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Suter gibt MotoGP Pläne bekannt

Suter gibt MotoGP Pläne bekannt

Der Hersteller aus der Schweiz stellte in San Marino die Pläne für die Entwicklung eines MotoGP Chassis vor, das ab 2012 zum Einsatz kommen soll.

Eskil Suter präsentierte im Rahmen des Grand Prix in Misano den aktuellen Stand des MotoGP-Projekts. Der Schweizer Hersteller, der bereits in der Moto2 stark vertreten ist arbeitet an einem Chassis für die MotoGP, das ab 2012 mit dem neuen Reglement zum Einsatz kommen soll.

Suter plant als Teil der Entwicklung einen BMW-Motor zu testen. Der MotoGP-Einsatz soll so verlaufen, wie man sich auch in der Moto2 engagiert, man bietet Teams ab 2012 die Chassis an. Die Entwicklung des Chassis und das Testprogramm wird ab September vom Marc VDS Racing Team unterstützt werden, die derzeit mit Moto2-Chassis unterwegs sind.

“Wir gehen den gleichen Weg, den wir auch in der Moto2 gegangen sind. Wir bauen ein Motorrad, dass wir als Entwicklungträger nutzen und nun haben wir noch mehr als ein Jahr Zeit, um das Chassis konkurrenzfähig zu machen. Ich denke, wir haben den richtigen Weg damit eingeschlagen, vor allem wenn man bedenkt, wie viele Fahrer in der Moto2 unser Chassis fahren. Ich hoffe wir werden in der MotoGP ähnlich erfolgreich sein”, erklärte Suter, der auch ausführte, warum man sich für einen BMW Motor entschieden hat.

“Es ist ein sehr starker Motor, der bereits eine Standard-Konfiguration hat. Ich glaube außerdem, dass er gutes Potential hat noch besser zu werden. Zudem ist die Form ähnlich wie der 600cc Motor von Honda, damit kann das Konzept, das wir in der Moto2 angewendet haben auch in der MotoGP benutzt werden. Als Testfahrer haben wir Carmelo Morales und dann werden wir im weiteren Verlauf mit einem Team zusammen arbeiten und sehen, wer Testfahrer wird.”

Suter fügte an: “Wir haben die Bestätigung von Marc van der Straten (Marc VDS Racing Team President), dass sie uns bei der Entwicklung unterstützen werden und sein Ziel ist es 2012 in die MotoGP Klasse einzusteigen. Ich hoffe, dass wir bis dahin eine konkurrenzfähige Maschine für sein Team entwickeln können.”

Es lief bislang erfolgreich für Suter in der Moto2, man konnte zwei Siege einfahren (Shoya Tomizawa, Katar und Jules Cluzel, Silverstone) und auch einige Podestplätze erreichen, mit Julián Simón und Scott Redding zuletzt in Indianapolis.

“Wir können sehr zufrieden sein mit unseren Erfolgen. Zumal wir keine Probleme hatten, die Maschine funktioniert. Ich denke, das ist sehr wichtig, dass wir Erfolg in der Moto2 haben mit all den Herstellern, die dort vertreten sind und es ist wichtig, dass Moriwaki, FTR und all die anderen da sind und gute Konkurrenz bilden. Ich glaube alle, die in der Moto2 beteiligt sind, können sehr glücklich sein”, sagte Suter.

“In den verbleibenden Rennen sollte es uns möglich sein Siege einzufahren. Wir haben uns noch weiter verbessert mit dem Chassis. Indianapolis hat gezeigt, dass wir wieder gut dabei sind und wir entwickeln konstant weiter.”

Tags:
MotoGP, 2010, GP APEROL DI SAN MARINO E DELLA RIVIERA DI RIMINI

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