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Stoner als Stärkster im offiziellen Mugello Test

Stoner als Stärkster im offiziellen Mugello Test

Der momentan Führende der Weltmeisterschaft war auch am Montag der schnellste Pilot, als die Königsklasse erneut auf der italienischen Strecke unterwegs war.

Unter warmen Bedingungen am Montag in Mugello fuhr mehr als die Hälfte der Piloten der Königklasse zum offiziellen MotoGP Test auf die Strecke. Der momentan Führende der Weltmeisterschaft, Casey Stoner, war der schnellste Fahrer des Tages, er fuhr eine Bestzeit von 1:47.326, über sechs Zehntsekunden schneller als in seiner Runde zur Pole-Position des Rennens.

Der Repsol Honda Pilot, der eine neue Schwinge ausprobierte, verzeichnete am Morgen in Kurve eins einen kleineren Sturz, konnte aber insgesamt noch 47 Runden zurücklegen und wurde in den Zeitenlisten von Marco Simoncelli (San Carlo Honda Gresini) verfolgt. Der Italiener, auf der Suche nach einer Lösung seines Gripproblems vom Sonntag, war der einzige der beiden Fahrer unter der 1:48er Marke mit einer Bestzeit von 1:47.422.

Stoners Teamkollege Andrea Dovizioso fuhr eine 1:48.061 und lag damit 0.735 Sekunden hinter dem Australier an dritter Stelle. Gemeinsam mit Dani Pedrosa testete das Honda-Trio verschiedene Elektronik-Settings und Setups ihrer RC212V-Maschinen. Pedrosa, der nach drei Rennen Pause am Sonntag nach seiner Verletzung zum Geschehen zurückgekehrt war, beendete seinen Tag vor 13.00 Uhr Ortszeit, nachdem er 26 Runden zurückgelegt hatte und eine Bestzeit von 1:49.015 gefahren war.

MotoGP-Rookie Karel Abraham überstand in Kurve sechs am Morgen einen Highsider und komplettierte am Ende noch 46 Runden. Der Tscheche vom Cardion AB Motoracing Team platzierte sich mit seiner Bestzeit des Tages an fünfter Position, noch vor Pedrosa. Er hatte an den Einstellungen seiner Vordergabel und seiner Sitzposition gearbeitet.

Álvaro Bautista (Rizla Suzuki) fuhr die siebtschnellste Zeit des Tages auf seiner GSV-R-Maschine und hatte einen neuen Vorderreifen und verschiedene Elektronik-Einstellungen getestet. Randy de Puniet (Pramac Racing) verglich sein Standard-Desmosedici Chassis mit der erneuerten ‘Step 1’ Version, Gleiches tat auch Mapfre Aspar Pilot Héctor Barberá, der zudem noch eine neue Verkleidung testete. Der Franzose und der Spanier waren Achter beziehungsweise Vierter der Zeitenliste.

Hiroshi Aoyama (San Carlo Honda Gresini) wurde Neunter. Er arbeitete an einem Renn-Setting, ist aber nach seinem Sturz in Assen noch immer nicht richtig fit. Sylvain Guintoli komplettierten die Top-10. Der Franzose, der 2008 zuletzt in der MotoGP unterwegs war, testete die Pramac Racing Desmosedici von Loris Capirossi, der bisher für das nächste Rennen auf dem Sachsenring noch nicht zugesagt hat, weil er sich noch immer von seiner Verletzung erholt.

Guintoli, dessen einziger Fokus darauf lag, sein Gefühl zum 800er-Prototyp wieder herzustellen, fuhr eine Bestzeit von 1:52.398, bevor er das Motorrad am Nachmittag an Moto2-Pilot Andrea Iannone abtrat. Der Italiener saß damit zum ersten Mal auf einer MotoGP-Maschine.

Moto2-Pilot Mika Kallio war ebenso auf der Strecke, auch wenn der Finne auf einem 1000ccm-Suter-Prototyp saß. Das Marc VDS Team arbeitete weiter am Projekt des Schweizer Herstellers für 2012. Kallio fuhr ganze 60 Runden mit einer Bestzeit von 1:53.668.

Tags:
MotoGP, 2011, GRAN PREMIO D'ITALIA TIM

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