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Rossi: "Die Ducati ist ein echter Prototyp"

Rossi: 'Die Ducati ist ein echter Prototyp'

Der Italiener sprach am Dienstag erstmals als offizieller Ducati-Pilot und teilte seine Meinung zur Desmosedici, seiner genesenden Schulter und der anstehenden MotoGP-Saison mit.

Am Dienstag sprach Valentino Rossi beim Wrooom 2011 Event in Madonna di Campiglio erstmals als Ducati-Pilot und konnte dabei die Wünsche von Medien und Fans nach Auskünften über die Desmosedici befriedigen.

In seine neuen, roten Ducati-Farben gekleidet sprach Rossi auch mit motogp.com und begann scherzend: "Ich fühle mich recht eigenartig, wenn ich in Rot spreche! Wir waren immer große Gegner von Ducati, also brauche ich Zeit, um mich in diesem Shirt normal zu fühlen!"

In einer davor angesetzten Pressekonferenz bezeichnete Rossi die Ducati als "echten Prototypen" mit einem "anderen Konzept als bei den japanischen Werken". Ein ähnlich bedeutendes Thema war seine genesende Schulter.

"Das Problem war, dass die Operation viel tiefgreifender war als erwartet, weil der Schaden sehr groß war. Der Arzt sagte, es wäre kein Problem, mich wieder zu 100 Prozent zu erholen, aber dass ich mehr Zeit brauchen werde. Von dem Moment an habe ich hart gearbeitet. Ich erwarte, fitter zu sein, aber wir müssen 100 Prozent geben, damit wir auf dem Minimal-Level sind, um beim Sepang-Test fahren zu können", erklärte Rossi im beigefügten Video-Interview gegenüber motogp.com.

Nach seinem ersten Test auf der Desmosedici in Valencia vorigen November wurde Rossi an seiner Schulter operiert und er sagte dazu: "Das große Problem in Valencia war ich. Ich hatte viele Schmerzen in der Schulter und nicht genug Kraft. Das ist eine andere Maschine und man muss sie aggressiver fahren. Das ist meine Arbeit bei Ducati, sie zu verbessern, zu einer einfacheren Maschine zu machen und in den Rennen weniger Risiko zu haben. Stoner war voriges Jahr in einigen Rennen unglaublich, aber machte auch einige Fehler und beendete die Weltmeisterschaft als Vierter. Bislang haben wir an einfacheren Dingen wie Fahrer-Position, Lenker und Fußrasten für Sepang gearbeitet und dort werden wir damit beginnen, die Maschine zu verbessern."

Die rein italienische Partnerschaft zwischen dem neunfachen Weltmeister und dem Hersteller aus Bologna hat für viel Aufregung gesorgt und Rossi ist sich der hohen Erwartungen durchaus bewusst. "Ich werde im Vergleich zu früher sicher zusätzlichen Druck bei Ducati haben, denn viele Fans auf der ganzen Welt sind auf meine Leistungen bei Ducati gespannt. Wir müssen das managen und es wird harte Arbeit - vielleicht werden wir bei den ersten Rennen nicht bereit für den Sieg sein, also hoffe ich, dass uns die Fans genug Zeit geben."

Die Saison 2011, in der Rossi Jorge Lorenzo und Casey Stoner als die Favoriten auf den Titel ansieht, wird ihn auch wieder mit seinem ehemaligen Teamkollegen Nicky Hayden zusammenbringen und darauf freut sich der 31-Jährige. "Ich hatte von 2003 angefangen, als wir Teamkollegen bei Honda waren, immer eine gute Beziehung zu Nicky", sagte er. "Ich freue mich darüber, mit ihm zu arbeiten. Er ist ein toller Typ und hat Erfahrung auf der Desmosedici, also wird er uns zu Anfang vielleicht helfen. Es wird alles völlig offen sein und keine Wand in der Box geben."

Zum Abschluss meinte Rossi auf die Frage, wann er sich auf der GP11 voll eingefunden haben will: "Ich hoffe, wenn der Sommer beginnt."

Tags:
MotoGP, 2011, Valentino Rossi, Ducati Team

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