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Lorenzo siegt, Spies stürzt

Lorenzo siegt, Spies stürzt

Yamaha Factory Racing Fahrer Jorge Lorenzo nutzte die M1 und die Fans rund um die Strecke in Jerez und holte sich einen Sieg. Teamkollege Ben Spies warf die Chance auf den zweiten Platz hingegen ins Kiesbett und das nur drei Runden vor der Zielflagge.

Das zweite Rennen der MotoGP-Saison fand bei äußerst schwierigen Bedingungen statt und nicht wenige Fahrer wurden Opfer von Stürzen in den 27 Runden. Lorenzo hatte hingegen einen guten Start und setzte sich schnell auf Rang zwei. Bald wurde es die Führung, denn Stoner, Rossi und Simoncelli stürzten. Mit einem guten Rhythmus etablierte der Spanier eine gute Führung und hielt diese bis zur Zielflagge. Damit holte er seinen ersten Sieg in einem Regenrennen.

Spies war am Anfang auf Rang sechs zurückgefallen. Doch in der zweiten Rennhälfte hatte er sich wieder nach vorn gearbeitet und konnte sich vor Pedrosa auf Rang zwei setzen. Doch der Traum vom Doppelsieg war kurz vor Ende des Rennens ausgeträumt, auch er rutschte auf der schmierigen Strecke ins Kiesbett.

Mit dem Sieg kann Lorenzo auch die Führung in der Gesamtwertung übernehmen, er hat nun 45 Punkte und damit neun mehr, als Pedrosa auf zwei. Spies fiel zurück auf Rang zwölf, in Estoril will er die Enttäuschung vergessen machen.

Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

“Das war heute ein Rennen in dem ich extrem geduldig sein musste, aber auch ein großartiger Sieg. Den brauchten wir und es ist ein tolles Gefühl. Es ist außerdem das erste Mal, dass ich ein Regenrennen gewinnen konnte! Als nächstes arbeiten wir daran die Maschine zu verbessern und so viele Punkte wie möglich aus jedem Rennen mitzunehmen. Der König von Spanien sagte zu mir im Februar, dass mir das Treffen mit ihm Glück bringen würde. Er hatte recht! In dieser Saison geht es so eng zu, ich hätte nie gedacht, dass ich nach den ersten zwei Rennen die WM anführen könnte. Ich bin sehr froh, dass ich gewonnen habe vor allem weil auch Freunde von Yamaha Indonesia als Gäste da waren, um 'Semakin di Depan' zu unterstützen. Das bedeutet 'einen Schritt voraus' und das traf heute ja zu.“

Ben Spies, Yamaha Factory Racing
Ich sehe das heute nicht als Rennen, das war eher ein Wundreiben. Als wir erst mal Vierte hinter Nicky waren wusste ich, dass ich vorbei gehen kann und wartete nur auf den richtigen Moment. Dani war dann nur ein paar Sekunden vor mir und ich dachte, dass wir es sicher auf das Podium schaffen. Ich holte ihn langsam ein, Jorge war offenbar unterwegs zum Sieg, aber ich dachte an Rang zwei. Ich habe alles ausgequetscht und Dani geholt. Sobald ich an ihm vorbei war dachte ich, dass wir den zweiten Platz unter Kontrolle hätten, dass er nicht wieder kontern kann, aber ich durfte eben auch keine Fehler machen. Nachdem ich ihn überholt habe, habe ich in jeder Kurve langsam gemacht, bin es locker angegangen, und dann lag ich plötzlich am Boden. Es war klarerweise mein Fehler, aber wenn ich mir die Daten anschaue, war ich langsamer als im gesamten Rennen. Das war so eine Sache. Ich denke, die Reifen waren heute das, was uns eingeschränkt hat. Ich denke aber trotzdem, dass es eine tolle Show für die Fans war.“

Tags:
MotoGP, 2011, GRAN PREMIO bwin DE ESPAÑA, Jorge Lorenzo, Ben Spies, Yamaha Factory Racing

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