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Lorenzo Schnellster am Morgen beim Test in Estoril

Lorenzo Schnellster am Morgen beim Test in Estoril

Der Weltmeisterschaftsführende Jorge Lorenzo (Yahama Factory Racing) stand zu Mitte des offziellen MotoGP Tests auf der portugiesischen Strecke an der Spitze. Der Testtag ist in zwei Teile aufgegliedert: 10:00 – 13:00 und 14:00 – 18:00 Uhr Ortszeit. Colin Edwards (Monster Yamaha Tech 3) und Casey Stoner (Repsol Honda) waren auf dem zweiten und dritten Rang.

An einem herrlich warmen Tag in Estoril, fuhr Lorenzo in der Session am Morgen als erster auf die Strecke. Der amtierende MotoGP-Weltmeister fuhr mit 1:37.170 die schnellste Runde des Morgens und lag damit 0.240 Sekunden vor Edwards. Der Spanier konzentrierte sich auf neue Elektronikteile und arbeitete am Fahrwerk. Der Monster Yamaha Tech 3 Pilot verbesserte wie Stoner seine Rennabstimmung vom Vortag. Edwards und sein Teamkollege versuchten mit Änderungen am Chassis zudem mehr Traktion zu finden.

Der Rennsieger von Estoril, Dani Pedrosa beendete seine Testsession nach nur wenigen Runden. Der Spanier probierte eine neue Kupplung aus und arbeitete am Renn-Setup, hatte aber zu viele Schmerzen, um weiter zu fahren und wird sich nun in Vorbereitung auf das nächste MotoGP-Rennen in Le Mans ausruhen. Pedrosa fuhr die fünftschnellste Zeit und war nur über eine halbe Sekunde hinter Lorenzos Bestzeit.

Der dritte Repsol Honda Pilot, Andrea Dovizioso, war Viertschnellster und konzentrierte sich wie sein Teamkollege Stoner auf die Rennabstimmung. Cal Crutchlow (Monster Yamaha Tech 3) und seine Crew arbeiteten an verschiedenen Setups, um seinen Fahrstil zu verbessern. Zudem werkelten sie am Chassis und der Elektronik. Der Brite war nach der ersten Session Sechster, nur über eine halbe Sekunde hinter Lorenzo. Marco Simoncelli (San Carlo Honda Gresini Team) war Siebter und konzentrierte sich auf neue Einstellungen der Kupplung, während sein San Carlo Honda Gresini Teamkollege Hiroshi Aoyama das Renn-Setup zu verbessern und Änderungen an der Elektronik vorzunehmen. Der Japaner wollte nicht zu viele Runden fahren, um den Motor zu schonen.

Die schnellste Ducati pilotierte Nicky Hayden (Ducati Team) an achter Stelle. Sein Teamkollege Valentino Rossi war Zehnter. Beide Ducati-Piloten testeten zwei verschiedene Chassis und fuhren Runden zum Vergleich, ein Bike mit dem alten Chassis und ein Motorrad mit dem modifizierten (für jeden Fahrer). Sie arbeiteten zudem mit neuen Elektronikteilen.

Álvaro Bautista (Rizla Suzuki) beendete den Test frühzeitig, nachdem er am vergangenen Wochenende sechs Wochen nach seinem Oberschenkelbruch zum ersten Mal wieder auf dem Motorrad saß. Nachdem der Spanier das Rennen gestern als 13. beendete, verbesserte er das Gefühl für das Bike und das Fahrwerk. Nobuatsu Aoki übernimmt das Motorrad am Nachmittag und soll an der Elektronik arbeiten.

Ben Spies (Yamaha Factory Racing) war Neunter und testete eine neue Schwinge und neue Komponenten der Federgabel. Loris Capirossi (Pramac Racing) war ein weiterer Fahrer, der an der Rennabstimmung arbeitete, während Toni Elías (LCR Honda) die Möglichkeit nutzte, um sich auf mehrere Teile des Motorrads zu konzentrieren: Chassis-Geometrie, Fahrwerk, Bremsstabilität und die schnellere Erwärmung der Reifen. Rookie Karel Abraham (Cardion ab Motoracing), der nach seinem Sturz im Rennen gegen Schmerzen in Ellenbogen und Fingern kämpfte, versuchte mehr Grip am Hinterrad zu finden und die Rennabstimmung zu verbessern.

Zwei Fahrer waren beim Test in Estoril nicht dabei. Das Team des Clinica Mobile riet Héctor Barberá (Mapfre Aspar Team) vom Fahren ab, denn er war gestern im MotoGP-Rennen gestürzt und erlitt durch seine unglückliche Landung einen Wirbelriss. Randy de Puniet (Pramac Racing), dem nach seinem Unfall am Sachsenring in der letzten Saison erst vor kurzem die Nägel aus dem Bein entfernt wurden, war auch nicht fit genug, um an der Testsession teilzunehmen. Der Franzose hat Portugal bereits verlassen und kehrt nach Nice zurück, um sich morgen einer weiteren ärztlichen Untersuchung zur Kontrolle seines Beines zu unterziehen.

Tags:
MotoGP, 2011, bwin GRANDE PREMIO DE PORTUGAL

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