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Lorenzo will in Motegi zurück auf das Podium

Lorenzo will in Motegi zurück auf das Podium

Der Meisterschaftsführende ist vor dem Grand Prix von Japan entschlossen und hat am Donnerstag bei der Pressekonferenz seine Ziele dargelegt. Mit anwesend waren Álvaro Bautista, Casey Stoner, Marco Simoncelli und Hiroshi Aoyama.

WM-Leader Jorge Lorenzo geht mit der Entschlossenheit in den dieses Wochenende stattfindenden Grand Prix von Japan, wieder auf das Podium zurückzukehren. Das letzte Mal in Aragón endete der Run des Mallorkiners mit Rang vier. Zuvor hatte er seit dem Saisonauftakt in Katar mit Rang zwei bei jedem Rennen auf dem Podest gestanden.

Lorenzo hat noch immer einen Vorsprung von 56 Punkten auf Dani Pedrosa, der auf Rang zwei der Gesamtwertung liegt. Dieses Wochenende steht nun das Rennen an, welches im April aufgrund des Ausbruchs des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island verschoben werden musste. Der Fiat Yamaha-Pilot holte letztes Jahr einen seiner vier Siege in Motegi und brennt darauf, beim Heimrennen von Yamaha eine ordentliche Leistung abzuliefern und seine Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen.

"Ich habe es nicht bequem, aber meine Position in der Meisterschaft ist gut", erklärte Lorenzo am Donnerstag in der Pressekonferenz in Motegi. "Wir sind technisch nicht in der besten Verfassung, wir haben ein paar Nachteile, was die Leistung angeht. Aber die neues Evolutionsstufe des Motors sollte die Dinge verbessern. Ich denke an die Meisterschaft, darum muss ich weiter schnell sein, aber ich muss auch vernünftig sein, rechnen und darf keine dummen Dinge machen. Dieses Wochenende hoffe ich, dass ich um das Podium und vielleicht sogar um den Sieg kämpfen kann."

Casey Stoners erster Sieg der Saison in Aragón war die Krönung eines dominanten Wochenendes des Australiers auf der Ducati. Motegi ist derweil ganz anders als Aragón und der Ducati-Pilot hofft, dass die Stabilitätsverbesserungen an seiner Desmosedici GP10 aus Spanien sich auch dieses Wochenende in Japan auszahlen werden.

"Die Änderungen an meinem Motorrad von Aragón schienen dort zu funktionieren, aber wir werden abwarten müssen, ob die hier in Motegi genauso gut funktionieren", sagte Stoner. "Wir werden sehen, ob wir dieses Wochenende hier in der Form weiter machen können, aber, wenn nicht, dann müssen wir einfach weiter kämpfen, wie wir es schon die ganze Saison getan haben. Wir waren hier in der Vergangenheit immer ziemlich schnell, aber am Renntag ist schien es sich nicht wirklich auszugehen."

Marco Simoncelli hatte in seiner Rookie-Saison in der MotoGP schon ein paar anständige Resultate, doch der ehemalige 250ccm-Weltmeister hatte auch schon einen ordentlichen Anteil an Stürzen mit seiner San Carlo Gresini Honda. Der Italiener liegt derzeit auf Rang zehn der Meisterschaftswertung und ist Punktgleich mit seinem Teamkollegen Marco Melandri. Den will er dieses Wochenende überholen - auf einer Strecke, auf welcher er in 2008 das 250ccm-Rennen gewinnen konnte.

"Diese Saison hat für mich nicht so einfach begonnen, aber Rennen für Rennen haben wir uns verbesser", erklärte der ehemalige 250ccm-Weltmeister. "Nach Laguna hatten wir ein paar Probleme mit der neuen Elektronik des Motorrades, aber in Aragón haben wir eine Lösung gefunden, darum bin ich glücklich hier zu sein und ich bin zuversichtlich, ein gutes Rennen in Motegi zu haben."

Álvaro Bautista hat einen beeindruckenden Rekord aus der 250ccm-Klasse in Motegi. In 2008 wurde er hinter Simoncelli Zweiter, ehe er letztes Jahr das Rennen gewann. Trotz seiner Erfolge aber zählt der Suzuki-Pilot Motegi nicht zu seinen Lieblingsstrecken.

Bautista erkämpfte sich das letzte Mal in Aragón einen harten achten Rang, zum dritten Mal in Folge. Nun will er aber dieses Wochenende in Motegi einen Platz weiter vorn anstreben.

"Die Saison ist gut losgegangen, mit einem guten Testprogramm im Winter und mit zwei guten Rennen. Aber dann verletzte ich mich und es schien, als könne ich mich selbst auf dem Motorrad nicht verbessern. Jetzt, mir dem neuen Rahmen, haben wir Fortschritte gemacht und ich genieße es, das Motorrad zu fahren. Suzuki, das Team und ich, wir arbeiten hart und wir kommen mit jedem Rennen definitiv näher. In Aragón holten wir zum dritten Mal in Folge den achten Rang, aber ich denke, dass hier in Motegi der Kampf um den sechsten oder siebten Rang drin ist."

Hiroshi Aoyama hatte eine harte Debüt-Saison in der MotoGP, verpasste sechs Rennen, nachdem er sich bei einem Warmup-Sturz in Silverstone in Großbritannien den Rücken verletzt hatte. Der Japan Grand Prix ist Aoyamas viertes Rennen, nachdem er nach der Verletzung in Brünn zurückkehrte. Nun ist der Interwetten Honda-Pilot hoch motiviert, dieses Wochenende vor seinem heimischen Publikum eine ordentliche Leistung abzuliefern.

"Ich habe gute Erinnerungen an Motegi, nachdem ich hier mein erstes Podium und meine ersten Sieg feiern konnte", machte Aoyama klar. "Deinen Heim Grand Prix zu fahren bringt sehr viel Motivation, aber auch zusätzlichen Druck. Aber der Druck war in der Vergangenheit gut für mich und ich hoffe, dass das auch dieses Wochenende so ist."

"Mein Ziel hier in Motegi ist es, in die Top Ten zu kommen, aber auch für Shoya Tomizawa zu fahren, der sich sicher, wie ich weiß, auf seinen Heim Grand Prix an diesem Wochenende gefreut hätte."

Die MotoGP-Klasse geht am Freitag zum Auftakttraining erstmals um 12:40 Uhr Ortszeit auf die Strecke von Motegi raus.

Tags:
MotoGP, 2010, GRAND PRIX OF JAPAN

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