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Repsol Honda 1-2 nach der Qualifikation

Repsol Honda 1-2 nach der Qualifikation

Die Repsol Honda-Fahrer Casey Stoner und Dani Pedrosa starten beim eni Motorrad Grand Prix von Deutschland von den Plätzen eins und zwei ins Rennen, Andrea Dovizioso wurde Sechster.

Seit seinem Unfall am Freitag hetzte Casey Stoner seinen Gegnern hinterher, um seinen Rückstand wieder aufzuholen. Der Australier testete verschiedene Einstellungen mit der RC212V und fand nach viel Geduld ein passendes Setup. In der Qualifikation legte er dann im entscheidenden Moment auch eine Zeit unterhalb der 1:22er-Marke hin, die ihm die Pole vor Teamkollege Dani Pedrosa sicherte. Seine Rundenzeit von 1:21.682 Minuten war um zwei Zehntel schneller als der Rundenrekord von Pedrosa aus dem Jahr 2010.

Pedrosa nutzte das Layout des Sachsenrings zu seinem Vorteil, die Linkskurven kommen seiner Schulter entgegen. Der Repsol Honda Fahrer war vor zwei Wochen in Mugello auf die Rennstrecke zurück gekehrt und hofft, dass er fit genug für das lange Rennen am Sonntag ist.

Dovizioso ist zuversichtlich, dass er die richtige Pace für das Rennen hat. Er startet von Platz sechs, lag aber nur zwei Zehntel hinter der Zeit von Pedrosa, was zeigt wie eng die Zeiten an der Spitze waren. Die ersten zwölf Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde.

Casey Stoner:
"Nach meinem Sturz am Freitag war mein Vertrauen in Kurve 11 erst einmal völlig dahin, ich hatte zu kämpfen. Heute haben wir den ganzen Tag versucht unseren Rückstand wett zu machen. Am Morgen konnten wir schon ein paar kleine Schritte nach vorn machen, aber das reichte noch nicht, die Jungs vorn waren schneller. Wir sind viele Runden mit einem Satz Reifen gefahren, mehr als eine Renndistanz und ich bin eine meiner schnellsten Runden damit gefahren. Am Nachmittag haben wir die beiden Maschinen unterschiedlich abgestimmt und dadurch konnten wir einen großen Schritt nach vorn machen. Mit dem Setup das wir gefunden haben bin ich sehr zufrieden, danke ans Team für den tollen Job."

Dani Pedrosa:
"Es ist super in der ersten Reihe auf dieser Strecke zu stehen, ich hatte das ehrlich nicht erwartet. Wir haben einen guten Job abgeliefert. Vorn zu stehen ist wichtig, denn die erste Kurve ist sehr eng und da sollte man nicht mit dem Pack unterwegs sein. Für das Rennen werden wir die Maschine noch verbessern müssen, daher werde ich heute Abend noch mit meinen Mechanikern daran arbeiten. Es wäre gut wenn wir noch ein bisschen mehr Traktion finden würden, wir müssen auf Yamaha aufpassen, vor allem gegen Ende des Rennens, sie gehen schonender mit den Reifen um. Was meine Gesundheit betrifft, die Rennen strengen mich noch sehr an, aber durch die Linkskurven ist es etwas einfacher, als noch in Mugello. Durch das wenige Training fühle ich mich schwach, aber ich werde im Rennen alles geben."

Andrea Dovizioso:
“Ich bin zuversichtlich für den Renntag, denn für das Rennen sind wir gut aufgestellt. Fünf, sechs Fahrer vorn sind wirklich sehr eng beisammen. Da wir aus der zweiten Reihe starten, ist es wichtig, dass wir einen guten Start hinlegen und dann einen konstanten Rhythmus fahren, ohne die Reifen zu sehr zu beanspruchen. Sie werden hier seht heiß. In den ersten Runden ist es mit der rechten Lauffläche nicht einfach, danach muss man gut aufpassen und die Reifen schonen. Wir werden noch ein wenig an der Feinabstimmung feilen.”

Repsol Honda Pressemitteilung

Tags:
MotoGP, 2011, eni MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Dani Pedrosa, Andrea Dovizioso, Casey Stoner, Repsol Honda Team

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