Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Hayden und Rossi kommen voran

Hayden und Rossi kommen voran

Die Ducati Team-Fahrer konnten am letzten Testtag von Malaysia in die Top-10 fahren und ihren ersten Rundumcheck mit der GP11 abschließen.

Valentino Rossi erklärte sich selbst als zufrieden mit den Fortschritten beim Setup der GP11. Dem Italiener gelang es seine eigene Zeit um sieben Zehntel zu verbessern. Seine Schulter machte ihm allerdings weiter Probleme, am Ende war er aber auch mit diesen Fortschritten zufrieden und mit der Arbeit des Teams.

Nicky Hayden konnte sich ebenfalls verbessern und die Ergebnisse seiner harten Arbeit in den Zeitenlisten sehen.

Nicky Hayden, 8., 2’01.534 (60 Runden):

“Es ist toll, dass wir zurück auf der Strecke und der Maschine sind. Wir hatten hier drei wichtige Tage zu absolvieren und viel Arbeit. Natürlich ist es nicht schön, noch so weit weg von der Spitze zu sein, aber wir konnten die Lücke schon verringern. Heute sah es einige Zeit nach Regen aus, also sind wir schon früh auf die Strecke gegangen. Die Vibrationen konnten wir schon um einiges verringern, es hat uns aber viel Zeit gekostet das Problem zu finden. Im letzten Jahr hatten wir nur auf dieser Strecke damit Probleme. Aber eigentlich wollen wir diese Probleme natürlich nirgends haben, aber es könnte auch ein Problem sein, das gar nichts mit der GP11 zu tun hat – nur mit der Strecke. Außerdem haben wir Bridgestone-Reifen getestet und den Jungs ein paar Informationen geliefert – die uns am Ende natürlich auch helfen können. Wenn wir zurück kommen, werden wir versuchen die Lücke weiter zu verringern.”

Valentino Rossi, 10. 2’01.842 (52 Runden):

“Ich bin sehr glücklich, weil ich vermutete, dass ich 20 bis 30 Runden fahren kann am Tag, aber ich fuhr sogar 40 an den ersten beiden Tagen und heute über 50. Natürlich war ich am Ende fertig, weil mein restlicher Körper anders arbeiten muss. Mein linker Arm muss mehr arbeiten, deshalb ist er sehr abgespannt. Aber ich bin sehr glücklich mit der Schulter, weil sie sich jeden Tag verbesserte, obwohl sie sich vom Motorradfahren am Limit erholen musste. Ich habe keine Probleme, jetzt ist es nur noch eine Frage der Kraft. Ich bin auch wieder beweglicher und ich denke nicht, dass ich dadurch weiter Zeit verliere, vielleicht sind es noch fünf oder sechs Zehntel, besonders beim Anbremsen und der Kurveneinfahrt. Wie auch immer wir haben gute Arbeit geleistet und wir konnten wichtige Daten aufzeichnen und das Problem mit den Vibrationen verringern. Natürlich haben wir weiter viel Arbeit, aber im Vergleich zum Beginn konnten wir uns schon gut an das Grundsetup, das uns vorschwebt herantasten. Wir müssen den Charakter der Desmosedici nicht ändern, wir müssen die besten Charakteristika nutzen – die Stabilität, den Motor – und die anderen Bereiche einfach verbessern. Besonders das Verhalten in den Kurven. Insgesamt können wir aber ein gutes Fazit ziehen, wir lagen heute eine Sekunde hinter der Spitze und am Nachmittag waren wir mit Rennreifen unterwegs. Wir lagen immer so um sieben bis acht Zehntel hinter der Spitze. Ich muss noch mehr Runden fahren und muss einige Aspekte besser verstehen lernen. Ich muss auch meinen Fahrstil ein bisschen umstellen, aber ich fühle mich schon viel besser mit der Ducati.”

Ducati Team Pressemitteilung

Tags:
MotoGP, 2011, Nicky Hayden, Valentino Rossi, Ducati Team

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›