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Stoner in Kalifornien im FT3 knapp vor Pedrosa

Stoner in Kalifornien im FT3 knapp vor Pedrosa

Beim Red Bull US Grand Prix hat sich Casey Stoner im dritten Training die Bestzeit vor Dani Pedrosa um weniger als zwei Hundertstelsekunden gesichert. Auf dem Mazda Raceway von Laguna Seca wurde Jorge Lorenzo Dritter, stürzte aber in der Auslaufrunde. Er schien unverletzt zu sein.

Casey Stoner (Repsol Honda) dominierte die kühle und neblige Session und blieb mit seiner Bestzeit von 1:21,823 Minuten knapp vor seinem Teamkollegen Pedrosa. Der aber folgte direkt auf den Fersen und kam auf eine Zeit von 1:21,823 Minuten.

Trotz des Wetters, welches für die Jahreszeit typisch an der Küste von Nord Kalifornien ist, fielen die Rundenzeiten schon nach zehn Minuten der 45-minütigen Session unter die Marken vom Freitag. Casey Stoner, Jorge Lorenzo (Yamaha Factory Racing) und Pedrosa gelang dies zuerst. Den Rundenzeiten kam außerdem entgegen, dass auf der Piste mehr Gummi lag, denn die AMA-Serie ist an diesem Wochenende auch unterwegs und sorgte für reichlich abrieb. Die meisten Piloten des Feldes fuhren um rund eine halbe Sekunde schneller.

Die wichtigste Szene dieses dritten und letzten Trainings war aber der Highsider von Lorenzo. Nachdem er in der Auslaufrunde einen Start probiert hatte, warf ihn sein Motorrad hoch in die Luft und traf ihn schließlich in der Rutschphase. Der Yamaha-Pilot blieb zunächst im Kiesbett liegen, konnte aber aufstehen und nach wenigen Momenten davonlaufen. Er wurde ins Medical Center gebracht.

Marco Simoncelli hielt in der zweiten Session in Folge den vierten Rang und kam auf eine Zeit von 1:22,222 Minuten. Dem Italiener folgte Ben Spies (Yamaha Factory Racing), welcher sich erneut auf dem fünften Platz klassierte. Er war um rund eine Zehntelsekunde langsamer als der San Carlo Honda Gresini-Pilot. Andrea Dovizioso (Repsol Honda) lag mit 1:22,356 Minuten nur knapp hinter dem Amerikaner.

Der Ducati Team-Pilot Nicky Hayden entschied sich am Vormittag die GP11 zu fahren und wurde mit einer Bestzeit von 1:22,432 Minuten Siebter, Teamkollege Valentino Rossi fuhr die GP11.1 und klassierte sich um 0,215 Sekunden hinter dem Mann aus Kentucky. Hinter dem Ducati-Duo folgte Álvaro Bautista (Rizla Suzuki), der auf einer schnellen Runde in Kurve elf von der Piste abkam.

Héctor Barberá hatte in der Korkenzieher-Kurve ein paar Probleme, verpasste am Eingang die Linie ein wenig und fuhr durch das Kiesbett. Der Spanier holte sich in dieser Session Platz neun, Colin Edwards (Monster Yamaha Tech 3) kam auf eine Zeit von 1:23,062 Minuten und wurde damit Zehnter.

Es folgten Randy de Puniet (Pramac Racing) und Cal Crutchlow (Monster Yamaha Tech 3), dem es sichtlich Spaß machte diese besondere Strecke zu lernen. Dies verrieten seine Grinser im Gesicht, als er an die Box kam, und seine Wheelies, welcher er die ganze Zeit immer wieder fuhr. Hiroshi Aoyama (San Carlo Honda Gresini) befindet sich ebenfalls noch im Lernprozess dieser Piste und wurde 14.

Der einzige Fahrer, der sich in dieser Session zeitlich nicht verbessern konnte, war Toni Elias. Er stürzte und hatte damit ein größere Problem, denn Wildcard-Pilot Ben Bostrom ist mit seiner zweiten Maschine unterwegs. Glücklicherweise war das Motorrad nicht ernstlich beschädigt, auch wenn er viel Zeit auf der Strecke verlor. Gegen Ende der Session konnte er aber wieder fahren. Bostrom behielt den 18. Platz in der Zeitliste - hinter der Pramac Ducati von Loris Capirossi - auch wenn er sich in jeder Session jeweils um eine halbe bis eine ganze Sekunde steigern konnte.

Karel Abraham, der gegen Halbzeit der Session ebenfalls stürzte, schaffte es zurück an die Box und nahm sein zweites Motorrad. Doch dies ging in der Boxenausfahrt aus. Trotzdem schaffte er es später noch wieder auf die Strecke und holte sich Rang 15.

Tags:
MotoGP, 2011, RED BULL U.S. GRAND PRIX, FP3

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