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2011 Saison zur Halbzeit auf dem Sachsenring

2011 Saison zur Halbzeit auf dem Sachsenring

Der eni Motorrad Grand Prix Deutschland läutet an diesem Wochenende den Mittelpunkt der MotoGP-Weltmeisterschaft ein. WM-Titelverteidiger Jorge Lorenzo wird dabei versuchen, die Lücke zum momentan Führenden zu schließen.

Nach einem Wochenende Pause geht die Königsklasse erneut in aufeinanderfolgende Runden voller Action. Mit dem eni Motorrad Grand Prix Deutschland erreicht die MotoGP-Weltmeisterschaft am Wochenende zudem die Halbzeit 2011. Der Sachsenring folgt nach einer kurzen Pause auf die Runden in Assen und Mugello, Rennen, bei denen beide Male eine Werks-Yamaha gewann und mit Jorge Lorenzos Sieg in Italien auch die Spannung erhöht wurde, weil er damit den Rückstand auf Casey Stoner auf 19 Punkte verringern konnte.

Die Führung des Australiers an der Spitze der Wertung bleibt noch immer erheblich, doch nach seinen Siegen in le Mans, Katalonien und Silverstone haben die letzten Ergebnisse ein wenig Unruhe gebracht. Doch mit Podestplätzen in Assen und Mugello – der Letztere war sein 50. Podium in der Königsklasse – bleibt Stoner auf seiner Werks-Repsol-Honda der Mann an der Spitze.

Der amtierende Weltmeister Lorenzo schloss mit seinem 37. GP Sieg in Mugello zu Jorge Martínez 'Aspar' auf, womit er gleich mit dem ehemalige Fahrer, der jetzt Teambesitzer ist, auf den zweiten Platz der erfolgreichsten spanischen Piloten hinter Angel Nieto gerückt ist. Der Sachsenring ist einer der nur noch zwei verbleibenden Rennstrecken des Kalenders, auf dem Lorenzo noch in keiner Klasse gewinnen konnte, aber nachdem er in den letzten beiden Jahren Zweiter wurde, wird der Yamaha Factory Racing Pilot zuversichtlich sein, dass er Stoners Meisterschaftsführung hier weiter gefährden kann.

Der zweite Repsol Honda Pilot Andrea Dovizioso versucht näher an Lorenzo heranzukommen. Mit Stoner testete er am Montag in Mugello nach der letzten Runde. Der Italiener will auf dem Sachsenring auf dem Podium landen, denn er stand schon in den letzten drei Rennen auf dem Podest und sieht auf seiner RC212V sehr stark aus. Sein Landsmann Valentino Rossi ist der Fahrer mit den meisten Siegen auf dem 'neuen' Sachsenring (nach dem Umbau 1998), denn er gewann hier schon fünf Mal in allen Klassen, vier Siege davon holte er in der MotoGP. Letztes Jahr kam er nach seiner Verletzung auf dem Sachsenring zurück und an diesem Wochenende wird der Ducati Pilot zum 250. Mal in einem Grand Prix starten. Dabei ist er erst der sechste Fahrer der Geschichte, der diesen Meilenstein erreicht.

Wie Rossi wird auch sein Teamkollege Nicky Hayden weiter versuchen, zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Treppchen zu landen. Sein amerikanischer Landsmann Ben Spies (Yamaha Factory Racing) will auf seinen zwei Podestplätzen dieser Saison aufbauen. Dani Pedrosa gewann im letzten Jahr auf dem Sachsenring und versucht weiter, wieder vollständig fit zu werden, nachdem er nach drei Rennen Pause in Mugello zurückkehrte. Der Repsol Honda Mann und die anderen beiden RC212V Fahrer werden auf dem Sachsenring versuchen, an Hondas Position als erfolgreichster Hersteller seit der Einführung der Vier-Takter 2002 weiter zu arbeiten. Das japanische Werk gewann in den letzten neun Jahren fünf Mal, Yamaha drei Mal und Ducati einmal. Interessanterweise haben in den vergangenen drei Jahren drei verschiedene Motorräder auf dieser Strecke abgeräumt: Ducati mit Stoner 2008, Yamaha mit Rossi 2009 und Honda mit Pedrosa im letzten Jahr.

Marco Simoncelli wartet noch immer auf sein erstes Podestergebnis und ein wenig Glück in dieser Saison, nachdem er in den letzten sechs Rennen immer aus der ersten Reihe gestartet war, aber noch kein Top-3-Ergebnis holen konnte. Sein San Carlo Honda Gresini Teamkollege Hiroshi Aoyama verpasste das Rennen im letzten Jahr verletzungsbedingt und hat auch momentan Probleme mit den Folgen einer Verletzung aus dem Training in Assen.

Monster Yamaha Tech 3 Fahrer Colin Edwards und Cal Crutchlow machten in Mugello gemischte Erfahrungen, der Amerikaner wurde Neunter und der britische Rookie konnte das Rennen nicht beenden. Auf dem Sachsenring holte Edwards mit Platz vier (2007) sein bestes Ergebnis, während Crutchlow noch eine neue Strecke kennenlernen muss. Die Satelliten-Ducatis von Héctor Barberá (Mapfre Aspar) und Karel Abraham (Cardion ab Motoracing) sind ziemlich ähnlich und LCR Honda Pilot Toni Elías wird nach einem fantastischen Moto2-Rennen auf dem Sachsenring im letzten Jahr nach Inspiration suchen. Álvaro Bautista (Rizla Suzuki) und Randy de Puniet (Pramac Racing) hoffen beide, ihre Ergebnisse aus Mugello zu verbessern, während der Franzose Sylvain Guintoli sich wieder einmal für die Königsklasse bereit macht, denn er ersetzt Loris Capirossi, sollte der Italiener bis zum Wochenende nicht wieder fit genug sein.

Tags:
MotoGP, 2011, eni MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND

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