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Bridgestone Auswertung von Katar

Bridgestone Auswertung von Katar

Der Leiter der Reifenentwicklung für die MotoGP Klasse, Hirohide Hamashima über das erste Rennen der Saison 2011.

Für das erste Rennen der MotoGP-Weltmeisterschaft 2011 in Katar brachte der offizielle Reifenlieferant Bridgestone die Mischungen medium, extra hart für vorn und medium, hart für hinten mit.

Der erste Saisonlauf auf dem Losail International Circuit ist ein Nachtrennen und daher etwas ganz Besonderes mit außergewöhnlichen Anforderungen. Zudem werden die Reifen durch den Sand auf der Strecke mehr beansprucht, als auf anderen Kursen. Der Leiter der Reifenentwicklung für die MotoGP, Herr Hirohide Hamashima, schaut noch einmal auf den Saisonstart zurück.

Das Rennen fand drei Wochen früher statt, als 2010, hat das einen großen Unterschied gemacht?
“Es war auf jeden Fall kälter, als im letzten Jahr. Im Durchschnitt waren die Streckentemperaturen sieben Grad niedriger, als in der vergangenen Saison. Daher war die Strecke auch rutschiger, zumal noch der Sand dazu kam. Dennoch konnten wir die gleichen Mischungen verwenden wie 2010. Es gab keine Probleme. Das Fenster in dem die Reifen gut funktionieren ist weit genug, auch wenn es zehn Grad kühler ist. Die Rundenzeiten waren auch schnell, besonders in der Qualifikation”

Wie Groß war der Einfluss durch den Sand auf der Strecke?
“Der Wind war recht kräftig, zumindest bis Samstagabend und dadurch war während der Trainings viel Sand auf der Strecke. Mit mehr gefahrenen Runden wurde die Strecke allerdings sauberer. In den Trainings hatten besonders Zwei Probleme mit dem Abbau der weichen Hinterreifen. Durch das Graining drehen die Reifen mehr durch, daran sehen wir, wie rutschig die Strecke am Angfang gewesen sein muss. Wie auch immer, dieses Rennen in Losail ist ein Sonderfall, das konnten wir schon in den letzten Jahren sehen”

In der Qualifikation waren die Zeiten unglaublich schnell – wie haben sich die Reifen generell verhalten?
“Insgesamt bin ich zufrieden mit der Leistung an diesem Wochenende. Die Rundenzeiten lagen 0.2s unter dem absoluten Quali-Rundenrekord von 2008, obwohl es gebrauchte Rennreifen waren, das ist beeindruckend. Die Fahrer haben dem harten Vorderreifen den Vorzug gegeben, damit hatten sie mehr Stabilität vorn. Manche Fahrer haben auch den weichen Reifen getestet und hatten keine Probleme damit. Beim Hinterreifen wurde ebenfalls die harte Mischung bevorzugt, denn der war haltbarer und nicht so anfällig für das Graining. Mit dem weichen Reifen waren allerdings die Qualifaktionszeiten extrem schnell, der Grip war also gut.“

”Im Rennen war die Haltbarkeit der Reifen ebenfalls gut. Casey und Jorge konnten innerhalb von 0.6s ihrer eigenen Bestzeit bleiben und das bis zum Ende des Rennens. Andrea konnte seine persönlich beste Runde in der letzten fahren. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Reifen sehr beständig sind und hohe Qualität bieten, auch wenn sie vom letzten Jahr sind. Den Teams passt das auch, denn so können sie in den meisten Fällen die Setups nach den Daten des Vorjahres einstellen.“

Tags:
MotoGP, 2011, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

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