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Stoners Einschätzung der 2012er Honda

Stoners Einschätzung der 2012er Honda

Nach dem Test des entwickelten Prototypen am Dienstag in Jerez gab der Australier seine Einschätzungen zu Protokoll.

Wie war die erste Ausfahrt auf dem 2012er Bike?
“Alles lief prima, sehr positiv. Es ist ehrlich gesagt schön, mal wieder ein 1000ccm-Motorrad zu fahren, den Motor und die Kraft wider zu spüren. Selbst wenn man bei der 800er in den höheren Gängen fährt, hört die Kraft irgendwann auf, diese hier geht dann immer noch, pusht und dreht noch immer. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich habe den ersten Tag definitiv genossen. Alles, was wir bisher ausprobiert haben, scheint zu funktionieren, also ich kann mich über das Bike nicht beklagen, es ist definitiv der richtige Weg. Für unseren Test war die größte Enttäuschung definitiv, dass Dani (Pedrosa) nicht da war, um das Motorrad zu testen. Ich denke seine Einschätzung zu diesem Motorrad wäre sehr wichtig gewesen und hoffentlich können wir zu einem späteren Zeitpunkt noch so viel Input von ihm erhalten, wie nur möglich. Das wäre echt gut. Wir brauchen auf diesem Bike so viele Daten wie möglich, damit wir für die nächste Saison bereit sind. Bisher sind wir aber sehr glücklich damit."

Das war der erste Testtag auf dem Motorrad, worauf habt ihr euch konzentriert?
“Grundlegend war das nur ein erster Shakedown auf dem Bike, um zu verstehen, was es tut, wie es beim Bremsen reagiert und so etwas. Wir müssen einige Schwächen ausgleichen, die wir bei den 800ern jetzt haben und dann scheint es zu funktionieren. Der Bremspunkt scheint viel stärker zu sein, als in der Vergangenheit. Die Stabilität der Front beim Einfahren in die Kurve scheint auch sehr gut zu sein. Natürlich wollten wir erst einmal die Charakteristiken der Kraftentfaltung kennenlernen. Als 1000ccm-Maschine ist sie schmaler als die 800er, ein bisschen aggressiver was die Leistung angeht. Die 1000er fährt sich so weich. Man hat damit damit ein viel besseres Gefühl, es gibt keine Probleme."

Wie ähnlich oder unterschiedlich ist die neue Maschine zum 800ccm-Motorrad, das du im Moment fährst?
“Das allgemeine Gefühl ist sehr ähnlich. Es gibt hier und da einige andere Positionen: die Fußstützen, Sitz und Lenker sind ein bisschen anders, aber allgemein ging der Wechsel schnell, denn es gibt nicht allzu viele Unterschiede zwischen den Bikes. Hauptsächlich ist das die Leistung beim Bremsen, die definitiv besser ist, nur die Leistung und wie weich es sich fährt und wie viel Spielraum wir beim Drehmoment haben. Wir mussten für die Strecke (Jerez) das Getriebe ändern, denn im Vergleich zu der 800er braucht es eine ganz andere Übersetzung. Es gibt ein paar wenige Dinge, an die man sich erst gewöhnen muss, wenn man wieder auf der 1000er sitzt, aber heute hatte ich eine Menge Spaß."

Was hast du den Ingenieuren erzählt?
“Grundsätzlich das, was sie wissen müssen, nicht so viel über die Richtung, die wir einschlagen müssen, denn ich denke, sie sind schon auf einem sehr guten Weg, denn das Motorrad funktioniert super. Sie haben nicht so viel geändert, als was wir jetzt auch bei der 800er haben. Grundsätzlich sind sie in diese Richtung gegangen und haben nur kleine Änderungen an der Starrheit des Chassis und ähnlichem verändert. Wir arbeiten im Moment erst einmal am aktuellen Bike, versuchen, dass es mit dem, was wir haben ein bisschen besser funktioniert und wenn wir dann können, dann werden sie sich sicherlich um die anderen Bereiche kümmern. Wir sind definitiv glücklich mit dem, was sie entwickelt haben."

Tags:
MotoGP, 2011, Casey Stoner, Repsol Honda Team

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