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Lorenzo und Spies bringen Entscheidung in der letzten Runde auf dem Sachsenring

Lorenzo und Spies bringen Entscheidung in der letzten Runde auf dem Sachsenring

Der Grand Prix von Deutschland bot eins der bislang spannendsten Rennen in dieser Saison und die Fahrer vom Yamaha Factory Racing Team waren mittendrin und sicherten sich in der letzten Runde die Plätze zwei und fünf.

Mugello Rennsieger Lorenzo lieferte sich für 30 Runden Duelle mit den Rivalen Casey Stoner und Dani Pedrosa. Nach dem Start konnte er sich zunächst auf Rang zwei setzen und 17 Runden vor Schluss quetschte er sich an Stoner vorbei. Doch im weiteren Verlauf des Rennens konnte sich Pedrosa an die Spitze setzen und auch Stoner ging wieder vorbei. Erst in der letzten Kurve des Rennens gelang Lorenzo es sich doch noch Platz zwei zu sichern.

Spies fiel am Start einen Platz zurück, der Texaner hatte Probleme mit dem Grip, wodurch er nicht mit der Spitzengruppe mitfahren konnte. Erst gegen Ende des Rennens schloss er auf Andrea Dovizioso und Marco Simoncelli auf und nach einem Duell mit den Beiden setzte er sich noch auf der Zielgeraden gegen Simoncelli durch.

Dadurch dass Lorenzo noch vor Stoner ins Ziel kam konnte er weitere fünf Punkte in der WM-Wertung auf den Australier aufholen. Der Rückstand beträgt nun nur noch 15 Punkte. Teamkollege Spies liegt auf Platz sechs, 13 Punkte hinter Rossi, der Vierter ist.

Jorge Lorenzo:
“Ich war so müde und hatte ein paar Armpump-Probleme links sein Mitte des Rennens. Ich hatte diese Wende also wirklich nicht erwartet. Dani war einfach zu schnell, er ist vorne weg gestürmt und ich konnte ihm absolut nicht folgen. Platz zwei fand ich da auch noch in Ordnung, aber dann ging Casey vorbei und ich musste voll ans Limit gehen. Er hat die Tür immer geschickt zugeworfen, aber zwei Kurven vor Schluss hab ich einfach Vollgas gegeben und bin drauf geblieben. In der letzten Kurve habe ich dann einfach alles auf eine Karte gesetzt und es ist sich ausgegangen.”

Ben Spies:
“Wir schlossen in den letzten drei Runden auf und dann brach die Hölle los. Simoncelli wollte vorbei an Dovizioso und jedes Mal, wenn ich es probieren wollte, waren sie wild über die Strecke verteilt. Ich habe versucht konstante Rundenzeiten zu fahren und gehofft, dass sie langsamer werden, weil ich am Anfang ihre Zeiten nicht fahren konnte. Von den Rundenzeiten her war es eines der konstantesten Rennen, die ich je gefahren bin. Es war aber sehr fair. Sie sind ein sehr gutes Rennen gefahren, aber es hat meinen Spielplan kaputt gemacht. Simoncelli musste dann weit gehen, deshalb überholte ich ihn in der letzten Kurve. Ich hätte gern noch Dovizioso geschnappt, aber es waren einfach keine Runden mehr übrig.”

Yamaha Factory Racing Pressemitteilung

Tags:
MotoGP, 2011, eni MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Ben Spies, Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

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