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Heldenhafter Edwards holt Podium im Monsun von Silverstone

Heldenhafter Edwards holt Podium im Monsun von Silverstone

Der Monster Yamaha Tech 3-Fahrer Colin Edwards zeigte im verregneten Silverstone eine heldenhaft Leistung. Der erfahrene Amerikaner bezwang die nassen Bedingungen beim AirAsia British Grand Prix und fuhr auf einen verdienten dritten Platz.

Nur neun Tage nachdem er sich den siebenfachen Schlüsselbeinbruch in Barcelona zuzog, zeigte Edwards sein hervorragendes Können und schnappte sich sein erstes MotoGP-Podest seit dem Großbritannien Grand Prix in Donington Park 2009.

Auf der Strecke stand viel Wasser und während des Rennens regnete es immer weiter. Edwards fasste aber schnell Vertrauen in den schwierigen Bedingungen und brauchte nur fünf Runden, um an seinem Landsmann Ben Spies vorbei auf die fünfte Position zu gehen. Während andere Fahrer unter diesen Bedingungen zu Boden mussten, fuhr Edwards sehr konstante Rundenzeiten. Mit der vielen Erfahrung, die der 37-jährige Amerikaner in seiner Karriere sammeln konnte, gelang es ihm sich weiter zu konzentrieren und sein zwölftes MotoGP-Podium einzufahren.

Sein Teamkollege Cal Crutchlow verbrachte derweil eine Nacht im John Radcliffe Krankenhaus in Oxford, nachdem er sich bei einem Hochgeschwindigkeitssturz das linke Schlüsselbein im Qualifying brach.

Crutchlows Schlüsselbein, das an drei Stellen brach, muss operiert werden. Die Frage ist jedoch noch, ob es in Oxford oder in Manchester passieren soll, denn dort sind die Spezialisten tätig, die den Briten auch an der Schulter behandelten. Crutchlow könnte sich auch noch einen Nackenverletzung zugezogen haben, über deren Zustand so schnell wie möglich berichtet wird.

Colin Edwards
"Das war ein unglaubliches Rennen und auf dem Podium zu landen fühlt sich einfach nur großartig an. Ich war glücklich, mich als Achter zu qualifizieren, aber ich hätte nicht in einer Millionen Jahre gedacht, dass ich nur eine Woche nach meinem Schlüsselbeinbruch auf dem Podium stehe. Ich muss Dr. Xavier Mir für seine Reparationsarbeiten an meiner Schulter danken und natürlich auch den Jungs bei Monster Yamaha Tech 3, denn sie haben mir heute ein phänomenales Motorrad hingestellt. Meine Schulter fühlt sich großartig an und es war der Muskelschaden rund um meine Rippen, die die meisten Schmerzen verursacht haben. Aber der Regen hat da definitiv geholfen, denn es war weniger körperlich anstrengend als im Trockenen. Ich habe einfach meine Zähne zusammengebissen und bin gefahren, habe versucht ruhig zu bleiben und keine Fehler zu machen. Die Bedingungen waren sehr schlecht und man musste erst herausfinden, wo und wie man pushen konnte. Ich sollte froh sein, das Rennen überhaupt zu Ende gebracht zu haben und nach Hause gehen und über Assen nachdenken. Aber ich habe einige Leute gesehen, die den Bedingungen erlagen und dann sah ich P3 auf meinem Board stehen und ich konnte es nicht glauben. Da hatte ich noch immer acht oder neun Runden vor mir und ich konnte meine Hände und Füße nicht mehr spüren, weil es einfach so nass und kalt war. Es war schwierig, aber es war ein guter Weg das Wochenende für das Team zu beenden, nachdem was mit Cal passiert ist. Niemand will sich verletzen, aber bei deinem Heimrennen verletzt zu sein ist wirklich hart, also wünsche ich ihm eine schnelle Heilung und hoffe, ihn in Assen wieder zu sehen."

Tags:
MotoGP, 2011, AIRASIA BRITISH GRAND PRIX, Cal Crutchlow, Colin Edwards, Monster Yamaha Tech 3

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