getrennt lagen. Die ersten fünf Fahrer im 250ccm-Rennen von 1983 lagen alle innerhalb von 0,4 Sekunden - das engste Finish in der 61-jährigen Geschichte der 250ccm-Klasse.

In 1979 debütierte Honda mit der NR500 Viertakt-Maschine im Wettbewerb der etablierten Zweitakter in der 500ccm-Klasse. Die Motorräder wurden von Mick Grand und Takazumi Katayama gefahren. Grant stürzte in der ersten Runde und Katayama komplettierte eine Hand voll Runden, ehe er aufgeben musste. Freddie Spencer fuhr 1981 in Silverstone eine überarbeitete Version der NR500 und fuhr sich bis auf den fünften Platz nach vorn, ehe er mit technischen Problemen aufgeben musste.

Fahrer, die auf dieser Strecke viele Höhen hatten, sind auch Kork Ballington und Angel Nieto. Sie sind auch die beiden Fahrer, die in Silverstone die meisten GP-Siege einfahren konnten - jeweils drei aus sechs möglichen. Toni Mangs Sieg von 1985 machte ihn zum einzigen Fahrer, der in der 250ccm-Klasse GPs auf Maschinen von drei unterschiedlichen japanischen Herstellern gewinnen konnte: Kawasaki, Yamaha und Honda.

Für die heimischen britischen Piloten stellte sich Silverstone auch immer als ein fruchtbarer Jagdgrund heraus. Zehn Briten konnten sich über alle Solo-Klassen des Grand Prix-Rennsportes in Silverstone Podeste herausfahren: Barry Sheene (1978/500cc/3rd, 1979/500cc/2nd), Tom Herron (1978/250cc/2nd, 1978/350cc/2nd), John Williams (1977/350cc/3rd), Steve Manship (1978/500cc/2nd), Mick Grant (1978/350cc/3rd), Clive Horton (1978/125cc/2nd), Keith Huewen (1981/350cc/2nd), Andy Watts (1984/250cc/2nd), Ron Haslam (1984/500cc/3rd) und Ian McConnachie (1986/80cc/1st). Sheene bleibt aber der einzige britische Fahrer, der in Silverstone in allen Solo-Klassen von der Poleposition starten konnte. In 1977 machte er das mit dem ersten Startplatz in der 500ccm-Klasse perfekt.

Tags:
MotoGP, 2010, AIRASIA BRITISH GRAND PRIX

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