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Aoyama und Yamamoto: Schnelle Freunde

Aoyama und Yamamoto: Schnelle Freunde

MotoGP Pilot Hiroshi Aoyama und Formula 1 Fahrer Sakon Yamamoto sind professionelle Rennfahrern und nennen beide Spanien ihre Heimat.

Hiroshi Aoyama und F1-Pilot Sakon Yamamoto haben mehr als ein Herkunftsland und schnelle Jobs gemeinsam – die beiden japanischen Sportsmänner leben in Barcelona. Wenn sich die beiden Freunde treffen reden sie oft über die Unterschiede zwischen Motorrad- und Autorennen.

Aoyama, der schon seit acht Jahren in der katalanischen Stadt lebt, erklärte, dass er und Yamamoto gegenseitig Respekt voreinander und Ehrfurcht für alle Talente in ihren jeweiligen Sportarten haben. "Er macht alles, was er kann, um gut zu fahren. Ich respektiere das", sagte der ehemalige 250ccm-Meister.

Yamamoto, der nach seinem ersten Besuch 2006 nach Barcelona zog, war geschockt, als er seinen Freund zum ersten Mal fahren sah. "Ich wusste ungefähr, was MotoGP ist, aber ich konnte es nicht glauben, als ich ihn Rennen fahren sah und bemerkte, wie schnell er ist. Ich denke es ist physisch und mental sehr hart. F1 ist natürlich auch hart, aber ich denke, dass MotoGP körperlich anspruchsvoller ist. Das Rennen hängt wirklich von den Fahrern ab."

“Ich kann kaum glauben, wie hart es bei den Motorradrennen zugeht, denn wenn du einen Fehler machst, liegst du einfach mal auf der Erde", fuhr der 28-jährige F1-Pilot fort. "Es ist total gefährlich. Als ich Aoyama das sagte, meinte er, dass Autos gefährlicher sind, denn wenn man da stürzt, kommt man nicht aus dem Auto heraus. Er sagte, dass ich verrückt bin, aber eigentlich ist er verrückt!"

Die Freunde waren beide sehr vom Tsunami und dem Erdbeben in Japan betroffen. Yamamoto weiß, dass es noch immer eine Menge Arbeit gibt, obwohl das Schlimmste vorbei ist. "Es gibt immer noch viele Probleme im Norden - es wird lange dauern bis zur vollständigen Erholung. Wir müssen nach vorne schauen und positiv denken."

Aoyama hörte auf seinem Weg zur ersten Runde der Saison 2011, nach Katar, von der Tragödie und wollte schon fast nicht beim Rennen starten. "Ich dachte, dass ich nach Japan fahren müsste, aber was sollte ich da schon ausrichten, ich bin nur ein Fahrer. Also dachte ich, wenn ich in meiner Welt mein Bestes gebe und gute Nachrichten nach Japan bringe, könnte ich ihnen helfen und die Leute ein wenig aufbauen, die dort litten."

Tags:
MotoGP, 2011, Hiroshi Aoyama

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