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Stoner stürmt zum zweiten Sieg der Saison in Le Mans  

Stoner stürmt zum zweiten Sieg der Saison in Le Mans  

Repsol Honda Pilot Casey Stoner sicherte sich den ersten Sieg seiner Karriere in Le Mans beim Monster Monster Energy Grand Prix de France. Bis zum Ende kämpften hinter ihm die italienische Front aus dem zweitem Repsol-Piloten Andrea Dovizioso, der letztlich 20 Punkte sammeln konnte, gegen Valentino Rossi (Ducati Team), der sich auf der Ducati das erste Podium sicherte.

Stoner holte sich nach einem dominanten Rennen seinen 25. Sieg seiner Karriere. Er konnte sich deutlich vom Rest absetzen und gewann mit über 14 Sekunden Vorsprung. Mit dem zweiten Sieg der Saison holte sich der Australier den zweiten Platz in der Meisterschaftstabelle und liegt nun zwölf Punkte hinter Jorge Lorenzo (Yamaha Factory Racing).

In Le Mans wurde der Zuschauerrekord mit 88.400 Zuschauern gebrochen. An allen drei Tagen waren 176.200 Fans an der Strecke in Frankreich. Der Regen blieb aus, aber der Menge bot sich ein packendes Rennen. Im gesamten Feld war Action geboten, aber am Ende richteten sich alle Augen auf das Duell zwischen Valentino Rossi und Andrea Dovizioso. Wie im Rennen zuvor konnte der Honda-Fahrer alle Angriffe seines Landsmannes abwehren. Trotzdem sicherte sich der neunfache Weltmeister das beste Ergebnis der Saison und das zweite Podium für Ducati in diesem Jahr.

Dani Pedrosa (Repsol Honda) legte wieder einen raketenhaften Start hin und führte ab der ersten Runde bis ihn sein Teamkollege überholte und das Rennen kontrollierte. Der Spanier konnte bis zur Mitte des Rennens die Pace des Führenden gehen, bis ihn Simoncelli einholte. Der Italiener überholte den Repsol Honda-Piloten in der 17. Runde. Als Pedrosa sich die zweite Position wiederholen wollte, berührten sich beide und Pedrosa stürzte. Der Sieger von Portugal griff direkt nach dem Sturz an seine Schulte und sein Rennen war vorüber.

Kurz nach dem rennen wurde festgestellt, dass sich Pedrosa das rechte Schlüsselbein brach. Die Rennleitung bestrafte Simoncelli wegen eines “illegalen Manövers“ mit einer Durchfahrtsstrafe. Der 24-Jährige aus Cattolica wurde danach Fünfter und verpasste erneut seine Chance aufs Podium zu fahren.

Jorge Lorenzo (Yamaha Factory Racing), der als jüngster Pilot in seinen 150. GP startete, erlitt im Warmup einen Sturz, der nicht nur sein Motorrad zerstörte, das Feuer fing, sondern verletzte sich auch noch an seinem Finger. Nachdem er sich an Dovizioso im Rennen vorbei auf Platz vier gekämpft hatte, rutschte der Spanier nach hinten, als sich der Repsol-Pilot den vierten Platz wiederholen wollte. Nachdem auch Rossi an ihm vorbei ging und Simoncelli durch die Box musste, blieb am Ende der vierte Platz für ihn.

Ben Spies (Yamaha Factory Racing) kam erneut auf den sechsten Platz und wiederholte damit seine bislang beste Platzierung in der Saison 2011. Der Amerikaner musste sich in der letzten Runde noch Marco Simoncelli geschlagen geben, der trotz einer Durchfahrtsstrafe auf Platz fünf kam. Nicky Hayden (Ducati Team) wurde Siebenter, vor Hiroshi Aoyama (San Carlo Honda Gresini) der ein eher einsames Rennen fuhr.

Héctor Barberá (Mapfre Aspar) rang im Kampf um Platz neun Karel Abraham (Cardion AB Motoracing) und Toni Elías (LCR Honda) nieder, Álvaro Bautista (Rizla Suzuki) wurde Zwölfter. Bislang hatte Elias bei seiner Rückkehr in die MotoGP nicht überzeugen können, doch in Le Mans gab es einen Aufwärtstrend zu beobachten. Er lieferte sich in einer Gruppe von fünf Fahrern viele Zweikämpfe und wurde am Ende Elfter. Allerdings hatte er auch einmal viel Glück, er konnte einen Sturz mit der Honda gerade noch abwenden, verlor dadurch aber viele Plätze. Danach musste er sich erst wieder nach vorn arbeiten.

Cal Crutchlow (Monster Yamaha Tech 3), der sich auf Platz sechs hatte qualifizieren können, lag auf Platz neun als ihm das Vorderrad einklappte und er in der fünften Runde stürzte. Er musste an die Box fahren und das Rennen aufgeben. Der Tag wurde für Monster Yamaha Tech 3 noch düsterer, denn Colin Edwards stürzte zur Mitte des Rennens, konnte allerdings wieder aufsteigen und fuhr noch auf Platz 13.

Es war kein guter Tag für die französischen Fans, denn Randy de Puniet (Pramac Racing) konnte nicht wie erhofft zum besten Saisonergebnis fahren, er stürzte bereits in der zweiten Runde und musste zu Fuß zurück zur Box laufen. Loris Capirossi (Pramac Racing) erlebte ein ähnliches Schicksal, der Italiener stürzte gegen Ende des Rennens.

Tags:
MotoGP, 2011, MONSTER ENERGY GRAND PRIX DE FRANCE, RAC

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