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Spies zufrieden, Lorenzo frustriert

Spies zufrieden, Lorenzo frustriert

Die Yamaha Factory Racing Fahrer regierten am Montagabend recht unterschiedlich auf ihre Testergebnisse auf der Strecke von Losail

Die größte Herausforderung für die Yamaha Factory Racing-Fahrer Jorge Lorenzo und Ben Spies waren nicht die Gegner auf der Strecke, sondern der starke Wind, der kräftig blies. Am kommenden Wochenende startet die MotoGP in ihre Saison auf dem Losail Circuit in Katar.

Der Amerikaner Spies konnte sich dennoch stetig in der Zeitenliste nach vorn arbeiten und lag zeitweise auf Rang zwei. Er arbeitete noch einmal mit der Geometrie des Chassis, unterstützt von seinem Chefmechaniker Tom Houseworth. Das Ziel der Spies-Truppe war es, noch ein bisschen mehr Grip zu finden und am Ende des Tages reichte es zu Rang drei, mit einem Rückstand von 0.613s auf die Spitze.

Teamkollege Jorge Lorenzo hatte indes mehr zu kämpfen und konnte nicht den entscheidenden Schritt nach vorn machen. Die Winde machten dem Mann aus Mallorca zu schaffen. Er beendete den Test mit einer Rennsimulation, um den Spritverbrauch zu testen und kam auf Rang sieben der Zeitenliste.

Ben Spies, 3ter, 1:56.294:
"Das war ein guter Test hier und ich bin zufrieden. Wir konnten heute noch ein paar verschiedene Dinge probieren und die Maschine weiter verbessern. Jetzt haben wir noch ein paar Tage, um durchzuschnaufen und uns die Daten noch einmal anzusehen, bevor es in vier Tage Rennwochenende geht. Bis zum Sonntag werden wir noch einige Runden zurück legen können. Nach Sepang war ich schon sehr zuversichtlich, hoffentlich können wir die Maschine bis zum Rennen noch einmal ein bisschen verbessern. Letztes Jahr hat die M1 hier gut funktioniert, wie auf allen Strecken, das ist die Stärke von Yamaha."

Jorge Lorenzo, 7ter, 1:56.707:
"Wir hatten heute nicht den besten Tag. Ich bin nicht schlecht gefahren, das würde ich zugeben, wir hatten einfach mit dem Setup der Maschine zu kämpfen. Leider konnten wir auch keine Lösung dafür finden. Der Wind hat uns zugesetzt, aber alle hatten diese Bedingungen. Wir haben noch eine andere Radschwinge getestet, aber auch damit könnten wir keine Verbesserung erreichen. Wir werden die Daten auswerten und versuchen uns in den kommenden Sessions ab Donnerstag zu verbessern.”

Wilco Zeelenberg, Yamaha Factory Racing Teamchef:
"Es war heute sehr windig in Katar, im Vergleich zu gestern und dadurch hatten wir ein wenig zu kämpfen, vor allem mit der Balance der Maschine. Wir sind eine Rennsimulation gefahren und dennoch haben wir nicht die perfekten Einstellungen gefunden, um den Verbrauch zu sehen und auch noch ein paar Daten für die Elektronik aufzuzeichnen. Die Maschine war einfach nicht perfekt, aber der Longrun war wichtig."

Massimo Meregalli, Yamaha Factory Racing Teamleiter:
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Setup von Ben, er konnte auch sehr beständig fahren. Ben hat noch nicht 100% gegeben, daher sind wir zuversichtlich für das anstehende Wochenende. Eine Rennsimulation haben wir noch nicht probiert, aber konstant schnelle Runden sind gelungen. Einen großen Schritt nach vorn haben wir heute nicht gemacht, was Jorge betrifft, aber wir sind einen wichtigen Longrun gefahren und haben noch genügend Trainings bis zum Rennen am Sonntag, um das optimale Setup zu finden.”

Yamaha Factory Racing Pressemitteilung

Tags:
MotoGP, 2011, Jorge Lorenzo, Ben Spies, Yamaha Factory Racing

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