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Die Pressekonferenz von Laguna Seca mit den Stars der MotoGP

Die Pressekonferenz von Laguna Seca mit den Stars der MotoGP

Nicky Hayden, Jorge Lorenzo, Casey Stoner, Dani Pedrosa und Wildcard-Pilot Ben Bostrom waren am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Red Bull US Grand Prix von Laguna Seca dabei.

Der zehnte Saisonlauf der MotoGP-Weltmeisterschaft 2011 geht dieses Wochenende in Laguna Seca über die Bühne und in der Presserkonferenz vom Donnerstag gab es einen kleinen Ausblick auf die anstehende Action des Red Bull US Grand Prix.

Der Meisterschaftsführende Casey Stoner (Repsol Honda), der 2007 hier gewann und letztes Jahr Zweiter wurde, liegt noch mit 15 Punkten vor dem aktuellen Weltmeister Jorge Lorenzo. Der konnte in den letzten beiden Läufen kräftig aufholen.

"Ich dachte, dass ich am letzten Wochenende ein paar mehr Punkte gut machen kann, aber Jorge hat mir die in der letzten Kurve (auf dem Sachsenring) wieder weggenommen. Darum hoffe ich, dass wir uns dieses Wochenende in der Meisterschaft wieder einen kleinen Vorteil erarbeiten können", sagte der Australier. "Die letzten paar Wochenenden hatten wir definitiv gute Chancen auf den Sieg, aber wir hatten in den Trainings etwas Mühe und wir kamen nicht auf unser Tempo. Aber wir sind ziemlich happy damit, dass wir (im Rennen) am Sachsenring zurück kamen. Am Renntag waren wir konkurrenzfähig genug, um zu gewinnen."

Über die Atmosphäre und das Layout der Strecke von Laguna Seca sagte Stoner: "Zu diesem GP zu kommen ist ziemlich einzigartig, der ist ziemlich anders als andere. Ich liebe die Atmosphäre hier und es hat einfach was, so wie die Strecke verläuft. Sie ist knifflig, hat einige großartige Stellen und einige schwierige, sie ist ein bisschen rutschig und sehr hügelig, aber insgesamt hatte ich hier immer Erfolg und war schnell. In den letzten paar Jahren war es nicht unsere beste Strecke, aber wir waren immer dabei oder zumindest dran. Es wird ein schwieriges Wochenende, denn nach den letzten paar müssen wir ein wenig anziehen. Aber ich freue mich schon richtig darauf, da raus zu gehen."

Titelverteidiger Lorenzo konnte letztes Jahr in Laguna gewinnen und er ist erpicht darauf, die Lücke zu Stoner an der Spitze der Gesamtwertung weiter zu schließen. Mit seinen jüngsten Resultaten und Verbesserungen ist der Factory Yamaha-Pilot extrem zufrieden.

"In den letzten paar Rennen haben wir einige Punkte von Stoner zurückholen können, aber wir mussten sehr hart pushen, um das zu schaffen", sagte der Spanier. "Wir hatten in der Mitte der Rennen ein paar schwierige Situationen, wir waren von den Top-Jungs recht weit entfernt, aber am Ende konnten wir im letzten Moment ein paar Punkte auf Casey gut machen. Wir müssen in jeder Session pushen, im Rennen, um diese Punkte zu holen, aber zumindest sind wir da und kämpfen um den Sieg - nicht so wie am Anfang des Jahres, als wir immer Probleme hatten, um den Sieg zu kämpfen."

Auch Lorenzo ging auf die besonderen Ansprüche dieser Strecke ein und sagte: "Es ist immer toll hier in die USA zu kommen. Die Strecke ist sehr anders, teilweise sehr eng. Sie hat sehr schwierige Punkte wie die Korkenzieher-Kurve und einige schnelle Kurven. Aus den letzten Jahren habe ich ein paar großartige Erinnerungen und erst letztes Jahr habe ich hier einen (ersten) Sieg holen können."

Dani Pedrosa, der das letzte Rennen in Deutschland gewinnen konnte und weiter an seiner Rückkehr zu voller Fitness arbeitet, will so weitermachen wie bei seinen beiden Comeback-Rennen bisher. Die waren sehr beeindruckend.

"Die Erholungs-Zeit nach dem letzten Rennen war ziemlich kurz", sagte der Repsol Honda-Fahrer, der hier 2009 das Rennen gewinnen konnte. "Es ging alles linksherum, darum ist meine linke Seite ziemlich wund. Aber ich werde auch hier wieder versuchen mein Bestes zu geben und mich zwischen den Sessions zu erholen. Ich will da draußen versuchen einfach Spaß zu haben. Im Moment erhole ich mich noch und wenn man in so einer Situation Rennen fährt, dann leidet man auch unter Schmerzen. Aber gleichzeitig: Wenn ich ein gutes Resultat holen kann, werde ich das auch genießen."

Einer, der auf dieser Strecke schon zwei Mal gewinnen konnte und daher auf mehr Inspiration beim Heimrennen wartet, ist Nicky Hayden. Der Ducati Team-Pilot wird dieses Wochenende auch zum ersten Mal die Desmosedici GP11.1 ausprobieren können.

"Ich habe eines der neuen Motorräder, daher Danke an Ducati, dass sie mir das zur Verfügung stellen", sagte Hayden. "Zu einem gewissen Punkt werden wir definitiv ein paar Runden damit drehen und sehen, was ich denke. Es gibt ein paar Dinge an ihm, es hat Potenzial und macht einige Sachen besser, aber auf der anderen Seite sind wir ja nicht hier um zu testen. Das ist ein Rennen, darum wollen wir uns nicht von irgendwelchen Dingen beirren lassen. Wir wollen uns für Sonntag in die beste Ausgangsposition bringen, um das bestmögliche Resultat zu holen. Es ist es wert zu versuchen und etwas besseres zu finden und hoffentlich kann ich dann am Sonntag einen besseren Kampf liefern, als es mir bisher in diesem Jahr immer möglich war."

Hayden fügte an: "Dein Heim-GP ist etwas besonderes, aber er macht dich nicht wirklich schneller! Es ist gerade kein leichter Moment für uns, aber bei Ducati arbeitet jeder wirklich hart und ich habe mein Team voll hinter mir. Ich denke noch immer, dass wir dieses Jahr ein paar gute Resultate einfahren können."

Im Interesse der heimischen Fans steht dieses Wochenende auch Ben Bostrom, der mit einer Wildcard für das LCR Honda-Team an den Start geht. Der Amerikaner wird außerdem noch seinen Verpflichtungen in der AMA Superbike nachkommen - einer Serie, in welcher er in Laguna zuvor schon gewinnen konnte - was einen vollen Zeitplan für ihn bedeuten wird.

"Es ist wirklich eine Ehre hier zu sein, ich muss dem LCR Honda Team und Michael Jordan Motorsports für ihre Kollaboration danken und sogar Suzuki America, dass sie mir diese Möglichkeit erlaubt haben und ich will dort einfach raus gehen!", sagte Bostrom, der mit 37 Jahren sein Grand Prix Debüt gibt.

"Wir haben hier gewonnen und verloren, es ist eine komische Strecke. Wenn du schnell fährst, wird es einfach, aber wenn du mit dem Motorrad kämpfen musst, fühlt es sich wie 100 Runden an. Ich schaue mir diese (MotoGP-) Typen in jedem Rennen an und es ist ein Traum, der für mich wahr wird, mit einer 800cc in der MotoGP zu fahren. Ich weiß, dass sie nächstes Jahr auf 1000cc gehen, darum könnte das eine der letzten, möglicherweise die einzige, Möglichkeiten für mich sein, ein solches Motorrad zu fahren."

Tags:
MotoGP, 2011, RED BULL U.S. GRAND PRIX

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