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Die Italienische Motorrad Föderation in Gedenken an Shoya Tomizawa

Die Italienische Motorrad Föderation in Gedenken an Shoya Tomizawa

Ein Erlass der FMI zum Tod des Moto2-Fahrers aus Japan beim Rennen in Misano, am 5. September.

Immer noch gibt es Streitigkeiten um den Tod von Shoya Tomizawa während Rennens beim San Marino Grand Prix auf der Misano Adriatico Strecke am 5. September.

Die Italienische Motorrad Föderation erachtet es als angebracht, ihre Meinung dazu zum Ausdruck zu bringen, auch wenn die Organisation der MotoGP Weltmeisterschaft in den Aufgabenbereich der internationalen Motorrad Föderation liegt.

Viele haben bereits über die Sicherheit auf der Strecke gesprochen und ob es notwendig gewesen sei, das Rennen, gleich nach dem Sturz, abzubrechen.

Die Italienische Föderation glaubt, dass die hohen Sicherheitsstandards in Misano die Strecke “sicher” machen. Die Strecke ist so, wie es die Regeln für die Saison 2010 verlangen und war bereits Gastgeber von zwei Speed Meisterschaften, Italiens höchster Level im Motorradsport.

Sofort nach dem Unfall wurde der verletzte Fahrer in eine sichere Zone gebracht, wo Sanitäter mit ihrer Arbeit beginnen konnten und alles medizinische taten, was möglich war. Ein Krankenwagen stand bereit, um den Fahrer ins Medical Centre zu bringen, eines der modernsten in ganz Italien und bestens ausgestattet. Die Strecke war damit sofort frei und das Rennen zu stoppen hätte keinen Unterschied für die Fahrer gemacht. Es hätte die medizinische Hilfe nur verlangsamt, wenn man auf die Ankunft des Krankenwagens gewartet hätte.

“Motorsport ist gefährlich”, sagte der Präsident der Föderation, Paolo Sesti “und das muss uns allen bewusst sein, auch denen, die nicht direkt involviert sind. Es wird sich stetig bemüht die Sicherheit zu verbessern und bislang haben wir unglaubliche Resultate damit erzielen können.”

“Viele Änderungen wurden über die vergangenen Jahre vorgenommen, das Streckenlayout verändert, die Auslaufzonen vergrößert, die Kerbs modifiziert, das künstliche Gras neben den Kerbs. Deshalb gehört meine volle Bewunderung dem Management der Rennstrecke und dem gesamten medizinischen Personal und Offiziellen. Auf den Unfall wurde vorbildhaft und wie vorgeschrieben reagiert.

“Es nützt niemanden etwas über das Pech weiter zu diskutieren und darüber wütend zu sein. Respektvoll und still an den verstorbenen Fahrer zu denken, wäre angebrachter.”

Tags:
MotoGP, 2010, GP APEROL DI SAN MARINO E DELLA RIVIERA DI RIMINI, Shoya Tomizawa

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