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Rossi sieht die GP11.1 nicht als 'letztes Mittel'

Rossi sieht die GP11.1 nicht als 'letztes Mittel'

Zum Auftakt der Iveco TT Assen sprach Valentino Rossi mit der Presse über seine bisherige Saison und die Entwicklung der GP12, sowie der GP11.1 die an diesem Wochenede zum Einsatz kommen wird.

“Es ist immer schön in Assen zu fahren, besonders nachdem ich das Rennen in der letzten Saison passen musste. Ich muss die neue Kurve noch lernen, ich habe gehört, sie ist sehr schnell. Ich werde nicht sehr viel Zeit dafür haben, also werde ich einfach so fahren, wie ich denke, dass es richtig ist. Ansonsten sollte ich die Strecke ganz gut kennen – ich habe hier schon viel Erfahrung. Wir werden sehen, wie es laufen wird. Wir haben eine neue Maschine und ich bin gespannt wie sie in Action sein wird, besonders weil ich auch diesen Motor noch nie getestet habe, damit kommen einige Fragen auf...“

“Mit der GP12 habe ich mich gleich sehr wohl gefühlt, schon beim ersten Test. Ich bin jetzt dreimal damit gefahren, einmal in Jerez und zweimal in Mugello. Wir haben nicht sehr viele Daten, besonders im Vergleich zu den anderen Teams, wir wissen also nicht, wie konkurrenzfähig wir wirklich sind, das wird sich erst noch zeigen. Ich weiß, dass Honda von Beginn an schnell war, besonders in Jerez, aber auch wir haben seither weiter gearbeitet und in Mugello haben wir schon gute Fortschritte sehen können. Das Gefühl ist sehr wichtig, mit der GP12 habe ich mich wohler gefühlt, gleich vom Start weg und mit jeder Änderung wird es besser. Wir werden sehen, was wir damit anfangen können, wenn die Zeit gekommen ist. Ich habe gehört, dass Stoner schneller war als wir, aber wir werden sehen, wie viel Wahrheit hinter dieser Aussage steckt.”

“Die Ingenieure meinen, dass die 1000cc nicht viel schneller sein wird als die 800er, aber ich denke die GP12 ist schnell, ich glaube es gibt einen Unterschied.”

“Wir hatten zu Beginn der Saison zu kämpfen und die Ergebnisse waren nicht gut genug. Ich habe Filippo (Preziosi) ein bisschen Druck gemacht, damit wir neue Teile bekommen, besonders für den hinteren Bereich der Maschine und mit dem Blick auf das Mugello Rennen. Er hatte eine Idee, wir haben schon die neue Maschine, warum sollten wir die nicht mit dem 800cc-Motor ausstatten? Nach dem Test in Mugello hat er gefragt was ich meine. Ich dachte dass es sicher mit Risiken behaftet ist, aber ich habe ihm dennoch zugestimmt, besonders weil sich die GP12 mehr wie meine Maschine anfühlt, während die GP11 von anderen gekommen ist. Ich denke wir werden durch diese Veränderung konkurrenzfähiger sein.“

“Ich glaube aber nicht, dass es 'die letzte Möglichkeit' ist, wir haben eingeschränkte Testmöglichkeiten und ich habe gesehen, dass ich schneller sein kann. Jetzt ist die Frage, wie das Fahrwerk mit dem 800cc-Motor funktioniert. Wir wissen nicht, ob wir Honda schlagen können, aber ich bin sicher, wir werden Fortschritte machen.“

Tags:
MotoGP, 2011, IVECO TT ASSEN

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