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Edwards und Crutchlow mit Fortschritten zufrieden

Edwards und Crutchlow mit Fortschritten zufrieden

Die Monster Yamaha Tech 3 Team Piloten Colin Edwards und Cal Crutchlow waren aufgrund von großen Verbesserungen im dritten und letzten MotoGP-Training auf dem Losail International Circuit begeistert.

Bei böigen und unberechenbaren Bedingungen, die nach wie vor auf der 5,38 Kilometer langen Strecke in Doha vorherrschten, konnten Edwards und Crutchlow bei ihrem Renn-Setup große Fortschritte erzielen. Beide steigerten auf dem harten Bridgestone-Hinterreifen ihre Pace und Konstanz.

Eine Reihe von Veränderungen am hinteren Fahrwerk seiner YZR-M1 brachte Edwards auf die sechste Position in den kombinierten Zeitenlisten, nachdem er seine Bestzeit von 1:52.259 in der ersten Session des Abends aufgestellt hatte. Die Modifikationen verbesserten den Grip am Heck mit dem harten Reifen und er landete schließlich nur 0,5 Sekunden hinter den Top-3.

Crutchlow war von seiner Vorstellung begeistert. Der Brite erreichte in der ersten Session des Abends den achten Platz. Er erreichte eine Bestzeit von 1:56.437, womit er seine schnellste Runde vom Vortag um beinahe eine halbe Sekunde unterbot. Die letzte Session beendete er weniger als 0,2 Sekunden von den Top-6 entfernt und seine Zeit brachte ihn insgesamt auf Platz zwölf in der kombinierten Zeitenliste. Seine Vorstellung war wieder heldenhaft, denn die Verletzung des kleinen Fingers, die er zu Beginn der Woche bei einem Teststurz erlitt, fügte ihm doch noch starke Schmerzen zu. Er hatte zudem Probleme mit der Kraft in seiner linken Schulter, die sich nach wie vor von einer großen Operation im Winter erholt, als Schäden an Sehnen und Bändern repariert werden mussten.

Die heutige Leistung hat Crutchlows Seöbstvertrauen dahingehend gesteigert, dass er in der Startaufstellung um die Top-10 mitkämpfen kann, wenn er morgen Abend in seinem ersten MotoGP-Qualifying mitfährt.

Colin Edwards, Monster Yamaha Tech 3

"Heute Abend lief es wirklich sehr gut, denn die erste Session war nicht einfach. Ich hatte in der ersten Session einige Probleme, die harten Reifen zum Laufen zu bekommen und damit müssen wir das Rennen fahren. Der weiche Reifen hält die Renndistanz einfach nicht durch, also mussten wir eine Lösung finden, damit die Maschine mit dem harten Reifen funktioniert. Zuerst hatte ich zu viel Wheelspin gehabt und konnte die Kurven nicht zu Ende fahren, aber wir haben ein paar Änderungen am hinteren Fahrwerk gemacht und das war eine Million Mal besser. Ich ging raus und fuhr sofort eine 56.3, das war eine halbe Sekunde schneller als ich es die ganze Woche auf dem harten Reifen geschafft habe. Nach rund acht Runden fuhr ich wieder eine 56.3, also haben wir es jetzt am Laufen. Ich wusste, wir mussten eine halbe Sekunde finden und das haben wir getan, also Hut ab vor dem Team. Ich bin jetzt viel zuversichtlicher für den Rest des Wochenendes und habe das Gefühl, wir haben ein konkurrenzfähiges Paket."

Cal Crutchlow, Monster Yamaha Tech 3

"Wenn man so nahe an den Top-6- ist wie ich, kann man gar nicht mehr verlangen. Ich bin auch niemandem gefolgt, ich fuhr die Zeiten ganz alleine. Das gibt mir viel Selbstvertrauen. Ich bin jetzt viel glücklicher auf dem harten Reifen. Ich war konstant in den 56ern und das ist ein großer Fortschritt zu gestern Nacht. Ich denke, die letztendliche Position wird uns nicht ganz gerecht. Wenn man bedenkt, wie schmerzhaft mein Finger ist und dass meine Schulter noch etwas wehtut, kann ich mich nicht beschweren. Ich denke, ich hätte sogar schneller fahren können, als ich aber am Ende den weichen Reifen aufzog, hatte der Vorderreifen schon ein paar Runden drauf und er rutschte, als ich pushte. Ich fühle mich viel wohler auf der Maschine und wir haben ein paar Ideen für morgen Abend, also kann ich mich noch etwas verbessern."

Tags:
MotoGP, 2011, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

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