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Repsol Honda in dem Top-5

Repsol Honda in dem Top-5

Die drei Repsol Honda Fahrer lagen am Ende von Tag eins unter den Top-5 beim eni Motorrad Grand Prix von Deutschland.

Dani Pedrosa, Sieger des Grand Prix von Deutschland im vergangenen Jahr, klassierte sich am Ende des ersten Tages auf Rang drei, nur zwei Zehntel hinter dem Tagesschnellsten. Casey Stoner wurde Vierter und Andrea Dovizioso Fünfter auf einer der kürzesten, jedoch technisch anspruchvollsten Strecken im MotoGP-Kalender.

Am Nachmittag waren die Streckenbedingungen etwas besser als am Morgen, als Casey Stoner und Dani Pedrosa (wie auch Valentino Rossi und Toni Elias) stürzten weil die Strecke noch sehr kalt war und die Reifen nicht auf Temperatur kamen. Alle Vier erwischte es in Turn 11, der langen Rechtskurve nach sieben Linkskurven.

Zum Glück blieben Pedrosa und Stoner unverletzt, beide Fahrer kehrten an die Box zurück. Der Australier ließ sich dennoch vorsorglich nach dem Training röntgen, jedoch konnte keine Fraktur in seinem rechten Arm erkannt werden.

Am Nachmittag konnten sich alle drei Fahrer stetig verbessern. Pedrosa schaffte im letzten Versuch noch eine neue persönliche Bestzeit, die 1.2s schneller war als die vom Morgen. Stoner verbesserte sich um 0.5s und Dovizioso um 0.7s.

Der Italiener zeigte sich nach dem guten Ergebnis beim Heimrennen in Mugello auch auf dem Sachsenring stark. Zudem nutzte er eine neue Radschwinge, während Casey Stoner und Dani Pedrosa erst morgen mit dieser fahren werden.

Dani Pedrosa:
“Wir hatten einen sehr positive Start, trotz des Unfalls in der Trainingssession am Morgen. Ich stürzte in der schnellen Rechtskurve bergab, wie alle anderen, denn der Reifen war sehr kalt und ich war nicht vorgewarnt. Glücklicherweise habe ich mir nichts getan, was gut ist und am Nachmittag konnte ich meine Rundenzeiten noch verbessern, denn am Morgen nach dem Sturz hatten wir nicht mehr viel Zeit auf der Strecke. Im zweiten Training bei Sonnenschein und ein bisschen wärmeren Temperaturen hatten wir besseren Grip, besonders in diesen kritischen Rechtskurven, auch wenn die Streckenbedingungen immer noch nicht großartig waren. Trotzdem sind die Zeiten im Vergleich zum letzten Jahr sehr gut, obwohl die Streckenbedingungen schlecht sind. Wir werden morgen weiter am Motorrad arbeiten und ich werde vielleicht die neue Schwinge ausprobieren, die ich am Montag in Mugello getestet hatte.“

Casey Stoner:
"Ich bin mit dem heutigen Tag nicht zufrieden, in der zweiten Runde in FT1 gab es schon den Sturz und der hat sich auch auf den Nachmittag ausgewirkt. Wir haben viel Zeit verloren, ich musste den Anzug wechseln und dann mit der Maschine raus gehen die noch nicht so gut eingestellt war. Ich fühlte mich nicht sehr wohl damit. Am Nachmittag testeten wir mit der Maschine die ich am Morgen weggeworfen hatte. Wir konnten uns auf jeden Fall verbessern und sind auch mit den harten Reifen gefahren, aber der große Schritt nach vorn fehlt uns noch. Die Zuversicht hat am Morgen einen kleinen Dämpfer bekommen, aber wir werden versuchen das morgen wieder wett zu machen. Hoffentlich können wir die Lücke schließen.”

Andrea Dovizioso:
“Ich bin zufrieden mit den beiden Trainings heute. Es ist eine komplizierte Strecke und es gibt nur drei Rechtskurven, damit ist es nicht einfach die rechte Seite der Reifen auf Temperatur zu bringen und viel Grip gibt es auch nicht. Am Morgen war es kälter als erwartet, wir haben einige Stürze gesehen. Ich habe mich darauf konzentriert konstante Rundenzeiten zu fahren, ohne zu sehr ans Limit zu gehen. Man darf die Reifen hier nicht Überbeanspruchen und man braucht einen guten Rhythmus. Es ist nicht einfach einen guten Rhythmus über 30 Runden zu halten, darauf haben wir uns heute vorbereitet.”

Repsol Honda Pressemitteilung

Tags:
MotoGP, 2011, eni MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Dani Pedrosa, Andrea Dovizioso, Casey Stoner, Repsol Honda Team

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