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Roger Lee Hayden bereit für seine MotoGP-Möglichkeit

Roger Lee Hayden bereit für seine MotoGP-Möglichkeit

Der Amerikaner geht dieses Wochenende auf seiner Heimstrecke von Laguna Seca als Ersatzmann im LCR Honda-Team an den Start. Mit motogp.com sprach er über die Chance, sich selbst in der Königsklasse zu beweisen, was sein Bruder Nicky zum Teil mit möglich gemacht hat. Außerdem ist er schon ganz gespannt, gegen seinen Bruder auf die Piste zu gehen.

Roger Lee Hayden bereitet sich darauf vor, am Wochenende beim Red Bull U.S. Grand Prix eine tolle Show für die Heim-Fans abzuliefern. Er wird dabei für das LCR Honda-Team als Ersatz für den verletzten Randy de Puniet an den Start gehen.

Hayden weiß, dass der Schritt in die Königsklasse schwer warden wird, doch der 27-jährige ist mehr als bereit, diese Herausforderung anzunehmen. Er hofft darauf, dass er auf der Strecke, die er richtig gut kennt, sein volles Potenzial zeigen kann.

"Ich schätze mal, dass vor mir ein schwerer Kampf liegt, denn ich kenne das Motorrad nicht und ich bin noch nie gegen die besten Fahrer der Welt gefahren. Aber das ist etwas, was ich wusste und ich habe diese Herausforderung angenommen", erzählte Hayden motogp.com. "Meine Saison bei den World Superbikes war nicht so toll und darum nehme ich das jetzt als eine Möglichkeit, eine gute Show abzuliefern. Es kommt nicht jeden Tag vor, dass du gefragt wirst, ob du deinen Heim GP fahren willst."

Im Gespräch über seine Ziele für das Wochenende sagte Hayden weiter: "Ich will dort hinkommen und einen guten Job machen, zeigen, dass ich ein fähiger Fahrer bin und dass ich für nächstes Jahr einen guten Job bekomme - egal ob in MotoGP, Moto2 oder World Superbikes. Jeder kommt nach Laguna und jeder passt bei diesem GP auf. Zur gleichen Zeit weiß ich, dass ich das Bike noch nie zuvor gefahren bin und das es eine lange Zeit her ist, dass ich ein GP-Motorrad gefahren bin, das war bisher nur ein Mal (in 2007 mit einer Wildcard in Laguna). Ich werde nichts beweisen können, wenn ich da hinkomme und das Bike crashe. Ich habe zwar hohe Erwartungen, aber zur gleichen Zeit will einen guten Job machen und auf den zwei Rädern bleiben!"

Bruder Nicky spielte eine wichtige Rolle beim Zustandekommen dieses Deals. Roger Lee erklärt, dass LCR-Teamchef Lucio Cecchinello den Weltmeister von 2006 über die Verfügbarkeit seines Bruders befragte. Von da an spielte auch Kevin Schwantz eine Rolle und ein Anruf von Cecchinello folgte.

"Ich war ziemlich sofort einverstanden", sagte Hayden. "Das einzige Problem war, dass ich das Moto2-Rennen (mit einer Wildcard) in Indianapolis für Honda Amerika fahren werde und da musste ich irgendwie ihr Einverständnis bekommen. Ich war ihnen bereits bestätigt und ich wollte nicht, dass sie denken, dass ich jede Möglichkeit ergreife, die sich auftut. Doch für sie war das großartig. Es passierte alles ziemlich schnell, ich war einfach wie weggepustet. In einem 15-Minuten-Zeitraum hatte ich eine SMS (von Nicky), in welcher gefragt wurde, ob ich Interesse daran hätte, in Laguna zu fahren, genauso wie Telefonanrufe von Kevin und Lucio.. Ich war wie: 'Was geht hier denn ab?!".

Nickys Rat war dabei auch ein wichtiger Faktor, erklärte Roger Lee weiter. "Er hat mir einfach gesagt, dass ich zu erst einmal darüber nachdenken soll, denn ich fuhr das Wochenende zuvor ein Superbike, zwei Tage später werde ich das Moto2-Motorrad von Honda Amerika testen und jetzt fahre ich ein MotoGP-Bike. Er hat mich sehr unterstütz und hat mir mit vielen Dingen geholfen. Er hat mich sehr unterstützt und hat mir geholfen, die Dinge schnell abzuwickeln und die Informationen von mir zum Team und zurück zu bekommen. Er spielte da eine große Rolle. Und an einem Rennwochenende hat er eigentlich mit sich selbst genug zu tun.

Über die Aussicht, seinen Bruder im Rennen herauszufordern, fügte Roger Lee an: "Ich habe darüber noch gar nicht nachgedacht! Aber ich mag das, denn das würde bedeuten, dass ich einen ziemlich guten Job mache, wenn ich so weit vorn im Feld kämpfe! Ich dneke aber, dass das meine Erwartungen auf ein ein bisschen zu unrealistisches Level setzen würde. Wenn es passieren sollte, würde ich das mögen, aber ich weiß, dass das mehr als unwahrscheinlich sein wird."

Abschließend sprach Hayden noch über den Fakt, dass er dieses Wochenende das MotoGP-Motorrad und dann nur fünf Tage später in Indy ein Moto2-Bike fahren wird.

"Ich bin einfach glücklich, dass ich diese Möglichkeiten bekomme, in welcher Reihenfolge auch immer sie hereinflattern", sagte er. "Vielleicht wird es für mich besser, das MotoGP-Motorrad in Laguna zu fahren, denn ich kenne die Strecke. In Indy bin ich noch nie ein Rennen gefahren, daher denke ich, dass die 600er zu lernen, wo du nicht so viele Dinge einstellen kannst und du nur mit der Elektronik und geringeren Geschwindigkeiten zu tun hast, es ein wenig einfacher für mich werden würde."

Tags:
MotoGP, 2010, RED BULL U.S. GRAND PRIX, LCR Honda MotoGP

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