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Hayden von Fehler in letzter Runde frustriert, Stoner ärgert schlechter Start

Hayden von Fehler in letzter Runde frustriert, Stoner ärgert schlechter Start

Die Ducati Marlboro Piloten analysierten ihre Plätze vier und fünf beim AirAsia British Grand Prix in Silverstone.

Die Ducati Marlboro Piloten Nicky Hayden und Casey Stoner mussten sich nach den Plätzen vier und fünf beim AirAsia British Grand Prix in Silverstone am Sonntag fragen, was eigentlich wirklich möglich gewesen wäre. Bei Hayden sah es eingangs der letzten Runde so aus, als könnte er seinen ersten Podestplatz der Saison holen, da er auf Rang drei lag. Doch ein kleiner Fehler des Amerikaners erlaubte es seinem Landsmann Ben Spies in Abbey Corner durchzuschlüpfen und dadurch gab es zum vierten Mal in diesem Jahr Platz vier.

"Das ist ein recht frustrierendes Ergebnis, denn das Team hat nach dem Warm-up toll an der Maschine gearbeitet und sie hat Spaß gemacht", erklärte Hayden. "Leider erwischte ich keinen guten Start - wir hatten ein paar Kupplungs-Probleme und kamen nicht gut weg. Das Rennen war ein echter Spaß, jeder gewann und verlor Plätze. Ich konnte in den Kurven ein paar Manöver fahren, aber ich hatte auf den Geraden einfach nicht den Speed. Es ist schwer für mich, dieses Ergebnis richtig zu verpacken, denn ich bin nicht glücklich, wieder Vierter zu sein. Das Gute ist aber, wir sind wieder in Schlagdistanz. Wir haben heute etwas Gutes mit der Maschine gemacht und das wird hoffentlich in Assen auch funktionieren, die Strecke liebe ich", sagte er.

Stoner verlor durch einen schlechten Start zehn Plätze und fiel ganz ans Ende des Feldes zurück, als es in die erste Kurve ging. Von da an fuhr er aber grandios und konnte sich bis auf Rang fünf nach vorne arbeiten. "Ich bin mit Platz fünf nicht glücklich, denn wir hatten heute mehr auf Lager", sagte Stoner. Er konnte nur darüber spekulieren, was mit einem besseren Start möglich gewesen wäre. "Ich weiß nicht, ob wir Jorge den Sieg hätten streitig machen können, aber wir haben im Warm-up definitiv etwas gefunden und machten im Rennen weitere Verbesserungen. Letztendlich zahlten wir den Preis für einen grauenhaften Start. Als ich die Kupplung kommen ließ, begann die Maschine zu springen und zu hüpfen, ich musste die Kupplung ziehen und es noch einmal probieren. Da war dann schon jeder vorbei."

Weiter meinte er: "Die Reifen wurden vor der Aufwärmrunde frisch aufgezogen, also musste ich in den ersten Runden wirklich vorsichtig sein, bevor ich das Überholen beginnen konnte. Dabei verlor ich einige Sekunden. Danach machte das Rennen Spaß, wir fanden einen guten Rhythmus und kamen nach vorne. Aber die zu Beginn verlorene Zeit hinderte uns daran, um das Podest mitzukämpfen."

Tags:
MotoGP, 2010, AIRASIA BRITISH GRAND PRIX, Nicky Hayden, Casey Stoner, Ducati Team

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