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Lorenzo: "Vielleicht hat der Nuller von Silverstone etwas Druck rausgenommen"

Lorenzo: 'Vielleicht hat der Nuller von Silverstone etwas Druck rausgenommen'

Der Factory Yamaha Team-Pilot blickt auf die Geschehnisse vom Großen Preis von Großbritannien zurück und betont, dass der Verlust der Meisterschaftsführung die Rollen vertauscht hat. Nun ist Stoner in der Rolle des "von Windhunden verfolgten Hasen".

In einem Statement von Jorge Lorenzo, mit dem Titel Nach 25 Rennen… spricht der amtierende MotoGP Weltmeister über seine Eindrücke vom letzten Wochenende in Silverstone. Dort musste er seinen ersten Nuller 2011 verbuchen. Außerdem blickt er auf das Rennen von Assen.

"Gestern ging eine unglaubliche Serie von 25 Rennen zu Ende, in welchen ich immer in den Top Vier war. Es ist wahr, es ist lange her, dass ich einen solchen Geschmack im Mund hatte. Das letzte Mal war 2009 in Australien. Ich kann mich kaum noch daran erinnern. In Silverstone war ich voll darauf konzentriert, um den Sieg zu kämpfen, sogar im Regen. Jeden Tag werde ich im Nassen besser und das Motorrad lief ab Samstag wirklich richtig gut."

"Für mein Team fühle ich mich schrecklich, sie hatten für dieses Rennen große Hoffnungen. Ich fühle mich auch schlecht ob des Fanclubs, von welchem 50 Mitglieder trotz des Wetters mitkamen. Aber ich werde ihnen sagen, dass wir nicht aufgeben können. Wir werden es weiter versuchen, auch wenn es uns mehr Zeit kostet, als beim Rest, werden wir am Ende erfolgreich sein. Wir werden um den Sieg kämpfen. Es sind erst sechs Grands Prix vorbei, es ist noch reichlich Zeit. Ich blicke auf die helle Seite, vielleicht hat der Nuller von Silverstone etwas Druck rausgenommen. Jetzt liegt es alles an Casey, der die Rolle des von Windhunden gejagten Hasen übernimmt."

"Glücklicherweise habe ich mich bei dem Sturz nicht verletzt. Der Alpinestars-Airbag hat prima funktioniert. Bevor ich auf den Boden aufschlug, hatte er sich bereits aktiviert. Damit kann man ein hohes Verletzungsrisiko minimieren. Ich trag nun schon seit drei Jahren einen und er lässt mich mit mehr Vertrauen fahren. Er funktioniert und er ist in einem Prozess der Verbesserungen, wenn er auf die Straße aufschlägt. Ich habe damit Verletzungen vermieden, aber er könnte das Leben vieler Motorradfahrer schützen."

"In zwei Wochen werden wir in Assen, auf meiner Lieblingsstrecke, sein,w o ich letztes Jahr gewonnen habe und wo mein Team-Manager Wilco Zeelenberg zu Hause ist. Es wird ein ganz besonderes Rennen für Yamaha, die nun 50 Jahre in der Rennsport-Welt feiern. Ich werde in den klassischen rot-weißen Farben antreten, ich hoffe das bringt uns Glück. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was das Werk vorbereitet hat. Wir sehen uns in der Kathedrale!"

Der Mallorkiner beendete seine Stellungnahme mit seinen persönlichen besten und schlechtesten Eindrücken des Wochenendes. Auf der positiven Seite wählte er das Podium von Colin Edwards, der dies "verdient holte, nachdem er sich erst eine Woche zuvor verletzt hat" und logischerweise nannte er als negativen Punkt seinen Crash im Rennen zu dem er sagte: "Ich habe nicht auf den richtigen Moment gewartet, um Dovizioso zu überholen."

Tags:
MotoGP, 2011, AIRASIA BRITISH GRAND PRIX, Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

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