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Lüthi: "Ich denke, wir können Rennen gewinnen"

Lüthi: 'Ich denke, wir können Rennen gewinnen'

Der Interwetten Moriwaki Moto2-Fahrer hat seine Stärke in dieser Saison schon unter Beweis stellen können und ist nun gut vorbereitet, um endlich den ersten Sieg in der mittleren Klasse zu feiern. Seine Saison bislang besprach er mit motogp.com.

Thomas Lüthi ist in Form. Seine jüngsten Leistungen haben den Schweizer in der Weltmeisterschaft auf den zweiten Rang der Gesamtwertung gebracht. Verständlicherweise ist der Interwetten Moriwaki-Pilot extrem zufrieden damit, wie seine Saison bisher gelaufen ist.

Vier Podeste aus sieben Rennen und drei aufeinanderfolgende Top-Drei-Platzierung bei den letzten drei Rennen kann man schon als einen soliden Saisonstart bezeichnen. Der 23-jährige sagt übrigens, dass der Erfolg durch eine methodische Herangehensweise aufgebaut werden konnte.

"Die Saison hat sich immer gut angefühlt", sagte Lüthi gegenüber motogp.com. "Wir hatten gute Tests im Winter und wir haben Schritt für Schritt weitergemacht, sind ruhig geblieben, als die Saison in Fahrt kam. Und wir hatten in den letzten drei Rennen einen ordentlichen Run, konnten drei Mal auf das Podest fahren. Jetzt müssen wir hart arbeiten, um auf diese Art weiter zu machen."

Der ehemalige 125cc-Weltmeister Lürhi fühlt sich nun mehr als bereit, um seinen ersten Moto2-Sieg zu kämpfen. Beim British GP lag der schon ein Mal in absoluter Reichweite.

"Wir waren in Silverstone bereits sehr nah an einem Sieg dran, doch dort machte ich in der letzten Runde einen Fehler", sagte er. "Ich denke, dass wir Rennen gewinnen können und das ist das erste Jahr der Moto2. Es ist ganz besonders, denn jeden Freitag bei jedem GP beginnst du von Null und musst dich vor arbeiten. Ich weiß es jetzt noch nicht, fragt mich nach dem Sachsenring und ich werde es vielleicht sagen können!"

Lüthis jüngster Run wirkt noch beeindruckender wenn man bedenkt, dass er diese Erfolge alle mit einer Schlüsselbein-Verletzung einfahren konnte, die erst nach dem Assen-Rennen, dem zweiten von drei aufeinanderfolgenden Wochenenden, operiert wurde.

"Ich freue mich richtig auf ein Pause ohne das Motorrad! Es war eine harte Zeit für mich, drei Wochenenden auf dem Motorrad zu verbringen und das waren alles wirklich harte Rennen und ich hatte die Operation am Schlüsselbein genau in der Mitte davon. Es braucht viel Energie aus deinem Körper und jetzt freue ich mich auf die Pause und etwas Zeit zuhause", sagte Lüthi, der von der vierwöchigen Pause nach dem eni Motorrad Grand Prix Deutschland an diesem Wochenende klar profitieren wird.

Abschließend gefragt, woher er die Kraft nimmt unter all den Schmerzen zu fahren und trotzdem so starke Resultate zu holen, sagte Lüthi einfach: "Ich wusste, dass ich in der Spitzengruppe bleiben würde und um das Podest kämpfen kann und das war genug Motivation!"

Tags:
Moto2, 2010, Thomas Luthi, Interwetten Moriwaki Moto2

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