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Lorenzo ist stolz, Spies ganz zufrieden mit Katar

Lorenzo ist stolz, Spies ganz zufrieden mit Katar

Der amtierende Weltmeister Jorge Lorenzo lieferte eine starke Leistung beim ersten Rennen der Saison unter Flutlicht auf dem Losail International Circuit von Katar.

Der junge Mann aus Mallorca legte einen guten Start ins Rennen hin und konnte sogar in den ersten Runden die Führung übernehmen, bis er sich hinter Stoner und Pedrosa auf Rang drei einreihen musste. Acht Runden vor der Zielflagge, konnte Lorenzo aber seinen spanischen Landsmann überholen und sich auf Rang zwei setzen. In den darauffolgenden Runden lieferte er sich ein spannendes Duell mit Pedrosa. Doch mit einer Attacke zwei Runden vor Schluss und Rundenzeiten von 1:55.8 sicherte er sich Platz zwei, 3.440s hinter dem Rennsieger Casey Stoner.

Sein Teamkollege bei Yamaha Factory Racing, Ben Spies hatte hingegen keinen guten Start und fiel erst einmal ein Stück zurück. Der Texaner konnte allerdings die Lücke zu Hector Barbera schnell wieder schließen und ihn nach drei Runden überholen. Danach machte er sich auf die Verfolgung von Valentino Rossi. Nach einigen schnellen Runden hing er dem Italiener im Nacken, nur 0.1s bis 0.2s trennte die Beiden. Spies versuchte ein erstes Überholmanöver am Ende von Start- und Ziel, kam aber zu weit raus, so dass Rossi wieder durchschlüpfen konnte. Doch beim nächsten Versuch klappte alles und Spies blieb vorn. Einmal vorbei konnte auch er 1:55.812er Zeiten Fahren und sich einen Vorsprung von 5.96s auf Rossi erarbeiten.

Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing
“Ich denke, dass ich stolz auf diesen Podestplatz sein kann, zumindest fühlt sich das heute so an. Ich bin sehr stolz auf die Leistung des Teams und auf meine, wir haben nie aufgegeben. Ich habe alles gegeben, vom Start bis zur Zielflagge, ich war durchweg am Limit. In einer Kurve wäre ich fast gestürzt, aber irgendwie konnte ich sitzen bleiben und bin Zweiter geworden.”

Ben Spies, Yamaha Factory Racing
“Das erste Rennen des Jahres haben wir schon im Kasten. Es verlief nicht perfekt, ich bin in der ersten Kurve etwas abgedrängt worden und dann lag ich hinter Barbera und Rossi. Sie haben sich duelliert und dadurch habe ich Zeit auf die erste Gruppe verloren. Abgesehen davon war es aber ein gutes Rennen. Ich hatte zu tun, dass ich an Valentino vorbei komme, er ist sehr gut gefahren und man kommt nicht so leicht an ihm vorbei. Als ich ich einmal überholt hatte, konnte ich bessere Rundenzeiten fahren und die Maschine fühlte sich gut an. Nur der erste Teil des Rennens lief nicht wie geplant. In zwei Wochen geht es weiter und ich freue mich auf Jerez. Wir haben es beim ersten Rennen nicht unter die Top-5 geschafft, aber zumindest konnten wir wichtige Punkte mitnehmen.”

Tags:
MotoGP, 2011, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

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