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Reifenentwicklung mit Bridgestone

Reifenentwicklung mit Bridgestone

Ein Rennwochenende hinter den Kulissen mit Rizla Suzuki MotoGP und ihrem langjährigen Partner Bridgestone Riefen.

Am Renntag kommt alles zusammen. Alle Vorbereitungen, alle Bemühungen, Blut, Schweiß und Tränen kommen zu jedem Grand Prix in 45 Minuten oder 120 Kilometer am Sonntag Nachmittag zusammen. Zumindest in den Augen der Außenstehenden...

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Der Sonntag ist Höhepunkt der harten Arbeit in den Tagen und Wochen vor jedem Rennen, die das Rizla Suzuki Team mit den Partner leistete. Natürlich spielt auch immer Glück, oder eben auch nicht vorhandenes, eine Rolle.

Einen wesentlichen Bestandteil in der Vorbereitung und eine entscheidende Rolle für die letztendliche Leistung liegen bei den Bridgestone Reifen, die Alvaro Bautista benutzt. Die Partnerschaft Suzuki / Bridgestone ist die längste im Fahrerlager. Sie begann im Jahr 2004. Es war die erst dritte Saison von Bridgestone in der MotoGP. Seitdem besteht die Partnerschaft und führte zu einigen Podien und dem Sieg von Chris Vermeulen 2007.

Aber was gehört alles zu den schwarzen Ringen an jedem Ende der GSV-R? Nun, die Arbeit von Bridgestone mit den Teams beginnt jeden Donnerstag vor den Rennen. Yukihiko Kubo ist als Reifeningenieur verantwortlich für Alvaro Bautista und dem gesamten Suzuki Team. Hier erklärt er seine Aufgaben.

“Ich beginne mit der Arbeit mit Suzuki und Alvaros Ingenieuren jeden Donnerstag vor den Rennen“, sagt Kubo. “Es ist wichtig, dass sich jeder im Team mit den Mischungen auskennt, bevor Alvaro damit zum ersten Mal auf die Strecke geht. Ich arbeite erst seit dem letzten Jahr mit Alvaro zusammen, aber es läuft gut und wir haben eine gute Beziehung, was sehr wichtig ist, um Vertrauen aufzubauen.“

“Ich sitze zusammen mit den Ingenieuren im Meeting am Donnerstag und wir verständigen uns über den Plan für das Wochenende. Ich erkläre alle Reifenmischungen, die wir haben, wie sie sich zum Vorjahr unterscheiden und warum wir diese Entscheidung trafen. Danach umreiße ich, welche Mischungen wir für den Vorder- und Hinterreifen für das Rennen empfehlen. Danach einigen wir uns auf einen Plan für die Reifennutzung, Setup und die Ziele für das Rennen.“

Bridgestone ist seit 2009 offizieller Reifenlieferant der MotoGP und laut den Regeln des Startjahres hat jeder Fahrer 18 Slicks (acht Front- und zehn Hinterreifen) und acht Regenreifen pro Wochenende zur Verfügung. Die FIM vergibt sie nach dem Zufallsprinzip am Donnerstag an die Fahrer, wobei jeder Reifen mit einem einzigartigen Barcode registriert ist, den Bridgestone und die FIM registrieren.

"Wenn wir dann einmal über den Wochenendplan entschieden haben, wissen wir genau, wann Alvaro die jeweiligen Reifenmischungen nutzen wird", fuhr Kubo fort. "Mit einer eingeschränkten Anzahl von Reifen ist es sehr wichtig, sicherzustellen, dass die Reifen vorsichtig genutzt werden, um sicher zu gehen, dass Alvaro noch ein neues Set für die Qualifikation am Samstagnachmittag und für das Rennen hat. Neue Reifen haben einen deutlichen Leistungsvorteil, also ist das natürlich sehr wichtig, dem Team dabei zu helfen, die beste Startposition und das beste Rennergebnis zu sichern."

"Am Ende jedes Tages bin ich bei der Nachbesprechung mit Alvaro und den Teamingenieuren dabei, um zu besprechen, wo wir im Verhältnis zum Plan stehen und welche Schritte wir als nächstes gehen. An jedem Tag sammeln wir immer Reifendaten in Form von Temperaturen und Druck, denn beide sind Schlüsselfaktoren für das Setup – zum Beispiel die Hinterreifen sollten bei über 100 Grad Celsius funktionieren, um maximalen Grip zu bieten und wenn die momentane Reifentemperatur niedriger ist, wissen wir, dass der maximale Grip noch nicht erreicht ist und dass Motorrad, Fahrer und Reifenpaket nicht so gut harmonieren, wie sie sollten. Ich bin dann mit den Ingenieuren zusammen, die das Setup ändern und dabei versuchen das Optimum herauszuholen. In den Jahren des Reifenwettbewerbs haben die Reifenhersteller verschiedene spezifische Reifenmischungen für jeden Fahrer und jedes Motorrad hergestellt, aber nun, mit alleinigem Reifenlieferanten, muss Bridgestone eng mit den Teams zusammen arbeiten, um ihnen dabei zu helfen, dass die Motorräder auf unseren Reifen am besten funktionieren."

Nach allem sind es nur die zwei Bridgestone Reifen, die die Suzuki GSV-R mit dem Asphalt verbinden und sie spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Leistung des Rizla Suzuki MotoGP Teams in Rennergebnisse. Besonders weil die Entscheidung für die Reifen bei einem alleinigen Reifenlieferanten nicht weniger wichtig ist, bleibt die Rolle von Bridgestone ebenso wichtig und die Beziehung zu Suzuki ebenso stark, wie zuvor.

Pressemitteilung von Suzuki Racing

Tags:
MotoGP, 2011, Rizla Suzuki MotoGP

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